Schlamm. Kraut. Fiese Baumstümpfe. Der Lac de Foret d´Orient ist kein leichtes Pflaster und hat schon viele Angler aus ganz Europa verzweifeln lassen. Regelmässig zieht es Successful-Baits Teamangler Nils Oetjen in die nicht endende Schlammwüste des nordfranzösischen Karpfenmeeres.

Der Reiz des Sees und seiner Bewohner treibt Nils immer wieder an dieses besondere Gewässer. Auch in diesem Jahr hat er sein heimisches Leben gegen das eines Aussiedlers in der Wildnis eingetauscht. In mitten von Schlamm und trockengelegten Krautfeldern wohnt Nils auf 5 Quadratmetern in seinem Bivvy. Gemeinsam mit Cassi, seiner Hündin, durchlebt er wieder einmal ein herbstliches Abenteuer mit atemberaubenden Eindrücken und wertvollen Fängen.

Wer schon einmal die Seen Nordfrankreichs befischt hat, kennt die Herausforderungen mit denen man zu kämpfen hat. Da wird jeder Fisch zu einer Perle. Im Herbst peitscht der Wind über die riesigen Wasserflächen und kitzelt den wahren Charakter aus ihnen heraus. Denn mit dem Wind kommen auch die Schätze der Seen ans Tageslicht.

Riesige Schuppenkarpfen und dicke Spiegler kommen dann erst richtig in Fresslaune und lassen sich überlisten. Von den besonderen Fischen wie den wunderschön beschuppten oder den charakteristischen Lederkarpfen, wollen wir gar nicht erst sprechen. Doch die Angelei an den großen Seen des Nordens ist alles andere als einfach. Unmengen an Kraut. Riesige Wasserflächen. Baumstümpfe, die jeden Drill unglaublich riskant machen können sowie der Wind, die Wellen und der zähe Schlamm, machen die Angelei zu etwas ganz Speziellem. Letzteres klebt übrigens an allem wie Fensterkit und sorgt häufig für nicht allzu gute Laune. Für Tackleliebhaber, die alles gern sauber und ordentlich haben, ist die Angelei sicherlich nicht unbedingt eine feine Sache. Doch Nils liebt die Angelei und das harte Flair an diesen Seen und ist den ganzen Herbst über dort. Manchmal in Begleitung und häufig auch allein… Immer auf der Jagd nach den dicken Schätzen und Abenteuer.

Fortsetzung folgt!