Wie viele von euch, nutzte auch ich den Feiertag und nahm mir den Brückentag frei, um zu angeln. Ich war schon am Mittwochabend am Wasser und baute mein Zelt für die Nacht auf. Bedingt durch den Badebetrieb, fischte ich erst ab 22 Uhr auf meinem geplanten Spot. Dieser lag direkt im Schwimmbereich der Badegäste. Mit dem Boote platzierte ich meine Montagen und wartete nicht lange auf den ersten Biss. Ein kleiner Spiegler nahm meinen Köder. Ein guter Start in die Session! Im Laufe der Nacht verlor ich noch einen weiteren Fisch leider schon im Drill.

rueb2 1024x768 -  - Schuppen, Morgenstund hat gold im Mund, Dicke

Am nächsten Morgen verlegte ich meinen Spot etwas und fischte abseits der Badestelle auf kleineren Futterplätzen. Die Fischaktivität war gering. Den ganzen Tag über blieb es ruhig.

Wie am Tag davor fuhr ich abends meine Montagen wieder an den Spot im Schwimmbereich. Die Nacht über fing ich erneut einige kleinere Fische, bis sich am der erste größere Spiegler zeigte.

Kaum war der fisch ausgedrillt und auf der Abhakmatte abgelegt, pfiff meine zweite Rute ebenfalls ab. Was nun? Den Fisch deponierte ich samt Kescher vorübergehend wieder im Wasser. Dank zweitem Kescher konnte ich den anderen Fisch sicher landen.

rueb3 1024x768 -  - Schuppen, Morgenstund hat gold im Mund, Dicke

Über diesen Erfolg war ich überglücklich, doch es kam noch besser! Im Hellen gab es wie am Tag zuvor eigentlich kaum Aktivität, was nicht weiter schlimm war. Ich wusste, dass die Nacht sicherlich wieder Fisch bringen wird und so war es dann auch. Ich fing erneut zwei Fische. Morgens schienen die Fische besonders aktiv zu sein. Ich fing einen weiteren großen Fisch mit mehreren ganz besonderen Schuppen an der Flanke. Eine tolle und sehr erfolgreich Session ging für mich zu ende.

Von Andi Rübsamen