Wenn es um das Thema „Innovationen im Endtackle-Bereich“ geht, dann macht der Firma Kryston so schnell keiner was vor. Vorfach-Materialien mit klangvollen Namen wie Snakebite, Snakeskin, Schakal und Weiteren – über die wir dich auf unseren Seiten bereits ausführlich informiert haben – sind Ausdruck einer Innovation, die sich nicht nur in der kreativen Namensgebung bemerkbar macht, sondern vor allem im Material selber liegt: Getragen von führenden Herstellungstechnologien und modernen Web-Verfahren der Geflechtschnüre und einer bis heute unerreichten Ummantellungs-Technik, die seinerzeit eine neue Vorfach-Ära einleutete, haben sich Kryston-Vorfächer und Endgame bei Karpfenanglern aus aller Herren Länder um ihren Kult-Status verdient gemacht.
Und es bleibt festzustellen, dass diese goldene Ära bis heute nichts von ihrem Glanz verloren hat. Ganz im Gegenteil: Die Neuauflagen der Kryston-Vorfächer tragen ihr historisches Erbe voraus. Zigtausende gefangene Karpfen wurden auf das Konto der Kryston-Vorfächer verbucht. Und während die Namen dieselben blieben, trugen Weiterentwicklungen in der Herstellungs-Technologie ihr Übriges dazu bei, dass die Vorfach-Klassiker zeitgemäß interpretiert wurden. Wenn du dich darüber genauer informieren möchtest, dann empfehlen wir dir diesen Beitrag oder auch diesen hier.
Bogey Partikelkleber: Geniale Idee – einfache Anwendung
Falls es – jenseits dieser Vorfächer – noch irgendeines Beweises für den Entwicklergeist bedarf, den die Firma Kryston in ihre Produkte miteinfließen lässt, dann ist dieser Beweis mit einem weiteren kleinen Helfer erbracht, der den entscheidenden Unterschied zwischen Erfolg oder Misserfolg ausmachen kann – gerade bei argwöhnisch-fressenden Fischen.
Die Rede ist hier vom Bogey. Richtig gelesen! B-O-G-E-Y. Und neuerlich zeigt sich, dass Kryston die kreative Namensgebung in ihrer DNA trägt. Was sich anhört, wie eine schwungvolle Tanzstilrichtung vergangener Jahrzehnte – genau: der Boogie Woogie – ist in Wirklichkeit ein Partikelkleber!
Partikelkleber? Ganz recht: Auch, wenn wir nicht wissen, woher der Name genau stammt, wissen wir sehrwohl, was Bogey für deine Angelei tun kann. Und das ist ganz schön viel: In einem kleinen Töpfchen daherkommend, ist Bogey eine transparente und zähflüssige Masse, die man als „gallertartig“ bezeichnen kann. Beim Öffnen des Deckels und der ersten Betrachtung der Klebemasse bekommt der Anwender bereits einen ersten Eindruck davon, wie Bogey funktioniert – und hiermit öffnet sich zugleich ein neuer Korridor an Möglichkeiten für deine Hookbait-Präsentation.
Partikel-Hookbaits leicht gemacht: So verwendest du Bogey
Und das funktioniert so: Das geschmacks-und geruchsneutrale und überdies völlig-ungiftige Bogey dient als Trägermasse für deine Partikel. Dabei könnte die Anwendung kaum simpler sein: Einfach mit den Fingern eine beliebige Menge der zähflüssigen Masse abtragen und anschließend in eine Form deiner Wahl bringen – wobei sich hier freilich eine Kugel als erste Wahl anbietet. Ob klein, ob groß, mit Mais oder mit Hanf, oder gar einer Mischung aus beidem – die klebrige Oberfläche des Bogeys sorgt von ganz alleine dafür, dass nunmehr die Partikel deiner Wahl daran haften bleiben, womit zugleich der Haupteinsatzzweck der magischen Masse beschrieben ist.
Kryston Bogey: Fast, wie Magie
Der Begriff „magisch“ kommt hier nicht von Ungefähr. Denn was jetzt passiert, kommt einem Zaubertrick ziemlich nahe: Nachdem Bogey seine klebrige Umarmung mit den Partikeln deiner Wahl eingegangen ist, kann der so-entstandene Partikel-Kloß ganz herkömmlich mit der Boilie-Nadel durchstochen-und anschließend am Haar (bzw. alternativer Anbringungsmöglichkieten des Köders) angebracht werden. Noch besser: Nach dem Kontakt mit Wasser härtet der Partikelkleber nach, was der Langfristigkeit und Beständigkeit deines Partikel-Hookbaits zugute kommt. Anders gesagt: Was Bogey einmal absorbiert, das lässt er nicht mehr los!
Neue Möglichkeiten mit Bogey: Das sagt der Hersteller
Und damit schlägst du zugleich die berühmten zwei Fliegen mit einer Klappe. Vorbei sind nunmehr die Zeiten, in denen die Verwendung kleinster Partikel wie etwa Hanf als Hakenköder für Angler mit durchschnittlich-begabter Fingerfertigkeit gänzlich ungeeignet erschien. Und was nunmehr umgekehrt ermöglicht wird, eröffnet dem Angler ganz neue Perspektiven auf das Thema Hookbait – und die zahlreichen Variationen derselben, die sich dank Bogey nunmehr auftun. Wobei der Hersteller selber auf seiner Internetseite als Ideengeber fungiert:
Jede trockene Sämerei oder Bohne in jeder Größe oder Form kann mit Bogey verarbeitet werden! Als Sinker oder schwimmend bzw. schwebend angeboten – die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Kleine fängige Hakenköder können in sekundenschnelle geformt werden und fallen nicht auseinander. Ebenso hat die lästige Köder-Knabberei von „Kleinen“ ein Ende.
Versuche es zum Beispiel einmal mit einem in Flayour gesoakten Hanfbällchen auf einem Hanfteppich. Die im Gegensatz zu den gefütterten Körnern geklebten, trockenen Hanfkörner am Haar werden das Flavour sehr gut absorbieren und unter Wasser nur langsam wieder abgeben. Bogey-Partikelköder haben bis heute für einige der spektakulärsten Fänge gesorgt – vor allem wenn Boilies nicht (mehr) laufen.
Der Hersteller bringt hier zugleich ein entscheidendes Argument für Bogey in Anschlag: Man sagt gerade den großen und argwöhnischen Karpfen nach, dass diese im Laufe ihres Lebens schon so viele Köder vor die Nase gesetzt bekommen haben, dass sie einen großen Bogen um selbige schwimmen. Diesem Bogen wirkt Bogey entgegen: Er nimmt selbst Kleinstpartikel und Sämereien auf und bietet dem Angler die Möglichkeit eines Hookbaits, von dem man stark annehmen kann, dass die Karpfen ihn in dieser Form nocht nicht zu Gesicht bekommen haben – ein echter Trumph, den der Hersteller auf eine eingängige Formel gebracht hat: „Wer Bogey säht, wird Fisch ernten“ (Kryston.de)
Ein Anwendungsbeispiel für Bogey
Noch besser: Durch die Möglichkeit, ein Stückchen Kork in die Bogey-Partikel-Masse einzuarbeiten, kannst du deine Bogey-Hookbaits sogar schwimmend bzw. ausbalanciert präsentieren – und erhöhst damit die Bandbreite der Präsentations-Möglichkeiten ungleich mehr. Ein Partikel-Pop-Up mit Bogey klingt schon verlockend, oder? Die nachfolgenden Bilder vermitteln dir einen Eindruck davon, wie man Bogey kreativ als Hookbait-Trägermasse einsetzen kann. Übrigens nimmt Bogey auch etwaigen Flavour hervorragend auf – ein weiterer Pluspunkt für die Attraktivität deiner Hookbaits!
Auf einen Blick: Das ist Bogey-Partikelkleber
- Partikelkleber für Hookbaits
- geruchs- und geschmacklos
- zähe Konsistenz
- härtet im Wasser nach
- ungiftig
- transparent
- einfache Hookbait-Anbringung mit Ködernadel
- absorbiert auch Flavour hervorragend
- beliebig formbar, einfache Anwendung
- ermöglicht zahlreiche Hookbait-Variationen mit Partikeln
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