Benjamin Loidolt, Teamangler bei Solar Tackle, hat dieses Jahr einen Beauty Lake für sich entdeckt. Den Beginn des Herbstes wollte er für sich nutzen. Das herbstliche Wetter löst bei Karpfen oft einen Fressrausch aus. Sie schlagen sich nochmal so richtig den Bauch voll. Aber nicht an diesem Lake! Die Spots, die Benjamin das Jahr über befischt hat, bringen zurzeit kaum Fische.

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Neue Taktik, neues Glück

Es gibt in diesem Wasser einige gute Spots unter Wasser. Wie zum Beispiel eine langgezogene Schotterbank, die von 5 auf knapp 7 Meter abfällt. Diese brachte über das Jahr die meisten Karpfen für ihn. Dann wäre da noch ein alter Baum, der unter Wasser das Wohnzimmer einiger Karpfen sein dürfte. Doch zurzeit ist dort keine Spur von einem Karpfen. So musste eine neue Taktik her und ein neuer Platz gefunden werden.

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Die Strategie, die Benjamin anstrebt, ist für diese Jahreszeit nicht gerade üblich, oft ist sie hingegen ein Bringer im Frühling. Doch wer nichts wagt, der nichts gewinnt: Boilieteig um den Köder, die Baits mit Solar Tackle Up and Down Mix ummantelt, etwas Dosenmais dazu und auffällige, rosafarbene 15 mm Candy Floss Pop-Ups am Spinner Rig sollten der Schlüssel zum Erfolg sein. Diese Frühjahres-Taktik und das Fallenstellen schienen zumindest einen Versuch wert zu sein.

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So suchte sich Benjamin einige unspektakuläre Stellen unter Wasser in verschieden Tiefen, die dennoch aus hartem sandigem Grund bestanden. Präzise wurden die Ruten auf den jeweiligen Spots abgelegt, zwei bis drei Hände des vorbereitet Futters direkt darauf gefüttert. Schon bei seiner ersten Session mit der neuen Futtermethode konnte Benjamin das scheinbar Unmögliche möglich machen und den ersten 20 Kilogramm Spiegler auf die Matte legen.

Endlich den Dreh raus?

Kaum zu glauben aber sein Plan ging auf. Ein paar Tage später stand für Benjamin eine 24 Stunden Session an und er dachte, dass er nun den Dreh raus hat. In den Tagen zuvor wurde der Spot regelmäßig angefüttert.

Doch die erste Nacht verlief ruhig und brachte ihn zurück auf den Boden der Tatsachen: es war nichts von den Karpfen zu hören oder sehen! Am nächste Morgen, als der Nebel sich gerade auflockerte und die ersten Sonnenstrahlen den Tau von den Blättern tropfen ließ, probierte er wieder etwas Neues aus. Eine Rute, die er im Flachwasser-Bereich auf einer abfallenden Kante vor seinem Steg abgelegt hat, zusätzlich noch gut zehn Club-Mix Boilies darüber, fertig.

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Als Hakenköder nutzte er dieses Mal wieder einen auffälliger Candy Floss Pop-Up. Kurze Zeit später lief diese Rute auch schon ab. Der Drill begann und man spürte, dass da etwas Großes am anderen Ende der Schnur ist. Der Fisch war recht träge und fast kraftlos und der Drill schnell beendet. Benjamin staunte nicht schlecht, als er in den Kescher blickte. Ihm schaute ein massiver Buckel entgegen und er wusste sofort Bescheid: Das muss einer der dicken Schuppis sein. Benni konnte sein Glück kaum glauben, schon wieder ein 20 Kilogramm Fisch, die in diesem Gewässer wirklich nicht üblich sind.

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Alle guten Dinge sind 3

Nach diesen Sternstunden, die er in den letzten beiden Traumsessionen erleben durfte, war er natürlich heiß darauf und wollte in der darauffolgenden Woche sein Glück erneut für ein paar Stunden auf die Probe stellen. Die Bedingungen waren für diesen Herbsttag perfekt: Dichter Nebel, leichter Nieselregen, die Temperaturen so um die 14 Grad und ein leichter Wind drückte auf das Wasser. Die Ruten mussten also schnell raus. Er setzte dabei wieder auf seine alt-bewährte Strategie und legte die Rute kurz vor seinem Steg ab. Ein paar Kugeln darüber und der erste Fisch für diesen Tag ließ nicht lange auf sich warten. Doch das Unglaubliche an dieser Story: Als er in den Kescher blickte, sah er einen alten Bekannte wieder. Der alte dicke Spiegler, den er bereits vor ein paar Tagen gefangen hat, lag nun erneut auf seiner Matte, dieses Mal sogar mit etwas mehr Gewicht.

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