Wenn immer die Möglichkeit besteht ein Boot zu benutzen, nehme ich diese auch wahr. Es bietet mir die Vorteile, dass ich meine Montage sehr präzise ablegen kann und ich einen guten Eindruck vom Spot bekomme. Hindernisse, Krautlücken und der Untergrund können so besser ausfindig gemacht und beurteilt werden. Das sind durchaus sehr wichtige Erkenntnisse, die für mein weiteres Vorgehen eine große Rolle spielen.

7DTP0580 - Das darf auf eurem Boot nicht fehlen – Fette Tipps

Für das erfolgreiche Angeln mit dem Boot bedarf es ein paar nützliche Gegenstände und eine gewisse Organisation bzw. Vorbereitung.

Sicherheit geht natürlich vor!

Die Sicherheit sollte  im Vordergrund stehen. Deshalb trage ich immer eine Schwimmweste. Die muss nicht unbedingt teuer und luxuriös sein, aber sollte schon eine CE-Kennzeichnung  (DIN  EN ISO 12402 ) und im besten Fall 275 Newton Auftrieb haben. Nur so kann die  Weste einen erwachsenen Menschen samt Kleidung in Rückenlage bringen und bietet auch Schutz bei Bewusstlosigkeit.  Aber als Faustregel gilt pro 10 Kg Körpergewicht muss die Weste mindestens 8 Newton Auftrieb bringen.

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Wer gut sieht, kann gut fangen!

Um die Fische und  Hindernisse zu finden, trage ich auf dem Boot meistens eine Polarisationsbrille zusammen mit einer Cap. So wird die Wasserspiegelung  gemindert und durch den Schirm der Cap überflüssiges Licht reduziert, um so größere Sichttiefen zu erzielen. Wenn das aufgrund der Tiefe oder Trübung nicht möglich erscheint, nutze ich ein Aquascope oder ein Tastblei. Mit dem Tastblei bekommt man neben der Bodenbeschaffenheit auch einen Einblick über die Vegetation und kann anhand der Pflanzen und  Schlammreste, Rückschlüsse über das natürliche Nahrungsangebot ziehen.

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Spots auf Sicht sind gut, ein Echolot manchmal aber besser

Grundsätzlich habe ich aber immer ein Echolot dabei um schnell gute Spots zu lokalisieren. Mittlerweile kommt aufgrund seiner Größe und Praxistauglichkeit fast nur noch das Wurfecholot von Deeper  zum Einsatz. Meines Erachtens ist das “Deeper Pro Plus” für das Karpfenangeln absolut genial und hat eine praktische Vielfalt an Funktionen. Einfach den Bootsmodus mit Kartenfunktion aktivieren und los gehts. Nun wird im Handy eine Gewässerkarte erstellt, auf die immer wieder zurück gegriffen werden kann. Das große Echolot nutze ich fast nur noch, wenn ich in kurzer Zeit viel Wasserfläche erkunden möchte. Die “Side-Scan-Funktion” ist dann einfach unumgänglich.

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GPS für eine optimale Findbarkeit

Sind die Spots erst einmal gefunden, speichere ich sie in meinem portablen GPS-Tracker ab. Das hat den Vorteil, dass ich immer wieder zu meinem Spot navigiert werde und so in Verbindung mit dem Echolot wieder punktgenau ablegen kann. In der Realitiät kommt es nämlich häufig  zu kleineren Ungenauigkeiten von ca. 1-2 m mit dem GPS-Gerät. Natürlich kann der Spot auch mit einer Marker-Boje gekennzeichnet werden, aber bei schlechter Sicht finde ich diese nicht unbedingt wieder.

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Außerdem ist es mittlerweile wohl zu einer Art Volkssport unter Wassersportlern geworden, die Bojen zu entwenden. Deshalb setze ich diese meistens nur noch kurz als Orientierungspunkt zum Ablegen meiner Ruten ein. Gerade bei Wind eine große Hilfe. Wer aber nicht wieder ein zusätzliches Gerät kaufen möchte, kann sich auch einfach die “Carpigate- App” für Android herunter laden und somit sein Smartphone zum GPS-Tracker erweitern. Die kostet zwar aktuell 4,99 Euro, ist aber viel günstiger als ein GPS-Gerät und beinhaltet noch andere nützliche Features.

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Wasserdicht ohne Umwege

Weil für das Deeper-Echolot ein Handy benutzt werden muss, habe ich mir eine wasserdichte und transparente Box zugelegt, die auch genügend Auftrieb hat um gefüllt nicht unter zu gehen. Hier finden neben dem Smartphone auch andere Gerätschaften und Wertgegenstände Platz. Alternativ gibt es für die meisten Smartphone´s  auch schon wasserdichte und stoßfeste Hüllen mit Schwimmhilfen.

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Dies und Das darf nicht fehlen

Um den Fisch nach seiner Landung  schonend im Boot transportieren zu können, habe ich noch eine kleine Abhakmatte auf dem Bootsboden.

Das aller wichtigste ist aber eine kleine Tackle-und Köderbox an Bord zu haben. Werkzeuge wie Lösezange, Scheren, Nadeln oder Feuerzeuge brauchen wir zum Montagen basteln fast immer. Bleie , Rigs und Endtackle dürfen auch nicht fehlen. Eine Schere und ein Umlenker sind ebenfalls Utensilien, die immer mal gebraucht werden. Diese Box von der Firma Taf-Case ist ebenfalls wasserdicht und schwimmend, um so unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Dazu noch eine Dose mit Ködern in unterschiedlichen Größen und schon kann es los gehen.

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Ein paar nützliche Links

Hier findet ihr ein paar nützliche Links zu den oben genannten Produkten

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