Die kalte Jahreszeit ist eine Herausforderung, der wir uns immer wieder gerne stellen und auch in diesen Extremsituationen immer das Maximale versuchen zu erreichen. So war es für uns eine beschlossene Sache, dass  wir an einem für uns verlängertem Wochenende an einen See im Norden fuhren. Wir waren voller Energie und gutem Gefühl, so dass uns nichts davon abhalten konnte. Minimales Gepäck, die Köder unseres Vertrauens und durchweg gute Laune, ließen die davor stehenden Tage wie im Flug vergehen. Donnerstag war es soweit und wir machten uns auf in den hohen Norden. 4 Stunden Fahrt lagen vor uns die relativ schnell vergingen. Am Wasser angekommen staunten wir zuerst unseren Augen nicht, bis dato hatten wir uns Informationen über den See nur über befreundete Angler vor Ort eingeholt. Sie sagten uns zwar, dass der See an einem Kieswerk liegt, aber dass der See mitten in diesem Kieswerk liegt, damit haben wir jetzt tatsächlich nicht gerechnet. Nach ein paar Minuten hatten wir uns mit dieser für uns unbekannten Situation angefreundet und bauten unser Zelt auf. Die von uns angedachten  Spots lagen verteilt in einer Bucht mit Übergang zum Freiwasser. Der Blick auf das Echolot war dann jedoch sehr ernüchternd. Es gab kaum eine Erhöhung oder eine deutlich sichtbare Holding Area. Also markierten wir uns zuerst die Stellen wo es von weichem Boden zu hartem Boden wechselte. Diese tasteten wir mit einem Klopfblei ab, so dass wir unsere Köder genau auf dem Übergang präsentieren konnten. Wir fütterten nur sehr wenig zu Beginn unserer Angelei.

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Purplefruit Stick,- Groundbait Mix und kleinen austarierten Hakenködern
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kleinen 16mm Scopex Boilies und halben Poppi

Wir fischten Groundbait, Boilies und austarierte Hakenköder in den Sorten Purplefruit und Scopex. Aber auch Single Hook Köder wie zwei kleine Squid PopUp`s in 10mm brachten Fisch.

Luca hatte schnell Fischkontakt, gebissen hat der Fisch auf die kleine Falle mit kleinen Poppis. Der Anfang war gemacht und wir waren guter Dinge. Der Wind nahm etwas zu und erschwerte uns das Angeln mit schlaffer  Schnur, so senkten wir unsere Rutenspitze ins Wasser um den Druck vom Wind etwas aus dem Weg zu gehen. Mit Erfolg.

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Fish on bei Luca!
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Kleine auffällige Singlehooks waren ebenso erfolgreich, wie Spots auf denen wir fütterten.

An diesem ersten Tag lief nix mehr und wir genossen den Abend bei einem warmen Tee und gutem Essen. Während der Nachtstunden nahm der Wind extrem zu und rüttelte ordentlich an unserem Zelt. Am frühen Morgen erst bekam Florian seinen ersten Lauf und die Flucht des Fisches ließ auf einen der Großen des Sees hoffen. Als der Fisch vor dem Kescher sich das erste Mal zeigte waren wir von diesem Anblick gefesselt, nichts war mit Biggi aber die Fluchten des Fisches waren enorm. Wieviel Power sie doch haben bei einer Wassertemperatur von 5 Grad. Der Fisch war winterlich typisch stark gefärbt.

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Nummer 1 für Florian und Luca
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Gut im Futter und extrem kampfstark

Ein hammer Fisch und der zweite in diesem Trip. Zwei Fische im Winter. Perfekter könnte es für uns nicht laufen. Er fiel auf einen kleinen Scopex Boilie ausbalanciert mit einem Orangen Pop Up hinein. Manchmal kann es so einfach sein. Während wir auf unseren Liegen saßen und das Frühstück nach einer doch sehr frischen Nacht zu uns nahmen, meldet sich die umgelenkte Rute von Luca. Zwei einzelne Pieper gefolgt von einem heftigen Lauf. Die Rute lag auf einem Übergang von hartem zu weichem Untergrund. Dort Präsentierte Luca einen Stick mit etwas Purplefruit Stick,- Groundbait Mix und einer geschälten Tigernuss mit Fakecorn an einem kurzen Stiffrig. 

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Eine perfekte Kombination. Der ausbalancierte Hakenköder verhält sich sehr natürlich.
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Kieswerkflair und dicke Fische – eine großartige Wintersession!

Erneut fangen wir einen Spiegler mit echt uriger Form und großem Potenzial. Bäämm! Es war einfach geil an einen See zu fahren, über den wir nur wenig Informationen hatten und dann drei fische in 1,5 Tagen fangen konnten. Nach dem Frühstück brachten wir die Ruten erneut aus. Wir beide hatten ein großes Grinsen im Gesicht und waren guter Dinge vielleicht noch einen weiteren Fisch zu fangen. Der Nachmittag und die darauf folgende Nacht  blieben ohne einen einzigen weiteren Piep.

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Unser gutes Futter mit visuellem Reiz, hat uns einmal mehr Erfolg gebracht. YES!

Erst am frühen Morgen des Abreisetages sollte es aber doch noch einmal im Kescher plätschern. Florian fing einen weiteren Fisch. Auch dieser biss auf einem Übergang von hartem zu weichem Untergrund auf einen Halben Liver Boilie mit einen 10mm weißem PopUp. Über einem kleinen Teppich aus Baitvision Purplefruit Stick,- Groundbait Mix den er mit etwas Aminol befeuchtet hatte.  Ein echt gelungener Abschluss für diesen erfolgreichen Wintertrip. Wir waren mehr als zufrieden.

Wer nicht wagt der nicht gewinnt

Wir haben 900 Kilometer Fahrtweg auf uns genommen, um Neues zu erleben. Wir haben die Herausforderung angenommen und wurden mit Erfolg belohnt. Teamgeist, gutes Futter und der richtige Riecher hat den Aufwand belohnt und die ersten Fische in unser Fangbuch gebracht. Es war großartig!

Ihr Erfolgsrezept

Boilies von Baitvision in den Sorten Scopex und Liver. Groundbait in der Sorte Purplefruit sowie Pop ups und Liquids aus dem Hause Baitvision.