Während die Tage langsam länger werden und die ersten Krokusse ihre zarten Knospen vorsichtig der Sonne entgegenstrecken, juckt es uns Karpfenanglern zunehmend in den Fingern. Kein Zweifel: Der Saisonstart rückt immer näher. Und die Tage im März bieten eine Mischung aus Vorfreude und Anspannung. Immerhin sind die Handgriffe bei manchem Angler etwas eingerostet und wollen wieder neu belebt- und durchblutet werden.

Aus diesem Grund sind Karpfenangler auch gut damit beraten, sich für ihren Saisonstart, wenn das Wasser zumeist noch kalt ist, ein „einfaches“ Gewässer auszusuchen. Einfach – das bedeutet in diesem Kontext: Ein Gewässer mit gutem Fischbestand. Ein Gewässer, an das man ohne großen logistischen Aufwand gelangen kann. Ein Gewässer, bei dem man auch ohne langes Vorfüttern schnell zum Biss kommen kann. Immerhin soll es erstmal darum gehen, wieder in den Rhythmus zu finden.

Philipp Woywodes Frühjahr: Jenseits von Lehrbüchern
Im aktuellen Film auf twelve ft. PRO scheint sich Philipp Woywode sämtlichen oben genannten Geboten des Lehrbuchs zum „Karpfenangel-Einmaleins“ im Frühjahr zu widersetzen. Und zwar auf ganzer Linie: Nicht nur, dass sich Philipp zum Saisonstart einen Natur-See mit – sagen wir – überschaubarem Fischbestand aussucht, sondern auch, dass ihm dieser einiges an Vorbereitung abnötigt.
Das beginnt bereits bei der unwegsamen Anreise zum See, bei der Philipp sich bisweilen mit dem Auto in den Wiesenauen festgefahren hat und nur mit Mühe und der Hilfe des lokalen Bauern daraus befreien konnte. Und es setzt sich fort in Philipps Ansatz, lange vorzufüttern: Ganze 6 Wochen fuhr Philipp regelmäßig an’s Wasser um die Fische an seine Boilies – später auch an seine Partikel – zu gewöhnen.
Schwierige Vorzeichen als Ansporn – Philipps Weg zum Erfolg
Die Wassertemperatur beträgt während dieser Zeit – und auch beim eigentlichen Angeln nach 6 Wochen Vorbereitung – gerade einmal 6 Grad!
Kaltes Wasser, langes Vorfüttern, geringer Fischbestand – in Summe sind das nicht gerade die Vorzeichen, aus denen sich eine Frühjahres-Kampagne laut Lehrbuch zusammensetzt. Jedoch hat Philipp seine Gründe, warum er eben genau so – und nicht anders – vorgeht.
Der neue Film auf twelve ft. PRO ist insofern ein Paradebeispiel dafür, dass es keine Regel ohne Ausnahme gibt. Und, dass eine Mischung aus Intuition, Erfahrung und Watercraft, deren Zusammenwirken Philipp schließlich zum Erfolg führt, in keinem Lehrbuch 1 zu 1 abgebildet werden kann.
Hier gelangst du direkt zum aktuellen Film – Teil 1 – auf twelve ft. PRO (hier klicken). Möge er dir eine Inspiration für deine Frühjahresangelei sein!














