In diesem Jahr ist das Angeln im Ausland und für manche sogar im Inland – verschuldet durch das Corona-Virus – nicht immer einfach gewesen. Viele von uns mussten im Frühjahr einige Vorschriften und Ausgangsbeschränkungen einhalten – so auch ich. Unsere Frankreich-Planung, die wir traditionell schon im Winter gestartet haben, konnten wir erstmal vergessen. Auf einmal hieß es Lockdown und die Grenzen waren dicht. Man, war ich genervt. Mehr als hoffen, dass die Grenzen sich bald wieder öffnen werden, war allerdings schlichtweg nicht drin.

Endlich – Frankreich, wir kommen!

Als sich die Lage Anfang Juni endlich etwas entspannt hatte, waren wir auch sofort auf dem Weg in Richtung Frankreich. Für nicht einmal eine ganze Woche sollte es in den Süden Frankreichs gehen. Mehr Zeit blieb uns leider nicht. Angekommen am See, legte ich einen Futterplatz an (ca. in der Größe eines Tennisplatzes) und angelte die ersten zwei Nächte nur abseits davon, um den Fischen den Platz etwas vertrauter zu machen. Ich war zunächst unsicher, ob die Fische den Platz annehmen und ich den ein oder anderen ans Band bekommen würde. Als am dritten Morgen dann aber ein absoluter Hammer-Fisch in den Maschen lag, waren die Zweifel auf jeden Fall vergessen!

twelvefeetmag kaprfensession in frankreich leon manke 1 -  - Leon Manke, Karpfenangeln in Frankreich, Karpfen in Frankreich, frankreich

Der Fisch gab mir die Sicherheit, um den am Anfang gewählten Platz weiterhin zu befischen – und genau das habe ich in den folgenden zwei Nächten getan. Das sollte definitiv die richtige Entscheidung gewesen sein, denn die Ruten auf dem Futterplatz liefen nun kontinuierlich ab und ich konnte ein paar verdammt coole Fische fangen.

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Karpfenangeln in Frankreich: Ein Abenteuer!

Zwei Wochen später war schon der nächste Trip nach Frankreich geplant und wir machten uns erneut voller Motivation auf in Richtung Süden. Als wir völlig verpennt am See aufgekreuzt sind, mussten wir erstmal feststellen, dass unsere drei favorisierten Spods besetzt waren, oder schon seit geraumer Zeit überhaupt keine Nachtangelzonen mehr waren. Aber was soll’s, wir beluden die Falte und ließen uns im nächstbesten Steilhang nieder. In den folgenden drei Tagen wechselten wir ein paar mal den Platz, um in der dritten Nacht an einem unserer zuvor ausgewählten Plätze zu landen. Wir verteilten die Ruten strategisch an den Uferkanten und auf dem Ausläufer unserer Landzunge. Und tatsächlich sollte es diesmal klappen und wir konnten die ersten Fische fangen.

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Die flachen Ruten erwiesen sich überraschenderweise als die deutlich produktiveren und so konnten wir in den verbleibenden Tagen noch einige Fische fangen. Abenteuer und eine Menge Spaß kamen auf diesem Trip definitiv nicht zu kurz und wir fuhren beide mit einem Grinsen über beide Backen wieder zurück in die Heimat. Wegen des sandigen Bodens setzte ich auf „Implex“ von Carpleads, das sich einfach perfekt für die Angelei auf bräunlichem, sandigen Böden eignet.

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Aller guten Dinge sind drei

Der dritte Trip im Spätsommer ging zusammen mit meinem Kumpel Adrian Spiel in den Norden Frankreichs. Wir waren Feuer und Flamme und wollten eine richtig entspannte Zeit zusammen verbringen. Nach langer Location und Unschlüssigkeit, welchen Platz wir beziehen sollten, setzten wir bei Sonnenaufgang mit unseren Falten über und ruderten über den Stausee. An Schlaf wurde erstmal noch nicht gedacht, viel mehr mussten wir Futter und vor allem die Ruten ins Wasser bringen.

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Wir verbrachten die ersten Tage am See und eigentlich kochten wir die meiste Zeit und ließen es uns mal so richtig gut gehen. Nur die Fische wollten irgendwie einfach nicht. Und so vergingen die ersten Tage ohne großen Erfolg und wir entschieden uns, zu moven. Wie sich herausstellte sollte, die absolut richtige Entscheidung, denn in den letzten zwei Tagen konnten wir dann doch noch den ein oder anderen guten Fisch fangen und waren beide mega happy. Zum Einsatz kam hier wie so oft unser favorisierter Univerza Hook von Carpleads in den Größen 2 und 4.

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