Die Fische sind mit ihrem Liebesspiel fertig und benötigen durch die hohen Temperaturen viel Energie, weshalb sie relativ häufig auf Nahrungssuche gehen. Mit der richtigen Vorgehensweise kann man jetzt gut absahnen – die perfekte Stelle, das Futter und die richtige Strategie machen den Unterschied!

Den richtigen Spot finden

Wichtig für mich ist natürlich die richtige Stelle. Diese ist vielleicht sogar eine Zugroute oder ein Platz, an dem sich die Fische so oder so aufhalten. Wenn erlaubt, nutze ich für die Spotsuche ein Boot. Ansonsten werfe ich mit meinem Deeper vielversprechende Stellen an und schaue dort nach auffälliger Bodenstrukturen.

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Das ist in meiner Bait Bag

Ist die passende Stelle gefunden, beginne ich mit der Aktivierung. Dazu nehme ich ca. einen Kilo Partikelmix (abhängig von Gewässergröße und Fischbestand) bestehend aus gekochtem Mais, Weizen, Hanf und Tigernüssen – manchmal auch mit etwas Scopex Squid Syrup und den passenden Flakes dabei. Diese Futtermischung lockt natürlich allerhand Weißfisch und andere Friedfische an. Genau das, was ich will! Sie sorgen für ordentlich Trubel und Aktion auf meiner Stelle. Gleichzeitig fegen sie den eventuell mit Kraut oder Laub bedeckten Untergrund sauber – und das merken auch die Karpfen. Damit für unsere Zielfische auch noch etwas übrig bleibt, gebe ich natürlich immer noch ein bis zwei Hände Boilies in den Größen 18 und 24 mm dazu. Diese Mischung füttere ich eine Woche lang jeden zweiten Tag.

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Nach einer Woche beginne ich damit, den Anteil der Partikel zu verringern und vermehrt auf Boilies zu setzen, bis dann irgendwann vollständig Boilies zum Einsatz kommen. Damit selektiere ich die vorherigen „Mitesser“ ein wenig aus. Bei den Boilies setze ich auf unsere Scopex Squid Range. Dieser Boilie kam bisher an jedem Gewässer gut bei den Fischen an und ich konnte wahre Sternstunden auf meinen präparierten Plätzen damit erleben. Die Boilies soake ich gerne in Hanföl. Es verteilt sich schön in der kompletten Wassersäule und versetzt die Fische meiner Meinung nach in einen regelrechten Fressrausch. Immer wenn ich es eingesetzt habe, schien es wie, als wäre bei den Fischen plötzlich ein Schalter umgelegt worden.

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Wenn der Futterplatz läuft

Steht mein Futterplatz, fische ich (wenn erlaubt) mit drei Ruten. Dadurch, dass sich mein Futter über eine größere Fläche weit verteilt ist, bewegen sich die Fische beim Fressen auch mehr. Aus diesem Grund verwende ich Vorfächer von 22 bis 25 cm. Diese haken somit nicht nur die Fische besser, sondern ich kann auch aus weiter Entfernung genau erkennen, dass alles Verhedderungsfrei auf dem Wasser aufkommt.

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Läuft der Platz dann an, füttere ich nach einem Biss nur noch ein bis zwei Hände Boilies gezielt auf die neu geworfene Rute nach und anschließend noch zwei großflächig über den gesamten Futterplatz. Abends stelle ich mich meistens nochmal ans Ufer und füttere für die kommende Nacht noch ein paar Hände nach, damit die Fische was zu tun haben.

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