Wenn die Blätter die Bäume verlassen, die Tage kürzer werden, die Temperaturen in den Minusbereich gesunken sind und die ersten Schneeflocken den Boden mit einer weißen Schicht überdecken, ist wohl die schwerste Zeit des Jahres gekommen. Ich persönlich, empfinde den Winter doch als sehr fein, da er für mich einen ganz besonderen Reiz hat.

Zu meinem Ablauf beim Karpfenangeln im Winter

1. Ich suche mir ein Gewässer aus, das einen guten Karpfenbestand aufweißt. Warum mach ich das: Die Karpfen fressen sich im Spätherbst noch so richtig voll, fahren danach langsam den Stoffwechsel runter um den Winter gut zu überstehen. Das heißt wiederum, weniger Fische, desto weniger werde ich mit einer Aktion rechnen können.

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2. Hab ich mich für ein Gewässer entschieden, betreibe ich zuerst sorgfältig Location. Was heißt Location betreiben? Bin ich am Wasser angekommen, sehe ich mich um und beobachte die Wasseroberfläche, ob ich evtl Stellen erkenne, wo Blasen aufsteigen oder sogar Karpfen an die Oberfläche stehen. Immer interessant, ist der Randbereich der Gewässern, da sich dort unter herunter hängende Ästen, Badestegen oder sogar versunkenen Gegenstände Fische befinden können. Im Winter ziehen sich die Fische gerne in solche ruhigen Stellen zurück. Sogenannte Holding Areas! Habe ich die Fische gefunden, fange ich an, meinen Platz zu beziehen und baue alles sorgfältig auf.

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3. Zum Aufbau meines gewählten Platzes: Im Winter verwende ich mein Zelt mit Winterskin, da es in der Nacht bekanntlich weit unter 0 Grad werden kann. Was außerdem wichtig ist, ist meine Zeltheizung und da kommen wir zu einem ganz essentiellen Punkt. Warum wichtig: Man hört immer wieder das etwas passiert, deshalb gibt es 3 wichtige Punkte, die man unbedigt beachten sollte!

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Erstens, das Zelt sollte auf keinen Fall ganz geschlossen werden, den Reißverschluss immer an zumindest einer Ecke geöffnet lassen! Ohne ordentliche Luftzirkulation kann es sehr schnell zum Ersticken kommen.

Zweitens, immer wieder die Gasleitung kontrollieren, sie könnte ja etwas locker oder undicht geworden sein.

Drittens, achtet darauf, dass Schlafsack und co. niemals in die Nähe der Heizung kommt, sonst kann es ziemlich schnell sehr gefährlich werden. Man kann sich auch noch zusätzlich für kleines Geld einen Sauerstoffmesser kaufen.

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Jetzt, wo ich meinen Platz aufgebaut habe, binde ich mir vor Ort meine Montagen. Das mache ich weil immer andere Bedingungen herrschen und ich sie mir für die Situation perfekt anpasse. Ich verwende im Winter hauptsächlich die Hakengröße 6, weil ich auf eher kleinere Köder zurückgreife, wie zb. die Pellets von Dreambaits. Bei diesen Pellets handelt es sich um sehr weiche, aber trotzdem langanhaltende Köder, die man mit gutem Gewissen bis zu 12 Stunden im Wasser lassen kann, ohne dass sie sich vom Haar lösen. Natürlich wenn ein hoher Bestand an Weißfischen,Krebsen oder Zwergwelsen vorhanden ist, sollte man sie des öfteren kontrollieren, aber im Normalfall ist es in dieser Jahreszeit ruhiger. Meine Vorfachlänge halte ich das ganze Jahr über gleich, die liegt bei 16 cm. Ich hab in den letzten Jahren die Erfahrung gemacht, dass die Karpfen ob im Sommer oder Winter bei einer Vorfachlänge von 16 cm am besten haken. Bleibt aber natürlich eine Geschmacksache.

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Als Vorfachmaterial verwende ich hauptsächlich Fluorocarbon, weil es meines Erachtens, das effektivste Material ist. Ich wähle es meist in der 15 lb Ausführung, da es nicht zu steif oder zu weich ist. Vorfachtechnisch verwende ich das IQ D-Rig und als PopUp-Rig das Chod Rig. Nun hab ich meine Montagen gebunden, somit kann ich mich voll und ganz dem Futter widmen. Beim Futter verwende ich Pellets von 6 mm bis hin zu 8 mm, dazu koche ich mir etwas Wasser auf, gebe das gewünschten Liquid hinzu und übergieße meine Pellets damit. Das hat folgenden Sinn: Durch das heiße Wasser öffnen die Pellets ihre Poren schneller und saugen den Liquid schneller und intensiver auf.

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Das hat den Vorteil, dass bei der niedrigen Wassertemperatur die direkte Lockwirkung ähnlich hoch ist, wie bei wärmeren Wassertemperaturen. Dazu gebe ich eine kleine Hand voll Boilies und etwas Hanf, Dosenmais und den gewünschten Stickmix. Anfangs gebe ich so um die 100 bis 150 g Futter zu meinem Hakenköder hinzu. Schließlich lege ich meine Ruten auf die gewünschten Spots und warte gespannt auf ein Ertönen meiner Funkbox. Jetzt nur nicht vergessen, wir haben Winter, Außentemperaturen weit unter Null und dann auf einmal Piep…..Piep…Piiiiiep ein Run aus dem nichts heraus. Voller Adrenalin laufe ich aus dem Zelt hin zu den Ruten, nehme den Fisch an und siehe da: Mein erster Schneespiegler überhaupt! Man war das ein Erlebnis! Da sieht man, wie i diese ganzen Punkte im Winter sind, um erfolgreich seinen Fisch zu fangen.

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