Ich tippe den letzten Satz in mein iPad. Für heute reicht´s. Ich schreibe an einem Artikel, der meine erfolgreiche Flussangelei im letzten Jahr beschreibt.

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Eine Perle der Natur – oh ja!

Höhen und Tiefen. Erfolge und Stunden, in denen die Motivation auf einem sinkenden Ast steht. Mittlerweile bin ich schon einige Stunden am Tippen. Immer wieder. Bei jeder Session, die ich mache, addieren sich weitere Wort-Fragmente hinzu. Ich erlebe den letzten Herbst irgendwie ein zweites Mal. Kennt ihr das? Für die, die es nicht verfolgen konnten. Ich erlebte eine Flusssaison mit Fischen über 15, über 20, sogar über 25 Kilogramm bis zu einem Fisch, der beinahe die 30 Kilogramm Marke durchbrach. Einfach der Wahnsinn und wahrscheinlich einmalig.

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Bald tausche ich mein leichtes Tackle wieder ein.

Die Zeit ist gerade so nah, wenn ich in Erinnerung schwelge. Es ist, als wäre ich ein zweites Mal dabei. Nur mein Kescher bleibt dabei trocken. Ich lebe von meiner Erinnerung. Rolle immer wieder Momente in den Vordergrund, schreibe sie auf und verfasse Zeilen, die mir viel bedeuten. Grandios!

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Den Blick ins Details darf man niemals verlieren

Dieses Jahr hingegen verläuft die Angelei eher Mau. Klar verirrt sich hin und wieder einmal ein Fisch in den Kescher, doch so richtig läuft es nicht an. Hier und da serviere ich den Fischen ein paar Nüsse und fische mit kleinen Pop-Ups für den schnellen Erfolg. Ich probiere es mit wenig Futter. Dann mal wieder mit etwas mehr. Das alles trägt bisher nicht so richtig Früchte. Das Frühjahr ist eh nicht so meins.

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Ein paar kleine Poppis und ein paar Tigernüsse müssen reichen.

Bald beginnt wieder die heiße Zeit am Fluss. Dann, wenn sich die Laichzeit in weiter Ferne bewegt. Wenn die Fische wieder fressen wollen und im Hauptstrom als Nomaden ziehen. Man, was freue ich mich darauf. Endlich den klaren Baggersee wieder gegen raue Strömung tauschen. 0,35mm Schnur gegen 0,60iger tauschen und die Boiliegröße erheblich steigern. Männerwasser. Nichts für feines Geschirr.

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Hin und wieder geht einer ans Band.

Ich freue mich drauf! Bis dahin muss ich aber noch ein wenig an meiner Story feilen und einige Nächte am See machen, damit die Geschichte rund wird. twelve ft. Ausgabe 6 wird das Ziel. Bis dahin steht der Text. Die Fotos. Die Videos. Die Interaktivität! Denn bei twelve ft. heißt es in der kommende Ausgabe: Ein Happy End!

Das wird geil!

Fangt was, Jungs. Felix Kaczmarek