Um erfolgreich auf dicke Karpfen zu angeln, ist es das A und O seinen Futterplatz richtig anzulegen. Die Fische dürfen dabei keinen Verdacht schöpfen. Nach vielen selbst gesammelten Erfahrungen weiß unser Autor Kevin Hoffmann, dass Karpfen viel schlauer sind, als manch einer denkt. Wenn Ihnen nur das Geringste merkwürdig vorkommt, verlassen Sie sofort diesen Bereich. Damit dir das nicht ebenfalls passiert, hat Kevin hier drei Taktik-Tipps für dich.

Vorfüttern

Beim Vorfüttern unterscheide ich zwischen Lang-, Mittel- und Kurzzeit-Futterplatz. Der Unterschied liegt darin, was gefüttert wird, wie z.b. Boilies, Partikel oder Pellets. Kurz und knapp: Bei Langzeit-Futterplätzen (über 2 Wochen) spielt es keine Rolle, wie schnell Attraktoren ins Wasser abgegeben werden. Denn die Karpfen schwimmen nach einer Zeit instinktiv die Nahrungsquelle an. Deshalb füttere ich bei Langzeit-Futterplätzen gerne mit Mais, Weizen und Tigernüssen an. Bei Futterplätzen von mittlerer Zeit (zwei Wochen) kommen nur Boilies zum Einsatz. Und zwar genau die, welche ich später dann beim eigentlichen Ansitz nutze. So kann ich meinen Futterplatz recht schnell aktivieren und gewinne Vertrauen. Kurzzeit-Futterplätze aktiviere ich sofort von Anfang an. So kommen Pellets, Grundfutter, Hanf und kleine Boilies zum Einsatz.

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Die richtige Futterzeit

Im Sommer finde ich es enorm wichtig, die richtige Futterzeit zu beachten. Hier fressen die Karpfen meist nachts und frühmorgens am Grund. Wo das Nachtangeln also gestattet ist, empfehle ich das Futter abends einzubringen. So kann man nachts wahre Sternstunden erleben. Wer lieber morgens seine Fische fängt sollte früh vor der Morgensonne füttern “Morgenstund hat Gold im Mund”.

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Aufbau des Futterplatzes

Sehr gerne baue ich mir im Sommer eine Futterpyramide auf. So nenne ich das jedenfalls, weil es ziemlich genau beschreibt, wie das aussieht bzw. funktioniert. Anfangs füttere ich einen Radius von mindestens 50 m² mit Grundfutter und Pellets. So kann ich meinen Futterplatz sofort aktivieren und alle Arten von kleinen Weißfischen ziehen dorthin. So machen sie auch noch die Karpfen zusätzlich darauf aufmerksam. Tag für Tag wird der Platz jetzt ein wenig verkleinert. Als Futter kommen jetzt Mais, Weizen und Tigernüsse zum Einsatz. Ca. 5 Tage vor meinem Ansitz füttere ich dann nur noch Boilies in einem Bereich von maximal 10m². Diese Futterpyramide setzt sich also aus aufeinander aufbauenden Schichten zusammen, wobei ich mich auf immer kleinere Flächen konzentriere.

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Falls du meine Tipps selbst ausprobierst, würde ich mich über Feedback sehr freuen.

 

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