Es ist schon erstaunlich, wie ironisch das Leben sein kann. Da formiert sich auf der einen Seite eine immer liberaler werdende Gesellschaft, während sich auf der anderen gleichzeitig die Fronten zwischen verschiedenen Gruppen verhärten – Fronten, die bisweilen Konflikten resultieren, die sich bis hin zu politischen oder ideologischen Grabenkämpfen ausweiten. Und zwar flächendeckend: Seien es die Animositäten zwischen Anglern und den – oftmals selbsternannten – Naturschützern, aber auch –  traurig genug – zwischen den Anglern selber. Die Ursachen dieser Konflikte sind so verschieden, wie die Ziele, die sie abstecken – womit zugleich die Fallhöhe markiert ist: Sei es der vielzitierte Fischneid, nachdem der Nachbar vermeintlich mal wieder besser gefangen hat, oder das Beharren auf einer festgefahrenen Methodik. Etwa so: Ich mache das schon seit Jahren so – warum sollte ich also was ändern?

Von Tunneln und Mauern: Verhärtete Fronten

Das Problem: Der vielzitierte Tunnelblick. Und die Schwierigkeit, das Licht an dessen Ende zu sehen. Da zieht manch einer lieber die Sonnenbrille auf: Möglicherweise hat die Erfahrung immer wieder bestätigt, dass das, was man vorher über andere angenommen-, bzw. selber gemacht hat, seine Berechtigung hatte. Wie sollte es auch anders sein, wenn man es nicht wenigstens versucht hat. Anstatt den Dialog zu suchen, setzt manch einer auf die Beständigkeit seiner Vorurteile, die ihn bis dato immer gut durchs Leben navigiert haben. Je länger das wiederum der Fall ist, umso weniger Grund gibt, es, daran zu zweifeln. Ein klassischer Teufelskreis aus festgefahrenen Meinungen und mangelnder Dialogfähigkeit. Hingegen wird eine Mauer aufgetürmt – aus versteinerten Vorurteilen. Im Großen, wie im Kleinen.

Hartnäckig wie Steine: Vorurteile gegen das Steinangeln

Du fragst dich, was das alles mit dem Karpfenangeln zu tun hat? Gute Frage! Gleich vorneweg: Das hier soll keine Lehrstunde in politischer Philosophie sein, sondern ein praxisnaher Ratgeber zum Angeln mit Steinen. Und bestenfalls ein Augenöffner. Genau diese Steine sind es nämlich, die den Bogen zum oben skizzierten gesellschaftlichen Problem spannen, von dem mittelbar auch viele Angler betroffen sind – Jedenfalls, soweit es die Vorurteile betrifft. Wir sollten dabei nicht vergessen: Nur, was wir kennen, können wir schätzen lernen. Alleine die Vorurteile stehen uns hierbei oft im Wege.

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Was ich damit sagen will: Noch immer sorgt das Angeln mit Steinen in Deutschland bei der großen Öffentlichkeit bestenfalls für Stirnrunzeln. Oftmals aus Verlegenheit geboren, fällt die Antwort auf die Frage, warum man denn nicht den Steinen den Vorzug vor dem Angeln mit Blei gibt, eher kleinlaut aus. Dabei zeichnet sich trotzdem ein hörbarer Tenor ab, obwohl er sich in einem kleinen Tonumfang bewegt: Blei hat sich bewährt, es hakt die Fische gut und lässt sich gut werfen! Zweifellos, das stimmt. Was aber wäre, wenn man dem entgegenhält, dass Steine das in ebenso guter Weise können? Was, wenn es für den Hak–Effekt und die Beförderung auf den Spot keine Rolle mehr spielt, ob man den Stein mit der Rute auswirft, oder mit dem Boot behutsam ablegt? Und schließlich: Was wäre, wenn das Angeln mit Steinen gegenüber der Verwendung von Blei sogar Vorteile bietet?

Von Vorurteilen zu Vorteilen: FISHSTONE Steinsysteme

Mit den FISHSTONE-Steinmontagen von Karsten Jaszkowiak sind die Voraussetzungen für eine moderne- zeitgemäße Angelei mit Steinen geschaffen, die sowohl die Vorurteile Lügen straft als auch das Blei mittelfristig abschaffen kann. Und zwar ohne Kompromisse, wie sie durch die Vorurteile abgesteckt werden. Machen wir es also zur Abwechslung mal umgekehrt und sammeln die Argumente für die Verwendung von Steinen gegenüber Blei.

  • Erstens: Die Nachhaltigkeit und der ökologische Aspekt: Es dürfte klar sein, dass Steine im Gegensatz zu Blei für die Umwelt vollkommen unbedenklich sind. Als Angler und Naturschützer sollte dieser Aspekt nicht vernachlässigt werden. Die Fishstone-Systeme verwenden überdies ausschließlich Komponenten aus Bio-Kunststoff. Soweit es die Gummiriemen betrifft, die die Steine einfassen, sind diese aus Naturkautschuk gefertigt. Übrigens werden die Fishstone-Systeme ausschließlich in Deutschland gefertigt, was zur Vermeidung langer Lieferketten und schließlich zur Verbesserung der CO2-Bilanz beiträgt.

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  • Zweitens: Steine haken nicht schlechter, als Blei. Auch, wenn die Dichte von Blei höher ist, als jene von Steinen: Das Gewicht des Steins – und sei er nur Kastaniengroß – genügt völlig, um den gewünschten Hak-Effekt zu erzielen. das ist keine Werbe-Rhetorik, sondern der einhellige Tenor der überzeugten Benutzer von Karsten Jaszkowiaks FISHSTONE-Systemen.

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  • Drittens: Die Vielseitigkeit. Diese ist mindestens ebenso groß– wenn nicht gar höher – als diejenige von Blei: FISHSTONE Steinsysteme ermöglichen es, die Steine beliebig fest – oder locker– in die Gummifassungen (Riemen) aus Naturkautschuk einzuspannen. Falls gewünscht, kann ein Lösen des Steins beim Biss  (Slip-Montage) im Handumdrehen eingestellt werden – für den Drill an freier Leine. Oder eben nicht – wenn es etwa darum geht, weit zu werfen und den Stein sicher eingefasst zu wissen, ermöglicht das Fishstone-Fixed-Montagen das sichere Fixieren des Steins (Fix-Montage). Ebenso der Vielseitigkeit verpflichtet: Karstens Steinsysteme gibt es sowohl als Inline- als auch als Safety-System, die sämtliche Angelstile und Situationen abdecken sollten.

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  • Viertens: Hohe Wurfweiten lassen grüßen. Du hast bestimmt schon Mal das Sprichwort gehört, dass etwas herunterfällt (oder sinkt!), wie ein Stein. Das kommt nicht von ungefähr, denn: Steine haben eine andere Flugkurve als Blei – fliegen aber grundsätzlich nicht schlechter. Der Unterschied: Wohingegen das Blei eine gleichmäßige Flugbahn beschreibt, verhält es sich bei Steinen anders. Sie beschleunigen in der ersten Wurfphase sehr stark, bis sie vom Trägheitsmoment erfasst werden und relativ plötzlich – wie ein Stein eben – nach unten fallen. Transfer gefällig? Man könnte es fast wie den Unterscheid zwischen einer parabolischen Rutenaktion und einer semi-parabolische mit steilerer Spitze betrachten.

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  • Fünftens: Der Kostenaspekt. Hier haben Steine ganz klar die Nase vorne. Wenn man bedenkt, was die Bleie der einschlägigen Marken – so durchdacht und berechtigt sie auch sind – teilweise kosten, dann kaufen Steine den Bleien jeden Schneid ab. Die Steine gibt`s kostenlos in verschiedensten Formen, Maserungen und Schattierungen – Tarneffekt inklusive! Im Zweifelsfall bringt übrigens ein Fisch einen Stein weitaus weniger mit Gefahr in Verbindung, als das bei einem Blei der Fall ist.

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Kurzum: Ganz objektiv gesehen bieten sich als jenseits dieser Vorurteile Möglichkeiten, auf das Angeln mit Steinen als zeitgemäße Alternative zu Blei zu setzen. Warum dieser Ansatz nicht nur sinnvoll und nachhaltig-, sondern in Teilen Europas sogar notwendig geworden ist, haben wir in diesem Artikel beleuchtet.

Im Überblick: Das Alles ist FISHSTONE

  • ambitioniertes Projekt vom Angler für Angler: ausgefeilte Steinsysteme, die wirklich funktionieren! Zum Werfen oder zum Ablegen vom Boot.
  • ein Appell an die Nachhaltigkeit: Langlebige Systeme zum Steinangeln, hergestellt unter fairen Bedingungen und aus Umwelt-schonenden Materialien (Naturkautschuk)
  • Steinsysteme in vielen Versionen, als Inline- oder Safety; Drop-Off, oder fixiert. Flexibilität garantiert!

In seiner Serie FISHSTONEs Angelwelten zeigen Karsten und die FISHSTONE-Crew praktisch, wie sie in den unterschiedlichsten Situationen mit ihren Steinmontagen vorgehen.