Jeder von uns wird es kennen, Bullenhitze von knapp 40 Grad und was tun? Fressen die Fische, wenn das Wasser kocht? Ich hab mir einfach gedacht, ob zu Hause auf der Couch schwitzen oder am Wasser spielt dann auch keine Rolle mehr. Am Wasser kann man wenigstens nochmal kurz ins kühle Nass springen. Gesagt – getan. Ab zur Garage das Tackle holen und los.

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Ziemlich warm – Abkühlung muss sein

Ich komme zur heißesten Zeit am Wasser an. Schweissperlen stehen auf meiner Stirn. Das Tackle steht noch längere Zeit, weil mir die Hitze am Ende doch zu schaffen macht. Ich brauche eine Abkühlung und springe ins kühle Nass. Kurz darauf geht´s mit dem Boot zur Location.

Ich entschied mich die andere Uferkante mit einem Mix aus 20 mm und 25 mm Red Devil Squid zu befüttern. Meine Köder soake ich in Fish Feed Trigger. Der Plan war, wie so oft, das Futter großflächig zu verteilen, damit die Jungs länger beschäftigt sind. Um Zahlen zu nennen, was die Futtermengen angeht – ich fütterte am Anfang 5 Kg Boilies auf einer Uferstrecke von ca. 100 m in einer Breite von ungefähr 10 m.

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Das Futter wirkt

Das Futter war schonmal im Wasser und die Boilies konnten dann das tun, was sie am besten können: Arbeiten! Mit dem Fish Feed Trigger eine echte Waffe bei solch hohen Wassertemperaturen! Die Ruten wollte ich dann doch erst am frühen Abend auf die Futterspur legen, da mir die Sonne zu stark war und meine Hautfarbe schon ins Rote ging.

Ich beköderte die Ruten mit einem 20 mm Red Devil Squid Boilie und einem The Secret Key Fireball als Schneemann, einem gelben Yellow Dream Pop Up und eine Rute ging mit einem einzelnen 25 mm Red Devil Squid Boilie raus.

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Die ersten Fische kommen aufs Futter

In der kommenden Nacht fing ich zwei Karpfen von 13,5 kg und 14 kg. Leider verlor ich auch einen Fisch relativ schnell nachdem ich die Rute aufnahm.

Beim Kaffee am Morgen überlegte ich was ich ändern kann, da drei Fische wirklich für das Gewässer in Ordnung waren und sie wirklich in Fresslaune waren. Das kuriose war, dass alle Fische auf die rechte Rute kamen, die auch leider am weitesten lag – rund 150 m. Ich entschied mich am Abend die Ruten enger in Richtung meinem Fangplatz zu ziehen und verteilte meine letzten Boilies – ca. 4 kg. Ich reduzierte die Futterplatzgröße auf rund 20 m Uferstrecke und legte alle drei Ruten darauf ab.

Die hohen Temperaturen rissen auch während der Nachtstunden nicht ab. Rund 30 Grad zeigte das Thermometer auch in den dunklen Nachtstunden. In der Nacht holte ich mir erneut einige schöne Fische bis in die mittlere Dreißig Pfund Klasse.

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Der enge Futterplatz zeigte Wirkung

Mit den enger gezogenen Ruten und dem Futter auf kleinerer Fläche bekam ich tatsächlich zwei von drei Ruten zum Laufen und fing mehr Fisch. Die Fische, die ich fing, sauten mir die ganze Abhakmatte rot ein. Ein Resultat meiner gefütterten Red Devil Squid Boilies. Die Murmeln laufen super schnell durch den Darm.

Für mich sind die zwei Nächte super gelaufen. Sechs Fische bei über 30 Grad sind ein super Ergebnis und zeigen, dass es sich auch bei Extremtemperaturen lohnen kann raus zu fahren.

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