Heute geht es bei uns um kurze Sessions, bei denen Zeit der kritische Faktor ist. Gerade bei Shorties geht es darum, die Fische schnell zu finden und zum Fressen zu animieren. Für Heiko Schulz lautet die Devise dann: Minimaler Futtereinsatz, maximale Attraktivität. Er setzt z.T. nur 5-10 Boilies auf dem Platz ein, die dafür vor Attraktivität nur so strotzen. Wie ihm das gelingt, berichtet er uns in Ausgabe 20. Seine Story schon gecheckt?

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Minimalismus – von Heiko Schulz

„Erst wenn Dir von Allem der kleinste Teil genügt, wird das Leben zum Fest!“ Diesen Satz habe ich vor sehr langer Zeit mal in einem Artikel gelesen. Seitdem schwirrt er in vielen Situationen des öfteren durch meinen Kopf und es steckt, wie ich finde, sehr viel Wahrheit darin. Wie bei so vielen Dingen lässt er sich auch ein Stück weit auf meine Angelei übertragen. Besonders beim Thema Futter war er Teil meiner persönlichen anglerischen Entwicklung.

Als ich vor ungefähr 20 Jahren mit dem Karpfenangeln begann und mir alle nötigen Informationen zusammensuchte, gab es beim Thema Beifutter eine recht einheitliche Meinung. Die meisten Aussagen und Ratschläge beliefen sich auf 1-2 kg Futter PRO Rute! Aus heutiger Sicht würde ich diese Menge schon als „grobe Kelle“ bezeichnen. Man darf dabei zwar nicht vergessen, dass die Fische damals besser auf Futter reagierten und weniger konditioniert waren. Auch war die Besatzpolitik vieler Vereine noch eine andere… So wurden viele Seen noch jährlich mit Satzern zugeschüttet. Heute spielt der Karpfen als Speisefisch nur noch eine untergeordnete Rolle. So gingen die Besatzzahlen und die Entnahme zurück und die Gewichte und das Alter der Fische stiegen fast überall…weiterlesen

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