Die Stromversorgung am Wasser ist in den letzten Jahren mehr denn je ein zentrales Thema geworden. Immer mehr Geräte und Hilfsmittel sind für den modernen Karpfenangler praktische Tools am Wasser. Auch der Komfort darf nicht zu kurz kommen. Was wären wir ohne unsere Devices Smartphone, Tablet, Kindle, Netbook, Musikbox und TV. Ehrlicherweise benötige ich diese Gegenstände nicht, aber ich kenne doch einige Leute die auf Fußball und Facebook am Wasser nicht verzichten möchten. Für mich sind es eher die wesentlichen Dinge, die ich mit Strom versorge: Lampen, Kopflampen, Akkus für das Echolot und Futterboot, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Die kleine Powerbank für schnelle Nächte

Für den einfachen „Over-Nighter“ am Wasser verzichte ich auf viele der genannten Dinge gerne, doch auf ein Smartphone, Deeper-Echolot  oder die Kopflampe nur ungern. Hierfür nutze ich eine herkömmliche Powerbank mit 10.000-20.000 mA Leistung. Die reicht für eine Nacht oder auch zwei Nächte vollkommen aus.

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Etwas größer darf es sein

Für 2 bis 3 Nächte reicht mir auch oft eine einfache 12 V Batterie, mit 7-9 Ampere Stärke aus. Mit dieser Batterie wird normalerweise das Echolot betrieben, aber mittels Adapter (12 Volt Stecker) können auch das Handy oder andere Verbraucher geladen werden. Da die Müllbelastung am Wasser so gering wie möglich gehalten werden soll und viele Geräte kaum noch über Einwegbatterien geladen werden können, versuche ich fast alle Ladevorgänge über 12 Volt Batterien oder die Powerbank abzuwickeln.

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Noch größer!

Wenn es länger als vier Nächte ans Wasser geht kommt häufig die Powerbox zum Einsatz. Es gibt mittlerweile viele Hersteller auf dem Markt, die solche Geräte mit unterschiedlichen Leistungskapazitäten und Ausstattungsmerkmalen anbieten. Meine ist von Panama und hat bei 12 Volt eine Leistung von 18 Ampere/Stunden. Der Vorteil dieser Variante ist, dass sie mit Innenbeleuchtung und in einem wasserdichten Koffer geliefert wird, und mich tagelang am Wasser mit Strom versorgt. Im Übrigen auch meine Akkus für die große Kamera.

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Steht eine längere Tour an, greife ich auf größere Batteriekapazitäten zurück. Eine 12V AGM Batterie mit 40-55 Ah kann auch mit Einsatz eines Elektromotors bedenkenlos für 2-3 Tage eingesetzt werden. Geht es länger als 3 Tage ans Wasser nutze ich zusätzlich noch eine 85 Ah starke AGM Batterie. Der Vorteil von zwei Batterien ist, dass bei genügend Sonnenlicht immer eine Batterie über ein Solarpanel geladen werden kann. 100 W Leistung bringt mein Solarpanelkoffer rechnerisch und ist bei längeren Touren fast unumgänglich. Elektromotoren haben am Wasser den größten Verbrauch von all meinen Geräten und die Praxis hat mehrfach bewiesen, dass mein Solarpanel von Carpspot diesen Umständen gewachsen ist. Außerdem kann via USB-Slot direkt über das Panel ein Handy geladen werden. Auch die Powerbox kann ich mittels Steckverbindungen über das Solarpanel laden, falls die 18 Ah nicht ausreichen sollten. Solarenergie am Wasser – sozusagen mit der Natur verbunden, wenn dieses Mal auch über Kabel.

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Luxus für lange Sessions

Wer auf längeren Touren einen kleinen Kühlschrank benötigt, dem kann ich den Dometic RC 2200 EGP empfehlen. Dieser Kühlschrank ist mit seinen 40 Litern Inhalt wirklich ausreichend und kann während des Transportes im Auto mit 12, sowie 230 Volt und extern mit Propangas ( 50 mbar )12 Tage durchgängig betrieben werden. Eine Gasflasche haben die meisten sowieso zum Kochen oder heizen dabei und so können mittels eines Kombidruckreglers zwei Geräte parallel betrieben werden.

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Ein paar nützliche Links

Hier findet ihr ein paar nützliche Links zu den oben genannten Produkten

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