Nicht nur im spezialisierten Karpfenangel-Bereich gilt: Wer heutzutage unter den Vorzeichen raumgreifender digitaler Umgebungen benutzerfreundlich und konkurrenzfähig aufgestellt sein will, der muss das grundlegende Einmaleins des zeitgemäßen Internet-Auftritts verstanden haben.

Das zählt insbesondere im Shopping-Bereich und betrifft die Online-Händler an vorderster Front. Damit ist eine stetige Verpflichtung an sich verändernde Entwicklungen verbunden – digitale Veränderungen geschehen schnell- und damit stehen und fallen geänderte Benutzererfahrungen und -Erwartungen.

Eurocarp im Shop-Test: Unsere Eindrücke und Erlebnisse, Teil 1 -

Der Shop-Test – Diesmal: Eurocarp, Teil 1

Eurocarp im Shop-Test: Unsere Eindrücke und Erlebnisse, Teil 1 -

Was uns zum eigentlichen Thema führt: Wir haben den einschlägigen Angelshops genauer auf den Zahl gefühlt; denn als Karpfenangler wissen wir, worauf es – neben den allgemein-gültigen Tugenden eines guten Onlineshops – ankommt.

Unser diesmaliges „Testobjekt“ im Shop-Check: Der Shop von Eurocarp.

Kleiner Lektüre-Hinweis, sofern du schon Mal bei Eurocarp bestellt hast: Gleiche deine Eindrücke gerne mit unseren ab – wenngleich wir uns bemühen objektiv zu sein, können wir zugleich eine gewisse subjektive Komponente nicht ganz ausschließen. Die Geschmäcker sind eben verschieden – und das betrifft eben auch die ästhetischen Vorlieben beim Shopping. Los geht’s!

Eurocarp – unser Ersteindruck und Testsetting

Eurocarp im Shop-Test: Unsere Eindrücke und Erlebnisse, Teil 1 -

Für unseren Test haben wir eine exemplarische Bestellung im Onlineshop getätigt – wir wollten den kompletten Prozess – von der Navigation im Shop über Bestellvorgang und  Zahlung bis hin zur Lieferung und der etwaigen Nachbereitung (Teil 2) unseres Kaufs begleiten. Auch etwaige Unterschiede im Bezug auf die Desktop- und die mobile Ansicht des Shops sollen hierbei berücksichtigt werden.

Der Reihe nach….

Allgemeine Navigation und Übersichtlichkeit

Beim Aufruf der Seite von Eurocarp über die Desktop-Version offenbart sich dem Nutzer allgemein ein aufgeräumtes Erscheinungsbild der Hauptseite des Onlineshops. Am oberen Seitenrand vermitteln entsprechende Grafiken eine Erst-Orientierung: Karpfen – Friedfisch – Raubfisch stehen sort als Button ebenbürtig nebeneinander.

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Durch entsprechendes Anklicken gelangt der Nutzer und Specimen-Angler in ein zur Auswahl passendes Menü, das quasi als Shop im Shop fungiert. Man kann darüber streiten, inwieweit diese Dreiteilung im Widerspruch zum Shop-Namen „Eurocarp“ steht, denn schließlich suggeriert dieser eine produktseitige Fixierung auf das Karpfen-Segment. Andererseits sind die Übergänge auch fließend…

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Das jeweilige Menü bietet dann eine entsprechende Übersicht der jeweils relevanten Produkt-Kategorien. Nach diesem Prinzip summieren sich unter dem Karpfen-Banner  7 Unterkategorien, wie Ruten, Rollen und Co – mithin also die wichtigsten Orientierungspunkte. Von dort aus führt die weitere Lenkung des Kunden zur Markennavigation bzw. zu den einzelnen Tackle- und Zubehöroptionen – und von dort aus schließlich zum Produkt.

Unabhängig davon durchläuft ein Slider mit aktuellen Angeboten oder Aktionen die Hauptseite und bietet dem Leser einen weiteren Orientierungsrahmen. Ferner teilen sich verschiedene Grafiken, die als Direktlinks auf die betreffenden Produkte verweisen, die Benutzeroberfläche. All‘ das steht aber nicht im Widerspruch zur Hauptnavigationen, sondern bietet eine zusätzliche Orientierungsdimension, deren Gesamtheit auch nicht überladen wirkt – jedenfalls nicht auf dem Desktop.

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Auf dem Handy hingegen fallen diese Grafiken entsprechend dezenter aus, bzw. sie fallen aus Gründen der Benutzerfreundlichkeit gar weg. Wir finden: Eine gute Entscheidung; Denn der Handybildschirm ist zu begrenzt, als dass man so viele Informationen unterbringen könnte. Ganz zu schweigen von der Übersichtlichkeit, die hierunter leiden würde…

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Kategorien und Unter-Kategorien – Prinzip Intuition

Wir erlebten diese Navigation insgesamt als sehr intuitiv. Der Angler weiß sich sofort zu orientieren und findet die jeweils erwartbaren Produktgruppen bzw. Marken vor.

Es ist ja immer eine Frage, unter welchem Aspekt eine Produkt-Kategorie eingeführt wird. Das Navigationsprinzip ist hierbei allerdings nicht ganz einheitlich: Während man bei Ruten zu den einzelnen Marken geführt wird, gelangt man etwa bei Zubehör zu den einzelnen Zubehörteilen und von dort aus direkt auf Produktebene.

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Anders gesagt: Die Art der Navigation hängt ein Stückweit von der Produktgruppe ab, was aber durchaus sinn macht: Ein Angler, der nach einem Boilie-Rollbrett sucht, tut dies wahrscheinlich weniger über die Marke, als vielmehr über die Funktion. Ganz anders ist das bei Ruten gelagert.

Die Navigations-Struktur des Eurocarp-Shops zeugt insofern von einer Kenntnis der Bedarfe der Anglerschaft. Auch in der mobilen Ansicht wird diese grundlegende Menüführung in den Bildbereich des Handys übersetzt, sodass auch hier die direkte Kategorie-Navigation gewährleistet ist.

Bezahl-Optionen und Footer

Um es kurz zu fassen: Es werden alle nur erdenklichen Bezahl-Optionen im Shop angeboten: Von der Vorkasse, über den Bankeinzug per SEPA-Lastschriftmandat und besagtem Bezahldienstleister Paypal bis hin zur Bezahlung per Kreditkarte wird hier auf sämtliche Vorlieben, Möglichkeiten und Gewohnheiten der Nutzer geantwortet. So geht ein zeitgemäßer Shop zum Karpfenangeln!

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Überdies vermittelt bereits der Footer (untere Seitenrand) der Seite einen Überblick über all‘ diese Bezahloptionen. Man wird also nicht erst im Warenkorb darauf hingewiesen. Das ist deshalb praktisch, weil sich der Kunde so von vorne herein ein Bild der Zahlungsmodalitäten machen- und seinen Einkauf entsprechend planen kann – auch mit Blick auf eventuell anfallende Gebühren.

Selbigen Zweck erfüllt der Footer übrigens auch in Bezug auf alle weiteren Informationen, die im Shopping und Kauf Vorgang relevant sind und durch einfaches heruterscrollen jederzeit bereitstehen– hier finden sich alle relevanten Infos zur Firma inklusive Öffnungszeiten, Anschrift, Telefonnummer – einhergehend mit der freundlichen Einladung zur Kontaktaufnahme im Falle etwaiger Fragen. Das betrifft übrigens die Desktop und die mobile Shop-Version gleichermaßen!

Produktverfügbarkeit

Im Rahmen unseres Testkaufs haben wir uns auf 4 Produkte beschränkt. Wir legten nacheinander in den Warenkorb: Eine Crimp-Zange, passende Crimp-Hülsen, Fluocarbon-Vorfach und ein Kilo Boilies der Sorte Fat Squirrel von der Hausmarke.

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Das ging ebenfalls intuitiv von statten. Um beim Beispiel der Boilies zu bleiben: Von der Einzelansicht der Boilies gelangt man über einen großen Banner “ Zu den Optionen“ zur Eingrenzung weiterer Produkt-Optionen, hier: Die Wahl des Boiliedurchmessers. Alternativ gelangt man auch durch Herunterscrollen zur selben Auswahl.

Mit anderen Worten: Dem Nutzer werden hier mehrere Navigations-Optionen geboten, was die Antwort auf verschiedene Nutzer-Vorlieben darstellt. Mehrere Wege führen hier zum Ziel. Auf diese Weise legten wir unsere Artikel nach wie vor in den Warenkorb.

Zwei Dinge fanden wir dabei besonders gut!

1.) dass bereits vor Ablage in den Warenkorb ein Hinweis zur Verfügbarkeit des Produktes gegeben wurde – und im Falle eines knappen Lagerbestandes darüber informiert wurde – der Kunde weiß seine Wahl entsprechend einzuordnen und kann dank dieser Transparenz Rückschlüsse auf seine Kaufentscheidung ziehen.

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2.) Hier wurde uns bereits ein Vorschlag zur Bezahloption mit Paypal gemacht– Die Integration des Bezahl-Dienstleisters findet also bereits vor dem Checkout-Vorgang statt und vermittelt ein Bild der zeitgemäßen Aufmachung des Shops. Schließlich gilt Paypal als Standard unter den modernen Bezhalmethoden!

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Warenkorb-Aktualisierungen und Preisanpassungen

Im Rahmen unseres Testkaufs simulierten wir einmal Änderungen der gewünschten Menge des Produkts, um zu sehen, wie unkompliziert die Preis-Anpassungen vorgenommen werden würden. Um es abzukürzen: Der Preis wurde automatisch und sofort richtig berechnet und die Gesamtsumme entsprechend angepasst.

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Unabhängig davon gelingt das Vor-und Zurück-Navigieren vom Warenkorb zurück zum Shop und umgekehrt reibungslos – der Shop merkt sich die getätigten Vorgänge und stellt diese in seinem „Cache“ bereit. Wer als vom Warenkorb aus „zurück“ anklickt, der findet seine Produkte nach wie vor im Warenkorb, was dem Nutzer auch oben rechts durch ein entsprechendes Warenkorb-Icon und der zutreffenden Produktanzahl angezeigt wird.

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Frage-Möglichkeiten und Support

Im Gegensatz zum Onlineshop der Carpbrothers wurde innerhalb des Bestell-Vorgangs keine Chat-Option angeboten bzw. ein entsprechendes Dialogfeld zum Stellen etwaiger Fragen geöffnet. Das hat uns allerdings mitnichten gestört, sondern – ganz im Gegenteil – auf das Wesentliche konzentrieren lassen, nämlich das Shoppen selber. Überhaupt entfielen etwaige Fragen aufgrund der Transparenz  zur Produkt-Verfügbarkeit ohnehin.

Und im Falle auftretender Fragen würde man sich ohnehin gesondert an einen Mitarbeiter wenden können, wie es im Footer (siehe oben) ja bereits deutlich kommuniziert wurde!

Fazit

Eurocarp im Shop-Test: Unsere Eindrücke und Erlebnisse, Teil 1 -

Der Shop von Eurocarp überzeugt durch eine aufgeräumte Benutzeroberfläche, die dem Nutzer eine schnelle Orientierung und den intuitiven Zugang zur gewünschten Produktgruppe bzw. Katergorie gibt. Die Navigationspfade sind schlüssig aufgebaut und führen den Nutzer vom Allgemeinen zum Besonderen. Die Navigationsleiste am oberen Bildrand (Desktop) vermittelt dabei eine gute Übersicht über den zurückgelegten Pfad – und erleichtert das vor- und Zurück-Navigieren.

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Das Hinzufügen zum Warenkorb gestaltet sich ebenfalls transparent, wobei der Nutzer über eventuell-knappe Lagerstände und Verfügbarkeiten sowie die Schwelle zur versandkostendfreien Lieferung informiert wird. Der Checkout-Vorgang beim Bezahlen ist kinderleicht und führt – je nach gewünschter Bezahlart – logisch zum nächsten Schritt. Im Falle von Paypal, das wir wir als Bezahlart wählten, wird der Nutzer über die entsprechende Shop-Integration automatisch aus dem Shop weitergeleitet- und anschließend wieder zu Eurocarp zurückgeführt, wo er über den erfolgreichen Abschluss seiner Bestellung informiert wird.

Die Übersetzung der Shop-Inhalte in die mobile Ansicht ist gelungen – hier wurde die Benutzeroberfläche auf das wesentliche und Zweckmäßige reduziert und ablenkungsfrei gestaltet. Lediglich ein paar Banner auf der Startseite informieren über aktuelle Aktionen. Der Nutzer findet sich hier auf Anhieb gut zurecht.

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Bzgl. der Bezahloptionen lässt der Eurocarp-Shop keine Wünsche offen. Die Port-Kosten i.H.v. 6 Euro für ein Standard-Paket entsprechen soweit den marktüblichen Bedingungen.

Danke für’s Lesen! Im zweiten Teil erfährst du, wie es nach dem Absenden der Bestellung weiterging. Nur soviel: Hier staunten wir nicht schlecht…Stay tuned!

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