Tammo Schiller liebt die Angelei mit kleinen Ködern. Wir haben den sympathischen Oldenburger besucht und ihm genau auf die Finger geschaut. In seinem Artikel erklärt Tammo die Vorzüge kleiner Köder und zeigt seine Sicht auf die (kleinen) Dinge am Ende Rig-Ende

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All the small things

Zeitgleich mit dem Eintreffen der ersten Sonnenstrahlen des Tages reiße ich die Augen auf, ich bin noch völlig benommen, gefühlt im Tiefschlaf, als ich mich aus dem Schlafsack winde und zur Rute blicke. Diese ist fast im Halbkreis durchgebogen, von der drehenden Rollenspule spritzt der Morgentau und der alte Steve Neville kreischt ununterbrochen. Ich wusste es, die Rute rechts unter dem Busch mit dem einzelnen Maiskorn hat zugeschlagen. Mit zittrigen Beinen keschere ich wenige Minuten später einen der guten Fische dieses Sees.

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Einen der „Big Five“, die nun längere Zeit nicht mehr aufgetaucht sind! Als der Fisch versorgt und kurz darauf der Kaffee gekocht ist, sitze ich im  Sonnenschein auf meiner Liege, nehme einen kräftigen Zug meiner Zigarette und denke grinsend an den jungen Mann vom Vorabend. Er hatte mich nur belächelt, als ich ihm auf die Frage nach meinem Köder von einem einzelnen Maiskorn und etwas Hanf erzählte. Eine Reaktion, die ich schon häufig erlebt habe, wenn es um die Verwendung kleiner Köder geht. Man wird belächelt oder es wird versucht zu belehren, dass es aus verschiedensten Gründen keinen Sinn macht. Mich stört es nicht, ganz im Gegenteil. Ich lausche zwar den Einwänden, die oft nur Vorwände sind, aber gehe weiter meinen Weg, den Weg mit kleinen Ködern!

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