Manchmal ist es gut, wenn man als Karpfenangler einen Plan B in der Tasche hat. Gerade in Phasen, in denen die Vorzeichen wechselhaft sind, wie jetzt im Frühling. Dieser Plan B, der kann z.B. in verschiedenen Futteransätzen bestehen: Wenn A nicht funktioniert, dann versuche ich eben B. Allerdings stellt sich dann die Frage, ob man die Weichen noch richtig stellen kann – wenn z.B. einmal eingebrachtes Futter seine Wirkung verfehlt hat, weil die Fische nicht in Fresslaune sind, dann nutzt auch der Futterwechsel nichts. Da ist man mit einem Platzwechsel schon besser beraten.

Oder gar mit einem Gewässerwechsel, wie im Fall von Michiel Pilaar. Im neuen Film auf twelve ft. PRO (hier klicken) kombiniert Pilaar nämlich seinen Plan B mit einem Gewässerwechsel. In Summe nennt er das die „Feed-and-Go-Taktik“. Im Klartext: 2 Stellen an je einem Gewässer werden mit Futter vorbereitet.

Und falls sich eben herausstellt, dass der Plan am ersten Gewässer nicht aufgeht, dann greift eben Plan B nebenan. Derweil wird dann die Stelle am ersten See unter Futter gehalten, damit Pilaar ggf. später wieder darauf zurückkommen kann. Und so weiter!

Feed-and-Go-Angeln mit Pilaar: Karpfenangeln in Frankreich, Teil 2 -

Wenn ein Plan funktioniert – Plan B als reine Kür?

Bezeichnend: Im zweiten Teil seines Frankreich-Abenteuers hat Pilaar zwar alle Weichen für seine Taktik gestellt. Jedoch: Plan A funktioniert bereits bestens. Während die Fische in Fresslaune sind, bricht er mit seinen eigenen Regeln! Ab jetzt alles auf eine Karte – All In!

Und nun? Ist Plan B nunmehr reine Kür geworden? Warum das Gewässer wechseln, wenn es doch so gut läuft? Diese Fragen sind zumindest am Anfang der Session berechtigt – bis es zu einer unerwarteten Wendung kommt!

Feed-and-Go-Angeln mit Pilaar: Karpfenangeln in Frankreich, Teil 2 -

Feed-Go – and Return? Die Frage der besten Taktik

Und nun steht Pilaar vor einer Entscheidung: Die Frage stellt sich, ob es nicht schon zu spät für Plan B ist?! Lieber an Plan A festhalten? Darauf hoffen, dass die Beissflaute nur vorübergehend ist? Oder doch lieber das Gewässer wechseln – und später womöglich doch wieder zu Plan A zurückkehren, Stichwort: Feed-and-Go – and Return?

So oder so: Pilaar steht vor der Entscheidung, seine eigenen Regeln zu brechen! Womöglich gibt es aber doch noch Grauzonen zu geben, in denen er sich bewegen kann! Die Pläne sind nicht in Stein gemeißelt!

Wie Pilaar mit dieser taktischen Gratwanderung umgeht, erfährst du im aktuellen Film auf twelve ft. PRO. Hier geht’s zum aktuellen Film (hier klicken)

Feed-and-Go-Angeln mit Pilaar: Karpfenangeln in Frankreich, Teil 2 -