Boilies, Hookbaits, Groundbait, Partikel, Pellets und so weiter und so fort – um beim Karpfenangeln erfolgreich zu sein, sind wir auf Futter einfach angewiesen. Wir nehmen meist eine Menge Baits mit ans Wasser, das verstaut und transportiert werden will. Christoph Mühl beschreibt heute, wie er sein Futter optimal ans Wasser bekommt.

Baits zum Wasser transportieren – Christoph Mühl

Jeder kennt´s: Man hat nicht genügend Eimer dabei, oder die Hände sind nass und stinkig, wenn man mit dem Futter hantiert. Ich möchte mein Futter getrennt voneinander zum Wasser transportieren, um dadurch mehr Möglichkeiten zu haben, dieses taktisch einsetzen zu können. Wenn ich das das Futter mit dem Groundbaiter ausbringen möchte, fliegen die Boilies bspw. meist weiter als die Partikel – das ärgert mich. Gerne befische ich einen Spot auch ausschließlich mit Partikeln, um eine alternative Strategie zu fahren. Es passt dann einfach nicht, wenn ich zu Hause alles in einen Eimer kippe. Wenn das Futter bereits vermischt ist, ist es ebenso sehr schwierig, Boilies zu soaken oder in Wasser einzulegen – du siehst, die Beispiele sind zahllos.

Diese Taschen, Eimer und Co. kommen zum Einsatz

Ich nehme oft einen leeren kleinen Trakker Olive Square Container (5 Liter) mit ans Wasser, damit ich mein Futter situationsbedingt und mengenmäßig anmischen kann. Um nicht immer den XL Eimer mitnehmen zu müssen und so wertvollen Platz auf dem Trolley zu verlieren, verteile ich das Futter bestmöglich in Carryalls und Eimern.

twelvefeetmag baits zum wasser transportieren 1 -  - Baits verstauen, Baits transportieren

Im Videodreh mit Julian Jurkewitz an einem Baggersee im Jahr 2019 bin ich das erste Mal auf das Trakker Pureflo Bait Filter System und das Air Dry System aufmerksam geworden. Diese Systeme ermöglichen es mir, die Partikel oder Boilies in einem Eimer, wie sonst auch üblich, zu transportieren. Der Clou an der Sache ist allerdings, dass sich die Partikel in einem löchrigen Behälter befinden, den ich aus dem Eimer rausheben kann und so ganz easy die Partikel vom Partikelwasser trenne. Den Partikelsud kann ich dann beispielsweise als Flüssigkeit für mein Groundbait verwenden – ohne Partikel darin und ohne sich die Hände nass zu machen. Im Air Dry System transportiere ich unkonservierte Boilies. Am Wasser kann ich das System aus dem Eimer rausheben und so können die Boilies schneller abtrocknen, ohne zu schimmeln. Wenn plötzlich Regen droht, einfach schnell in den Eimer stellen, Deckel drauf und warten bis der Regenschauer vorbei ist.

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Für kurz Sessions, bei denen ich relativ wenig Futter benötige, habe ich Einlagen für meine Eimer dabei. Das Trakker Heavy Duty Cuvette ist eine Einlage für den Trakker Olive Square Container (17 Liter) mit einer Einteilung von 3 Fächern. In diese drei Fächer kann man ganz bequem unterschiedliche Futtersorten getrennt voneinander transportieren. Oder man verwendet es für Tacklegegenstände, Pop-Up Dosen und diverse Kleinteile. Beim Trakker Olive Square Container (13 Liter), den ich ebenfalls gerne verwende, ist im Lieferumfang ein Inlett enthalten, indem man auch Futter und Kleinteile bestens verstauen kann.

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Um Baittüten, Stickmixtüten, Liquids oder auch Groundbait zum Wasser zu transportieren, nutze ich meinen NXG Compact Carryall und die NXG Compact Barrow Bag, die ich immer dabei habe. Somit habe ich mein Futter optimal voneinander getrennt und nur noch wenig sperrige Eimer auf dem Trolley. Da wir auf das Futter angewiesen sind, können wir auf Taschen, Eimer und Co. einfach nicht verzichten. Auch wenn das Problem mit dem Platzmangel nicht völlig gelöst werden kann, kann man es aber durchaus – wie du siehts – optimieren.

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