Vor einigen Tagen erreichte uns ein Fangbericht von Gonzo. Ende Oktober stand eine Woche ganze Woche Karpfenangeln auf dem Programm. Doch die Session startete nicht ganz reibungslos und so beschloss Gonzo, einfach eine weitere Woche dranzuhängen. Wie es dann für ihn lief? Die Antwort überlassen wir ihm am besten direkt selbst.

Meine Freude war riesig. Eine ganze Woche Karpfenangeln stand an. Die Bedingungen waren auch gut und so konnte ja nichts mehr schiefgehen – dachte ich. Es war schon spät, als ich am See angekommen bin. Nachdem das Camp stand, brach auch schon die Nacht herein. Daher beschloss ich, nur ein wenig zu füttern und die Ruten erst am Morgen zu werfen.

twelvefeetmag herbstsession gonzo 3 -  - Karpfenangeln im Herbst, Herbstsession

Ab mit den Ruten ins Wasser

Früh am Morgen machte ich mir erstmal einen leckeren, heißen Kaffee und beobachtete das Wasser – oft eine gute Tageszeit, um aktive Fische auszumachen. Aber nichts. Naja, die Fische werden wohl fressen. Es wurde Zeit, die Ruten rauszubringen und etwas zu füttern. Gesagt, getan. Das Warten hat begonnen. Der erste Tag verging ohne jegliche Aktion, der zweite und dritte Tag ebenso. Nun machte ich mir doch so langsam Sorgen. Selbstzweifel kamen auf. War alles richtig, was ich tat? Lagen die Köder gut? Der Spot hat mir in der Vergangenheit schon schöne Fische beschert. Ich beschloss dennoch, mit dem Deeper nach einem anderen Spot zu suchen. Ca. 100 Meter links von mir wurde ich fündig und legte dort eine Rute ab.

twelvefeetmag herbstsession gonzo 2 -  - Karpfenangeln im Herbst, Herbstsession

Ein Spotwechsel muss her

Mitten in der Nacht war es dann soweit. Erst zwei Töne aus meiner Funkbox. Darauf folgte ein Full Run auf die abseits gelegte Rute. Nach einem guten Kampf musste sich der Spiegler geschlagen geben und glitt in meinen Kescher. Sauber! Danach hat sich jedoch nichts mehr getan und auch der darauffolgende Tage verlief erneut ohne jegliche Aktion. Totentanz auf dem Hauptspot. Da die nächste Nacht wieder einen Fisch auf dem Nebenspot brachte, beschloss ich, zu moven. Das mache ich normalerweise nicht aber es brachte nichts, dort weiter zu fischen. So begab ich mich mit einem Gerödel 100 Meter nach link und beschloss, noch eine weitere Woche dranzuhängen – und so wurden aus einer Woche satte 17 Tage. Für mich eine Herausforderung, da ich nicht mehr der jüngste bin und nach meinem Herzinfakt auch etwas langsamer machen muss. Ich habe es aber geschafft. Alles lief glatt und ich konnte auf dem neuen Spot noch ein paar schöne Fische aus dem Kescher ziehen. Obwohl der Anfang nicht ganz reibungslos verlief, fuhr ich am Ende der Session zufrieden nach Hause. Der nächste Ansitz ist schon in Planung – vielleicht werden es dann sogar 20 Tage? Mal schauen. Ich wünsche euch einen fischreichen Herbst und schöne Tage am Wasser.

twelvefeetmag herbstsession gonzo 4 -  - Karpfenangeln im Herbst, Herbstsession

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