In diesem Beitrag gehen wir – im wahrsten Sinne – einer Sache auf den Grund. Wenn du dich schon einmal mit der Firma Deeper Sonar befasst hast oder womöglich selber eines der modernen Echolote besitzt, dann weißt du, dass das Unternehmen aus dem Baltikum für echte Innovation bei deiner Location steht – neben der Hardware selber betrifft das auch die Software-Lösungen.
Die Fish-Deeper-App, in der alle Informationen deiner Lot-Touren und Tiefenkarten gebündelt werden, ist die digitale Schnittstelle, mit der du alle Informationen zum Gewässer bündeln kannst. Aber darum soll es heute nicht gehen, jedenfalls nicht in der Hauptsache.
Vielmehr ist es ein besonderes Feature, das dir weiteren Mehrwert für deine Location bringt – und zwar, noch bevor du überhaupt zum eigentlichen Angeln aufbrichst: Das MAPS+ Kartenprofil – eine neue Add-On-Lösung von Deeper, die optional hinzubuchbar ist. Der Reihe nach…
Für alle Ungeduldigen: Hier gelangst ihr direkt zu den Abo-Modellen für das MAPS+-Feature (hier klicken). Hinweis: Du kannst das MAPS+-Feature auch innerhalb deiner geöffnet Fish-Deeper-App hinzubuchen.

Das ist MAPS+ – kurz erklärt
Deeper MAPS+ ist die digitale Gewässerkartierung von Deeper. Die Funktion sammelt und verarbeitet die beim Sonar-Scannen gewonnenen Daten und verwandelt sie in detaillierte Karten des Gewässergrundes. Statt nur während der Fahrt auf das Echolot zu schauen, lassen sich die gesammelten Informationen anschließend in der Fish Deeper App als digitale Karte darstellen und jederzeit wieder aufrufen.
Dabei geht es um weit mehr als die reine Wassertiefe. MAPS+ kann Tiefenstrukturen visualisieren und ermöglicht – abhängig von den erfassten Daten – auch die Darstellung der Bodenhärte. So lassen sich beispielsweise Plateaus, Abbruchkanten, Vertiefungen und unterschiedliche Bodenbereiche deutlich besser einordnen.

Der große Vorteil: Mit jeder Kartierungsfahrt kann das eigene Bild vom Gewässer detaillierter werden. Interessante Bereiche lassen sich speichern, vergleichen und später gezielt wieder ansteuern.
Kurz gesagt: MAPS+ macht aus einzelnen Sonarmessungen eine digitale Gewässerkarte – und hilft dabei, nicht nur zu sehen, wie tief ein Gewässer ist, sondern besser zu verstehen, wie es unter Wasser aufgebaut ist.


Beispiel Plateau-Suche – Mehr Informationen für bessere Entscheidungen
Stellen wir uns einen typischen Fall vor: Vor dem Angelplatz liegt ein Plateau. Die Oberkante befindet sich auf sechs Metern, rundherum fällt der Grund auf acht oder neun Meter ab.
Mit der Tiefenkarte ist die Struktur schnell erkannt. Doch durch das Abfahren beziehungsweise Abscannen des Bereichs lässt sich noch eine weitere Information gewinnen: Wo verändert sich die Bodenhärte?

Vielleicht besteht die Mitte des Plateaus aus weicherem Sediment, während sich an einer bestimmten Seite ein deutlich härterer Bereich befindet. Genau dieser Übergang kann nun als zusätzlicher Anhaltspunkt für die Platzwahl dienen.
Das bedeutet nicht automatisch, dass dort Fische stehen. Aber aus „Ich weiß, dass dort ein Plateau ist“ wird „Ich weiß, wie dieses Plateau aufgebaut ist“. Und das ist ein ziemlich großer Unterschied. Und das führt uns zum nächsten Feature, das unmittelbar damit in Verbindung steht…
Bodenhärte: Vom „sieht gut aus“ zum konkreteren Plan
Gerade beim Karpfenangeln ist die Beschaffenheit des Bodens häufig ein wichtiger Bestandteil der Platzwahl. Ein Rig, das auf einem festen, sauberen Untergrund präsentiert wird, verhält sich schließlich anders als auf tiefem Schlamm oder in starkem Kraut.
MAPS+ macht diese Information auf der Karte sichtbar. So lassen sich Bereiche mit unterschiedlichen Untergründen nicht nur während des Scans erkennen, sondern auch später auf der Karte nachvollziehen.
Szenario 1: Die harte Stelle mitten im weichen Seegrund

Ein großer Seebereich besteht überwiegend aus weichem Untergrund. Beim Kartieren fällt jedoch eine kleine, klar abgegrenzte härtere Fläche auf. Das wäre beispielsweise ein Bereich, den man sich genauer anschauen kann: Wie liegt er zur vorhandenen Tiefenstruktur? Gibt es dort eine Kante? Führt eine Fahrrinne daran vorbei? Liegt die Stelle auf einem Plateau?
Aus einem riesigen Wasserareal wird plötzlich ein konkreter Untersuchungsbereich.
Szenario 2: Die Kante am Plateau
Ein Plateau ist schnell gefunden. Die entscheidende Frage lautet aber häufig: Wo genau soll das Rig hin? Wer die Kante sauber kartiert und gleichzeitig die Bodenhärte berücksichtigt, kann verschiedene Bereiche miteinander vergleichen.
Oberkante, Plateaumitte und Fuß der Kante müssen nicht denselben Untergrund haben. Ein kleiner harter Bereich direkt an der Kante kann dadurch wesentlich interessanter werden als die vermeintlich perfekte Mitte des Plateaus.
Szenario 3: Der Übergang von weich zu hart

Besonders spannend können Übergangszonen sein. Nicht unbedingt die größte oder auffälligste Struktur muss der interessanteste Bereich sein. Ein Wechsel von weichem Sediment zu härterem Boden kann auf der Karte sichtbar werden. In Verbindung mit Tiefe und Struktur entsteht so ein deutlich genaueres Bild davon, was sich unter dem Boot beziehungsweise unter dem späteren Köder befindet.
Mehrwert von MAPS+: Mehr als nur eine Tiefenkarte
Der eigentliche Mehrwert liegt weniger in einer einzelnen Messung als in der Kombination der Informationen. Tiefe zeigt die Topografie. Die Sonardaten zeigen Strukturen und Veränderungen.
Die Bodenhärte ergänzt die Information über die Beschaffenheit des Untergrunds. Und MAPS+ hilft dabei, diese Informationen dauerhaft auf einer Karte abzubilden. Eine Markierung des Untergrundes ist dabei automatisch mit der GPS-Kennung verknüpft. Du kannst also anhand der Bodenhärte und Tiefen-Information deinen designierten Spot bestimmen…
Damit wird aus einer kurzen Erkundungsfahrt mehr als nur ein Blick auf das Echolotdisplay. Die Daten können gespeichert und später erneut betrachtet werden. Interessante Stellen lassen sich markieren und mit zusätzlichen Informationen versehen. Außerdem gilt: In der MAPS+-Kartenansicht, zu der du hier gelangst findest du ferner eine europaweite Übersicht sämtlicher Gewässer, die bereits kartografiert wurde. Mit deinem Maps-Abo bekommst du diese dann im Detail angezeigt.
MAPS+ mit 25% Rabatt sichern
Die Integration von MAPS+ in dein bestehende Deeper-Konto lohnt sich mehr, denn je: Wer sich ohnehin mit dem Thema Gewässerkartierung beschäftigt, kann MAPS+ derzeit mit 25 % Rabatt nutzen. Damit wird gerade für Angler, die regelmäßig neue Gewässer erkunden oder ihre Hausgewässer immer genauer kennenlernen möchten, der Einstieg in die umfangreichere Kartierung attraktiver.
Denn der eigentliche Wert entsteht nicht unbedingt beim ersten Scan. Mit jeder weiteren Ausfahrt wächst die eigene Karte – und damit auch das Verständnis für das Gewässer.
Hier gelangst du direkt zu den MAPS+ Abo-Optionen auf den offiziellen Deeper-Seiten (hier klicken). Übrigens zeigt sich der Hersteller hier besonders kulant: Wenn du noch Zweifel hast, welchen Mehrwert dir MAPS+ wirklich bringt, dann kannst du das Software-Feature 7 Tage lang kostenlos testen. Hier geht’s zum (Test-)Ab0 ( hier klicken).






