Die Suche nach attraktiven Plätzen in großen Flüssen beginnt bei mir auf dem heimischen Sofa. Bewaffnet mit dem Smartphone und Google Maps lassen sich vielversprechende Spots schon mal aus der Vogelperspektive gut einsehen. Ob Buhnenfelder, Außen- oder Innenkurven oder die für manche gehasste Steinpackung – jeder Spot hat seine Berechtigung.

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Ich z.B. liebe langgezogene Steinpackungen. Klar, man sitzt dort nicht wie auf einem Golfrasen oder den englischen Rindenmulchplätzen. Doch hier sammelt sich alles an Nahrung, was man im Fluss findet – wie bspw. Bachflohkrebse, Muscheln und Krebse. Außerdem kann das Futter, das wir in Form von Boilies und Co. zusätzlich einbringen, am Kantenfuß verteilt aber nicht so leicht fortgespült werden. Das heißt natürlich nicht, dass jede Steinpackung gleich den ersehnten Erfolg bringt aber für mich sind sie in der Vergangenheit wahre Fischmagneten gewesen.

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Kontrolle des Unterwassergrunds

Nachdem ich mit Google Maps vielversprechende Spots gefunden habe, fahre ich (wenn möglich) mehrmals dorthin, um ihn mir anzusehen. Im Gepäck habe ich dann immer eine kräftige Rute, mit der ich ein 150 Gramm Blei noch gut werfen kann, um den Grund abzutasten und evtl. Schlamm und festen Boden auszumachen. Wer mit einer Marker Pose anschließend noch versucht, die Tiefe auszumachen, wird meiner Erfahrung nach gnadenlos scheitern. Die Strömung sollte immer berücksichtigt werden. Aus einem 1,5 Meter tiefen Spot kann sonst schnell ein 4 Meter tiefer Spot werden.

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Anders sieht es aus, wenn ich mit einem Boot unterwegs bin. Im Zickzack steuere ich den Spot an, um kleine Steinhaufen, Kanten oder Rinnen auszumachen. Diese markiere ich mit GPS oder versuche, die Punkte anhand von prägnanten Stellen am Ufer zu merken. Für diese Punkte habe ich immer eine Rolle mit Schnur dabei, an dem ein 300 Gramm Blei hängt. Dieses lasse ich wirklich an jedem Spot zu Boden, um den Grund abzutasten. Ist er fest oder schlammig, steinig oder lehmig? Sandiger Grund mit einzelnen Steinen sind nahezu perfekt. Dort kommt viel natürliche Nahrung vor – Muscheln, Schnecken und Bachfloskrebse, um nur ein paar zu nennen.

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Dann heißt es fischen – aber natürlich bedeutet nicht jeder noch so vielversprechende Spot auch Fisch…

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