Futter ist Macht – diesen Ausspruch hört und liest man immer wieder, doch ist an dieser These auch wirklich etwas dran? Seit Jahrzehnten schon nimmt das Thema Futter und insbesondere deren Menge einen wichtigen Stellenwert beim Karpfenangeln ein. Manch einer ist fest davon überzeugt, nur durch sogenanntes „Fallen stellen“ und extrem wenig Beifutter seinen Zielfisch überlisten zu können, ein anderer wiederum geht gar nicht erst ans Wasser, wenn er vorher nicht so richtig schön „abkellen“ konnte.

Theorie und Praxis liegen oft weit auseinander

Ein gut gepflegter Futterplatz kann wahre Wunder bewirken – darüber ist sich die Mehrheit der Karpfenangler definitiv einig. Doch gerade hier liegt der Teufel im Detail: Was genau bedeutet gut gepflegt eigentlich? Reicht es denn nicht einfach nur, sich einen schönen Angelplatz auszusuchen, zwei Tüten Boilies unter der Woche zu verteilen, um dann am Wochenende die Früchte seiner vermeintlichen Pflege zu ernten?

Futterplatzangeln an Naturseen: Philipp Woywode gibt Einblick -

Philipp Woywode, leidenschaftlicher Karpfenangler und ein wahrer Experte für große Naturseen, hat sich mit genau dieser Thematik intensiv auseinandergesetzt. Durch seine bevorzugte Angelei an den großen natürlichen Seen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ist für ihn der Ansatz einer durchdachten Futter-Taktik oftmals der Schlüssel zum Erfolg. Doch wer jetzt eine Zauberformel erwartet, die sich vorbehaltlos auf jedes Gewässer übertragen lässt, der irrt sich gewaltig – oder vielleicht doch nicht?

Futterplatzangeln an Naturseen: Philipp Woywode gibt Einblick -
Futterplatzangeln an Naturseen: Philipp Woywode gibt Einblick -

Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen

Natürlich gibt es keine Wunderformel, nach der Philipp seinen Futterplatz jedesmal gleich aufbauen kann und mit der man immer unmittelbar zum Erfolg kommen würde. Allerdings gibt es wichtige Bestandteile seines Vorgehens, die bei jedem Gewässer eine gewisse Wertigkeit aufweisen und bei der Planung berücksichtigt werden sollten. Um über genau diese Faktoren aufzuklären, wie man denn einen Futterplatz strategisch günstig aufbaut, welcher Aufwand überhaupt dahinter steckt und welche Erwartungshaltung man an einen Futterplatz haben sollte, hat Philipp einen informativen Vortrag ausgearbeitet.

Als Besucher der Carp Expo Berlin 2023 konntest du schon in den Genuss dieses Vortrages kommen und hast mitunter auch etwas an anwendbaren Informationen für deine Angelei mitnehmen können. Falls du keine Gelegenheit für einen Messebesuch hattest, kannst du dir ab sofort kompletten Vortrag nochmal als Video auf dem twelve ft. YouTube Kanal anschauen.

-> hier geht´s direkt zum Vortrag!

Futterplatzangeln an Naturseen: Philipp Woywode gibt Einblick -

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