Echolote. Ein Stichwort – viele Fragen. Fragen auf die wir oftmals keine- oder allenfalls schwammige Antworten haben. Antworten, aus Verlegenheit gegeben und in Ermangelung einer besseren Erklärung. Diese Antworten sind zugleich das Eingeständnis einer Unwissenheit. Unwissenheit darüber, was unter der Wasseroberfläche vor sich geht. Und das ist ja auch keine Schande, spätestens, wenn man bedenkt, wie komplex diese Vorgänge sind.
Viele Informationen – viele Unsicherheiten?!
Da geht es nicht nur um die Erfassung des Gewässeruntergrundes, die Topographie und das Finden von Hot-Spots, sondern bestenfalls um ein großflächiges und effektives abscannen ganzer Gewässer-Areale, einhergehend mit dem Anlegen entsprechender Karten und dem Markieren von Wegpunkten zum leichten Ansteuern und Wiederfinden der Hotspots. Wusstest du übrigens, dass die Anzeige des Echolotbildes variiert, je nachdem, wie kalt oder warm das Wasser ist? Oder, dass es eine optimale Geschwindigkeit gibt, mit der man über das Gewässer fahren sollte, um das bestmögliche Echolotbild zu erhalten? Kennst du die Vorteile des Side-Scans gegenüber der Verwendung eines klassischen Sonars bzw. der Downvision-Technologie? Es ist keine Schande, wenn an hier verlegen mit den Achseln zucken muss – auch uns ging es da nicht anders.
Und wo wir schon dabei sind: Welche Informationen liefert eigentlich welches bildgebende Verfahren, wo liegen deren Unterschiede und wieweit kann ich durch die Kombination verschiedener Anzeige-Modi verschiedene Informationen abgreifen, um schließlich das bestmögliche aus meinem Echolot herauszukitzeln?
Jenseits von Halbwahrheiten: Thomas Schlageter bringt Licht ins Dunkel
All das sind Fragen, deren Beantwortung dir einen einen echten Mehrwert für deine Angelei liefern kann. Wir haben uns dieser Fragen angenommen – und konnten Einiges dazulernen. Im Rahmen unserer Drei-Teiligen Youtube-Serie zum Thema Echolote und deren Einsatzzweck – zugemünzt auf die Bedürfnisse des Karpfenanglers haben wir Licht ins Dunkel gebracht.
Zu diesem Zwecke stand uns geringerer als Echolot-Experte Thomas Schlageter Pate. Für unseren praxisnahen Ratgeber begleiteten wir Thomas zur Live-Begutachtung und Funktionserklärung verschiedener zeitgemäßer Echolote auf den Lippesee. Nachdem wir uns im ersten Teil den allgemeinen Merkmalen moderner Echolote zwecks grundlegendem Verständnis von Gebertechnologie und Bilderzeugung gewidmet haben, ging es im zweiten Teil um die konkrete Erfassung des Gewässers entlang verschiedener Darstellungsmodi, anhand derer Thomas Schlageter genauestens beleuchtet, welchen Mehrwert sie uns bei der Erfassung und Kartographierung unserer zukünftigen Hotspots vermitteln.
Das erwartet dich in Teil 3
Apropos Kartographierung: Genau hier setzt der nunmehr veröffentlichte dritte Teil der Serie an. hier zeigt dir Thomas, wie man anhand von verschiedenen Kartenoptionen und der smarten Vernetzung der Geräte ( z.B mit der dazugehörigen App auf dem Mobiltelefon oder Tablet), Seekarten herunterlädt, -erstellt, -verwaltet und ggf. (und sofern gewünscht) der Nutzer-Community zur Verfügung stellt.
Spätestens mit der von Thomas beleuchteten Kartenplotter-Funktion gestaltet sich die Gewässer-Erschließung und das Finden der Spots einfacher, denn je, zumal dann, wenn man diese Einstellungen richtig kombiniert. Insofern Thomas auch das erklärt, wird das zukünftige Gewässer-Erkunden und Lesen der Echolotbilder zum Kinderspiel, zumal auch der Spaßfaktor hierbei nicht zu kurz kommt. Davon konnte sich Felix Kaczmarek, der Thomas auf Herz und Nieren ausgequetscht hat, selber einen Eindruck verschaffen. Film ab!
Auf einen Blick: Der twelve ft.-Youtube Echolot-Ratgeber
Hier gelangst zum dritten und letzten Teil des Echolot-Ratgebers mit Thomas Schlageter.



