Kein Zweifel: Wenn es um das Thema Echolote geht, dann ist die Firma Garmin in aller Munde. Und das aus gutem Grund: Garmin steht sei jeher für High-End-Echolottechnologie, die sich gleichermaßen in den Dienst der Erkundung der Weltmeere stellt wie auch in Dienst der Binnen-Angler, die es üblicherweise mit Gewässern vergleichsweise kleinerer Größenordnung zu tun haben. Bei uns Karpfenanglern ist das jedenfalls der Fall, wenngleich auch hier die beangelten Gewässertypen von je unterschiedlicher Größe und Struktur sind und vom Vereinsgewässer- über Stauseen bis hin zum großen Natursee und riesigen Gewässerkomplexen reichen.

Echolote zum Karpfenangeln: Die Einflussfaktoren

Die Wahl des Gewässers steckt mittelbar auch die Anforderungen an das jeweilige Echolot ab. Es ist fast selbsterklärend, dass sich die Sinnfälligkeit komplexer Echolot-Funktionen erst entlang der Notwenigkeit erschließt, die typischerweise mit der Größe des Gewässers korreliert. Umgekehrt formuliert: Die Frage, welches Echolot geeignet ist, steht und fällt mit den Anforderungen, wie sie durch das Gewässer abgesteckt sind. Abgesehen vom bloßen Funktionsumfang kommen hier natürlich noch weitere Faktoren wie persönliche Vorlieben, die Frage der Bedienbarkeit, der Menüführung und der Bildschirmgröße hinzu.

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Genug Grund also, aus dem es sich lohnt, einmal verschiedene Echolot-Modelle aus dem Hause Garmin genauer zu betrachten, zumal wir dir damit eine Entscheidungshilfe mit an die Hand geben wollen.

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Das Garmin Striker Cast GPS: Quickdraw-Funktion und Tiefenerfassung

Wir haben auf unseren Seiten bereits mehrmals über das Garmin Striker Cast GPS berichtet. Hierbei handelt es sich um ein hellblaues Wurfecholot, das die gescannten Gewässerdaten per kabellos-Verbindung (Bluetooth) an dein Handy überträgt und im Rahmen der für die Anzeige erforderlichen Garmin-App bereits viele Einstellungsmöglichkeiten bereithält. Wie wir im Rahmen unseres Tests zeigen konnten, geht diese Installation und Einrichtung  leicht- und intuitiv von der Hand.

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Was jedoch mindestens ebenso entscheidend ist: Ungeachtet dieser Installation und anschließenden Einstellmöglichkeiten bei der Anzeige der übermittelten Daten überzeugen auch die inneren Werte des Striker Cast GPS. Besonders hervorzuheben ist die Implementierung der Quickdraw-Funktion, zumal dann, wenn man die Preisklasse des Gerätes mit einer UVP von 209 Euro zugrunde legt. Quickdraw bedeutet: Nach dem Auswerfen mit der Rute bzw. dem Hinterherziehen mit dem Boot erstellt das Gerät Tiefenkarten der betreffenden Bereiche, die sich nun sukzessive zu einer Tiefenkarte des Gebietes zusammensetzen. Dabei differenziert das 75 Gramm schwere – oder besser: leichte – Gerät die verschiedenen Tiefenbereiche in Abständen von 0,3 Metern, was durch optische Kennlinien in der visuellen Anzeige entsprechend als Topographie des Gewässers kenntlich gemacht wird. Es ergibt Sinn, sich vorher bei der Garmin Community zu registrieren, um alle Daten online einsehen zu können.

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Weitere Modelle der Striker-Serie

Was vielen nicht bekannt sein dürfte: Das Garmin-Striker Cast-Echolot bildet – im wahrsten Sinne – lediglich einen kleinen Teil der umfangreicheren Striker-Echolot-Serie ab. Striker bedeutet soviel, wie Volltreffer. Ein Name, der mit Blick auf die umfangreichen Funktionen durchaus passend gewählt ist. Etwas Grundsätzliches vorab: Die Striker Echolote kommen in verschiedenen Display-Größen daher und antworten auf die eingangs skizzierten Anforderungen und Bedürfnisse und Vorlieben. Alle Modelle werden über ein separates Tastenfeld bedient. Bei dem kleinsten Modell der Serie, dem Striker TM-4, das im Hochkant-Format daherkommt, befinden sich diese Tasten unterhalb des Bildschirms, bei den größeren Modellen der Serie hingegen auf der rechten Seite neben dem Display.

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Die preislich erschwinglichen Striker-Echolote warten neben der klassischen 55/77/200 Kiloherztechnik zur Darstellung des klassischen Sonar-Signals bereits mit der sogenannten Chirp-Technologie auf. Vereinfacht gesagt wird bei der Chirp-Technologie nicht nur eine einzige Frequenz gesendet, sondern fortwährend ein Frequenzbereich von niedrig bis hoch durchsucht. Bei ihrer Rückgabe werden die Frequenzen einzeln interpretiert. Dieses Prinzip hat auch einen unmittelbaren Nutzen für die Darstellung: Da die Frequenzen mehr Informationen bereitstellen, liefert die CHIRP-Echolottechnologie klarere Fischbögen mit einer besseren Echotrennung.

Zum Geber: Sowohl das klassische Echolot-Signal als auch das Chirp-Signal werden vom im Lieferumfang enthaltenen Chirp- GT20 Geber übernommen. Durch den optionalen Erwerb eines zusätzlichen Gebers (Modelle GT-8 oder GT-15), kann die Chirp-Technologie auf Hochleistung getrimmt werden. Im Ergebnis bedeutet das: Eine noch klarere Objektrennung und kristallklare Echolotbilder in sämtlichen Tiefenbereichen. Das macht sich natürlich auch in der noch differenzierteren Darstellung der Beschaffenheit des Gewässerbodens bemerkbar. Zudem wird gerade beim Fahren mit höheren Geschwindigkeiten die Störanfälligkeit der Bildwiedergabe minimiert.

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Weitere Eckdaten zur Striker-Serie

Auch die weiteren Features der Striker-Serie zeugen von einem Funktionsumfang, der die Einsatzgebiete vieler Karpfenangler abdeckt. Dazu gehört zweifellos auch die GPS-Funktion, die das Finden- und Wiederfinden von Spots erheblich erleichtert. Nach erfolgter Positionsmarkierung über das Tastenfeld, kann der Angler über den am Display angezeigten Pfad zum Spot navigieren. Übrigens wird die Fahrgeschwindigkeit dabei immer angezeigt.

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Praktisch für Karpfenangler: Striker Vivid als tragbares Kit

Für den Anwendungsbereich des Karpfenanglers kommt in den meisten Fällen – nämlich bei Verwendung eines Schlauchbootes – nur die Möglichkeit in Frage, die Striker-Echolote portabel einzusetzen und bei Bedarf jederzeit an- oder abzumontieren. Für diesen mobilen Einsatzzweck hat Garmin ein portables Echolot-Kit zusammengestellt. Das Kit umfasst einen versiegelten Akku mit Ladegerät, eine integrierte Geberkabelführung und -Aufbewahrung, eine Geber-Saugnapfhalterung und ein Schwimmstück.

Hier gelangst du direkt zum tragbaren Kit von Garmin.

Im Überblick: Striker Vivid-Modelle

Die Striker-Serie setzt sich aus einer Reihe von Echoloten mit verschiedenen Geber-Optionen zusammen. Wir geben dir nachfolgend einen Überblick dreier gängiger Modelle. Die gute Nachricht: Alle nachfolgend-genannten Modelle bietet Garmin im Rahmen der Weihnachtsangebote mit bis zu 70 Euro Preisnachlass an.

Im Weihnachtsangebot: Garmin Striker TM4

Falls du schon länger mit der Anschaffung eines Echolotes mit umfangreichen Funktionsumfangs liebäugelst, dann stehen die Zeichen zur Anschaffung eines Striker-Echolotes dieser Tage besonders günstig. Auch das kleinste Modell der Serie, das Striker TM4 erhältst du im Moment zum Angebotspreis von 134, 99 Euro direkt über die Homepage von Garmin.

Mehr Informationen über alle Garmin-Echolote

Weitere Information erhältst du auf der offiziellen Webseite von Garmin