Im Laufe der aktuellen Woche erreichte auch die twelve ft. Reaktion die traurige Nachricht, dass es entlang des deutsch-polnischen Grenzflusses, der Oder, zu vermehrtem Fischsterben gekommen sei. Mehr als tausend verendete Fische jeglicher Art, darunter natürlich auch Karpfen, säumen die Uferbereiche auf beiden Länderseiten und ein Ende ist nicht in Sicht. Angler, Freizeitkapitäne, Wasserwanderer und auch Hundebesitzer werden gebeten, die Wasserfläche nicht zu betreten,  – geschweige denn – Erzeugnisse aus der Oder zu konsumieren.

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Die Frage nach der Ursache: Großes Fischsterben in der Oder

Als wäre das aktuell vorherrschende Niedrigwasser nicht schon schmerzhaft genug für die hiesigen Bestände, kommt jetzt noch eine mutmaßliche Vergiftung hinzu. Die Ursache ist bislang unklar. Ist es der extrem niedrige Wasserstand in Verbindung mit der vorherrschenden Hitze und dem geringen Sauerstoffgehalt der Oder?  Oder hat doch der Chemieunfall in Entsprechung eines Quecksilber-Eintrages auf der Seite Polens Ende Juli 2022 mit dem Fischsterben zu tun?  Zur Zeit gehen die Behörden diesen Fragen nach.

Ansässigen Berufsfischern fielen die herumtreibenden Fischkadaver als Erstes auf; sie informierten umgehend die zuständigen Behörden und schlugen Alarm, nicht zuletzt auch deshalb, weil sie ihre Existenz gefährdet sahen.

Beheimateten Anglern wird davon abgeraten, ihren geliebten Freizeitsport weiterhin an der Oder und ihren Nebenflüssen auszuführen, einhergehend mit der behördlichen Empfehlung, rückwirkend von der Verwertung des bereits gefangenen Fischs aus der Kalenderwoche 32 abzusehen. Für die Karpfenangler entlang des Stroms ist das Gebot der Stunde, auf die umliegenden Seen auszuweichen, da an eine entspannte und gesundheitlich-unbedenkliche Session an der Oder nicht mehr zu denken sei.

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Zum jetzigen Zeitpunkt liegen der Redaktion noch keine weiteren Information zur Lage vor Ort vor. Was allerdings sehr wohl gesichert ist: Wir halten dich auf dem Laufenden und werden weiter berichten.