Hookbaits gibt es, wie Sand am Meer. Es würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, hier alle Wahloptionen aufzuzählen. Gleichwohl ändert das aber nichts daran, dass man grob nach verschiedenen Hookkbait-Typen unterscheiden kann. Und jeder davon hat seine Berechtigung – vielleicht nicht immer und überall, aber wenn es d’rauf ankommt, dann spielt der eine seine Vorteile gegenüber den anderen deutlich aus. Umgekehrt: Für jeden Angel-Situation gibt es den richtigen Hookbait!
Das kleine Hookbait-Einmaleins
Den perfekten Hookbait zu finden, ist kein Hexenwerk! Vorausgesetzt jedenfalls, man beherrscht das kleine Hookbait-Einmaleins. Und hier wollen wir dir in den folgenden Zeilen ein bisschen Nachhilfe geben. Um es überschaubar zu halten konzentrieren wir uns daher in diesem Artikel auf die 3 gängigen Hookbait-Typen und deren Berechtigung: Sinker (bzw. Hard-Hookbaits), Wafter (wahlweise auch: Light Hookbaits) und Pop Ups!
Wir schauen uns die Einsatzgebiet genauer an!
Welcher Hookbait macht wann Sinn?
Wenn es darum geht, einen Boilie ganz normal am Grund zu fischen, dann ist es natürlich nach wie vor eine gängige Wahl, einfach einen deiner gefütterten Boilies als Hakenköder zu verwenden. Allerdings kommt diese Möglichkeit in gewissen Angelszenarien an ihre Grenzen. Und genau dort, wo die Sinnhaftigkeit normaler Boilies als Hakenköder endet, beginnt die Berechtigung alternativer sinkender Hookbaits. Viele Hersteller bieten neben ihren herkömmlichen Boilie-Ranges sogenannte Hard-Hookbaits an.
Hard Hookbaits/Sinker
Worum es sich dabei handelt, darüber gibt bereits der Name Auskunft. Hard Hookbaits, das sind: Besonders gehärtete sinkende Boilies. Grundsätzlich gilt: Je länger dein Hakenköder durchgängig im Wasser ist, desto eher sollte deine Wahl auf einen Hard-Hookbait fallen. Ihre gesteigerte Härte wirkt einem vorschnellen Auswaschen und Einweichen entgegen und macht die Köder außerdem resistent gegenüber Krebsen und/oder ungeliebten Beifängen.
Unabhängig davon bringen folgende Vorteile in folgenden Situationen mit sich:
Typische Einsatzszenarien:
- Fischen über festem, sauberem Untergrund (Kies, Sand, harter Lehm
- Situationen mit hohem Weißfisch- oder Krebsaufkommen
- Längere Ansitze, bei denen der Köder über Stunden zuverlässig arbeiten soll
- Gewässer mit regelmäßigem Boilie-Einsatz, in denen Karpfen bodenliegende Köder gewohnt sind. Hinweis: In manchen Angelsituationen bzw. an manchen Gewässern reagieren Karpfen argwöhnisch auf den Einsatz von auffälligen Pop Up’s!
Warum Sinker hier Sinn machen:
- Sehr natürliche Köderpräsentation: Sinker bzw. Hard-Hookbaits bewegen sich auf der selben Fress-Ebene, in der sich auch das Umgebungsfutter befindet. Hierdurch werden sie vom Karpfen als unverdächtig wahrgenommen und vertraulich gefressen.
- Geringe Scheuchwirkung bei vorsichtigen Fischen
- Hohe Haltbarkeit und Konstanz
Wann andere Hookbaits im Nachteil sind:
- Pop Ups können auf hartem Boden zu auffällig wirken
- Wafter verlieren bei starker Strömung oder unebenem Grund schneller ihren perfekte Balance bzw. Schwerpunkt. Das Ergebnis ist ein unnätürliches Verhalten gegenüber den umliegenden Ködern bzw. der gewohnten Fressebene der Fische.
Pop Ups
Pop Ups sind stark auftreibende Hookbaits, die über dem Grund präsentiert werden. Sie sorgen für maximale Sichtbarkeit und heben sich klar vom Gewässerboden ab.
Typische Einsatzszenarien:
- Weicher, stark verschlammter oder verkrauteter Untergrund
- Sehr kalte Wassertemperaturen und reduzierte Futteraufnahme. Hier setzen Pop Ups auf ihren auffälligen visuellen Reiz, oftmals gepaart mit flüssigen Attraktoren, um die Karpfen auf verschiedenen Sinn-Ebenen anzusprechen und einen Biss zu provozieren, während Sinker bisweilen ignoriert werden.
- Kurzsessions oder Stalking
- Gewässer mit viel natürlicher Bodenstruktur
Warum Pop Ups hier Sinn machen:
- Verhindern Einsinken im Schlamm
- Hoher optischer Reiz, auch auf Distanz
- Ideal für auffällige Einzelköder-Präsentationen
Wann andere Hookbaits im Nachteil sind:
Sinker und Wafter können im Schlamm verschwinden – sie sind dann zumindest visuell für die Fisch nicht so schnell erkennbar
Bei Kraut: Unauffällige Köder gehen im Strukturgewirr unter. Hier ragt ein Pop Up im wahrsten Sinne hervor!
Wafter

Neben Sinkern bzw. Hard Hookbaits gibt es noch einen „Hybriden“: Die sogenannten Wafter. Dieser Boilie-Typus kann sich nicht so richtig entscheiden, ob er er Pop Up oder Sinker sein will. Und genau das ist bei Waftern im Zuge der genaueren- schwerelosen Austarierung des Gewichtes gewollt! Folgende Gründe bzw. Szenarien sprechen für die Verwendung von Waftern:
Ein grundsätzliches Argument für Wafter vorneweg: Sie sind so ausbalanciert, dass sie das Gewicht des Hakens nahezu aufheben. Der Köder liegt nur minimal auf oder schwebt knapp über dem Grund und wird von Karpfen besonders leicht eingesaugt.
Typische Einsatzszenarien:
- Mittlerer bis hoher Angeldruck
- Vorsichtige, langsam fressende Fische
- Fischen über leicht verschmutztem Grund (Laub, dünner Schlamm)
- Kombination mit Futterteppichen oder einzelnen Freebies
Warum Wafter hier Sinn machen:
- Extrem natürliche Köderaufnahme
- Sehr gute Hakquote bei misstrauischen Karpfen
- Unauffälliger als Pop Ups, auffälliger als Sinker
Wann andere Hookbaits im Nachteil sind:
- Gerade bei weiche Untergrund oder Kraut können Sinker können im Schlamm bzw. Kraut einsinken. Nicht immer fressen die Karpfen mitten im Kraut, sondern eher an dessen Rand bzw. dasjenige, was darauf zum liegen kommt. Ein Chod-Rig antworten ebenfalls auf diesen Umstand. Mit der Verwendung von Waftern erzielst du aber mitunter einen ähnlichen Effekt.
- Pop Ups wirken bei vorsichtigen Fischen oft zu künstlich und werden gemieden. Gerade an stark-beangelzten Gewässern bzw. Paylakes spielt dieser „Trainings-Effekt“ eine Rolle, die über Erfolg oder Misserfolg einer Session entscheiden kann.
Das alles läuft auf folgende Empfehlung hinaus, um dich optimal für alle erdenklichen Angelsituationen zu wappnen: Du solltest dir eine Auswahl der verschiedenen Boile-Typen in deiner Hookbait-Tasche zusammenstellen und diese immer mitführen. Natürlich kannst du dir Hard-Hookbaits, Wafter und Pop Ups einzeln kaufen, aber warum umständlich, wenn es auch eifach geht?!
Und das geht tatsächlich! Ein Boilie-Konzept, das alle drei genannten Typen miteinander vereint, kommt von der Firma Nautika. Hier lautet das Motto sinngemäß „3 auf einen Streich“ – und das Ganze zumal zu einem besonders attraktiven Preis.
Der Nautika 3 in 1-Deal
Hier erhältst du jeweils eine Dose Wafter, eine Dose Pop Ups und eine Dose Hardened Hookbaits von Nautika zum absoluten Top Preis. Zur Bundle-Zusammenstellung schreibt der Hersteller folgendes:
Gleich 3 Dosen auf einmal – zum Super-Duper-Spezial-Sonderpreis! 🙂
3x Ü-Artikel aus dem Bereich Hookbaits – dies kann sowohl eine Dose Lite-Rocks, Waft-Up’s, Base-Up’s oder auch Nautik-Up’s sein.
Wie kommen die Ü-Artikel zustande?
Möglich sind chargenbedingte Farbunterschiede bei der Nachproduktion, sodass die noch lagernden Dosen der vorherigen Charge aussortiert werden. Ebenfalls kann sein, dass eingestellte Range-Artikel in die Ü-Kiste kommen, oder ausgelaufene Pop-Up Farben bzw. Grössen für die Ü-Artikel gesammelt werden.
Sofern ihr mehrere Ü-Artikel bestellt schauen wir, dass ihr unterschiedliche Produkte bekommt.
Eine Auswahl nach Vorlieben ist leider nicht möglich!
Und hier geht es direkt zum mega-günstigen Hookbait-Bundle bei Nautika (hier klicken).
Wir hoffen, dir mit diesen Zeilen das kleine Hookbait-Einmaleins nahegebracht zu haben!










