Nachdem ich die erste Nacht mit einem Kollegen am Hausgewässer verbracht hatte, stand ich morgens auf und hatte so dermaßen Bock zum Cassien zu fahren, dass mich im Grund niemand mehr aufhalten konnte. Ich nahm mir mein Handy und fragte Thomas Roll, ob er nicht vielleicht Bock hätte, spontan eine Woche mit zum Cassien zu fahren. Leider hatte Thomas keine Zeit, da er beruflich viel zu tun hatte. Aufhalten sollte mich das aber nicht. Also fuhr ich mit Mike, einem guten Freund, runter an den Cassien. Für Mike war es nicht nur die erste Tour zum Cassien, sondern auch die erste Tour nach Frankreich. Ich weiß noch genau wie es sich anfühlt, wenn man den See nur auf Bildern kennt und dann zum ersten Mal das Wasser des Südarms sieht…..Gänsehaut pur!

Aufhalten konnte mich im Grunde niemand mehr. Cassien ich komme!

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Eins kann ich euch sagen, es war eine sehr harte Woche, in der wir viele Plätze befischten. Insgesamt waren wir sehr mobil unterwegs und movten sehr oft. Ich entschloss mich bei dieser Tour für den Ciric Milk Boilie, denn Thomas Roll hat schon einige großen Fische am Cassien mit dieser Range gefangen. Wir hielten uns die ersten Tage ziemlich zentral auf, da wir hofften, dass die Fische sich dort ebenfalls aufhalten könnten. Zwei Wochen zuvor wurde der Westarm geöffnet und die Fische suchen dann meistens direkt das Weite. Sie schwimmen aus dem Westarm heraus und verteilen sich wieder im gesamten See.

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Geburtstag. Moven. Fischen.

Nachdem wir meinen Geburtstag am Cassien feierten, entschlossen wir morgens ziemlich früh aufzustehen und zur Barrage zu fahren. Meistens ist der Platz ein Selbstläufer, wenn man die Ruten gut platziert. Gesagt getan. Wir packten alles ins Boot und machten uns sehr früh auf den Weg in Richtung Barrage. Aber es sollte nicht so sein, denn leider waren beide Plätze belegt und auf dem Weg zurück mussten wir feststellen, dass sich viele andere Angler ebenfalls im Nordarm verteilten. Wir entschlossen erstmal zurück zum Auto zu fahren, um dort neue Pläne zu schmieden und um am Restaurant ein Eis zu essen. Auf ging es in die zweite Runde. Dieses Mal ging es tief runter in den Südarm. Angekommen hieß es erstmal abkühlen, denn nach einer Stunde auf dem Wasser, verlangte die Haut nach Feuchtigkeit. Leider lief bis in den Abend hinein an dem Platz auch nichts.

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Sie rollten sich plötzlich – unglaubliche Cassienmomente

Als wir einpacken wollten, kamen die Jungs auf einmal raus und sprangen an vielen unterschiedlichen Spots. Eins war uns klar, wir mussten morgen früh definitiv zurück auf diesen Platz. Ich verteilte knapp 2 Kilo Ciric Milk und Tigernüsse auf einem der Spots, die ich zusätzlich mit dem Ciric Milk Liquid verfeinert habe. Am nächsten Morgen lagen die Ruten alle perfekt und es zeigte sich das gleiche Bild wie gestern: springende Fische. Es dauerte nicht lange, da lief die erste Rute ab. Endlich wurden wir belohnt und hatten den ersten Fisch der Tour im Netz. ein Fisch, der den Anfang machte. Plötzlich lief es. Der Spot produzierte weitere Aktionen. Innerhalb kürzester Zeit fing ich zwei Fische. In so kurzer Zeit hatte ich zuvor noch nie am Cassien Fische gefangen. Geil!

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Das nenn ich mal ein Happy End, denn am selben Abend entschlossen wir für die restlichen Tage noch an ein anderen See zu fahren, wo man am Wochenende über Nacht bleiben durfte. Leider erfolglos!! Der Spass, die Angelei mit Freunden und das Feiern meines Geburtstages standen im Vordergrund dieses Trips. Es war eine geile Zeit!

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