Der Frühling ist schon volle Pulle dran, die Karpfen richtig aktiv und die Fangmeldungen im Bekanntenkreis häufen sich. Doch selbst ist man noch nicht richtig auf Touren. Auch beim Blick in den Terminkalender sieht es mau aus. Wichtigere Verpflichtungen stehen an: Die Familie, Geburtstage und Hochzeiten bomben deine Wochenenden zu.Auch die Freundin will an den sonnigen Wochenenden was gemeinsames unternehmen… Im selben Moment blinkt dein Smartphone auf: „DIGGAH, ich hab ihn! 22,8 Kilo“. Man freut sich und hätte gerne die Chance auch wieder mit am Wasser zu sein.

Kennt ihr solche Situationen auch? Der Drang endlich mal wieder rauszukommen pocht – Mit jedem Tag des Entzugs noch ein bisschen mehr. Es entsteht richtiger Freizeitstress und anstatt unser schönes Hobby zur Erholung zu nutzen, gibt’s Druckpotenzial. Auch bei dem ganzen alternativen Trubel am Wochenende sehnt man sich eigentlich ans Wasser und ist nicht richtig ausgeglichen. Eine sehr schwierige Situation, die durch ständige Erreichbarkeit und Leistungsdruck heutzutage nochmal zunimmt. Fakt ist, dass man meist sowieso einen Kompromiss fahren muss, um alles unter einen Hut zu bekommen. Wir wollen euch einige Tipps geben, wie ihr aus dem bisschen Zeit, was sich auftut das Optimum rausholt!

Wenns geht: Nutze Nächte unter der Woche

Oft meinen wir, wenn wir ans Session-Angeln denken, dass wir ganze Wochenenden brauchen. Wir füttern vor, überlegen uns einen Platz und harren den Fischen später aus. Das ist die erholsamste Art der Angelei, aber leider absolut zeitintensiv. Ist deine Zeit knapp, check mal deine Situation unter der Woche. Gibt’s einen Tag, wo du erst später zur Arbeit musst? Hast du vielleicht sogar flexible Arbeitszeiten? Dann versuch doch mal unter der Woche angeln zu gehen.

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Mit der richtigen Vorbereitung ist diese „Instantangelei“ garnicht so stressig, wie vielleicht angenommen. Parallel entgeht man dem Angeldruck der Wochenenden, hat freiere Platzwahl und lernt neue Aspekte des Gewässers kennen. Eine spontane Nacht kann oft viel erfolgreicher sein, als man es vorschnell annimmt. Probier es aus! Fische fangen und an Wochenenden parat zu stehen ist eine Herausforderung, aber oft eine Lohnenswerte!

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Minimier dein Tackle!

Du hast wenig Zeit, also brauchst du auch nur wenig Tackle! Lass das fette RodPod für 3 Ruten zuhause und schnapp dir leichte Banksticks. Verzichte für eine flinke Nacht lieber auf den Extra-Stuhl und nutze deine Liege. Du brauchst auch keine 5 verschiedenen Pop Up Dosen, vermische deine Favoriten und spare Platz. Nach dem Feierabend eine 2 Mann Pramhaubenbude aufzubauen, macht auch überhaupt keinen Spaß. In der Zeit können die Ruten besser schon im Wasser liegen. Schnapp dir einen einfachen Schirm, der freie Blick aufs Wasser dankt es dir zusätzlich. Ganz cool ist es auch, wenn du fertige nadelscharfe Rigs vorbereitet hast. Ein gut ausgestattetes Rigcase erspart dutzende Spulen, Haken und Kleinkramtäschchen. Parallel kannst du am Wasser direkt loslegen und musst nicht noch fummeln, schrumpfen und basteln. Weniger ist mehr und gute Vorbereitung zahlt sich aus!

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Sei mobil, wenn die Fische nicht zu dir kommen!

Beschränk dich nicht zu sehr! Versuche genau dort zu angeln, wo die Fische wirklich sind. Ein vorbereiteter Futterplatz ist toll, aber wenn die Fische ihn erst nachmittags anschwimmen nicht effektiv. Gibts Holding Areas, wo die Fische meistens stehen, sind das die richtigen Plätze.

DSC8604 -  - stalken, Oberflächenangeln, Mobil, Minimier dein Tackle, Fallen stellen, Chod-Rig, 5 Tipps für kurze Zeitfenster, 5 TippsFahre ums Gewässer und suche vielversprechende Zonen. Tote Bäume, Seerosen, Schilfgürtel und die sonnenzugefandeste Seite sind nie verkehrt. Merkst du, dass die Fische an einem anderen Spot sind, lege die Ruten nochmal um. In kurzen Zeitfenstern ist es das A und O zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Das lässt sich durch gute Location und Vorbereitung planen.

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Stelle Fallen – erhalte schnelle Bisse!

In kurzen Zeitfenstern ist es wichtig, dass du die Fische fängst und nicht fütterst. Auch hier ist weniger Futter effizienter. Wichtig ist, dass die Köder direkt arbeiten oder einen visuellen Reiz kreieren.

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Parallel sind Experimente in Kurzsessions eher vage. Echtes Vertrauen in einen guten Köder bringt mehr als unsicheres Ausprobieren. Ideal für diese Angelei sind Pop ups z.B. am Chod-Rig präsentiert, PVA Bags und die Verwendung von flüssigen Liquids. Auch die Verwendung von Fisch- oder Hanföl, bringt schnelle Bisse!

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Oberflächenangeln: Aktion nach Feierabend!

Ist die zeitliche Situation so angespannt, dass kurze Nächte garnicht drin sitzen? Dann muss der Nachmittag effizient genutzt werden. Gerade im Sommer sind die Karpfen zu dieser Zeit auf Oberflächen-Patrouille und lassen sich die Sonne auf den Buckel scheinen. Sie dann mit schwimmenden Pellets oder einfachem Brot zu Beangeln ist richtig spannend – wird aber eher selten praktiziert. Oberflächenangeln ist dabei prädestiniert für kurze Zeitfenster. Die Fische zeigen sich, man kann ihnen folgen und braucht keine Materialschlacht. Eine Polbrille, ein kaltes Getränk, eine Rute und attraktive Schwimmpellets – das verspricht aktiongeladene Feierabendstunden. Probier’s mal öfter aus und gewöhn die Fische an deine Oberflächenköder.

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