Kurzsessions sind ein großer Part in meiner Angelei. Innerhalb von nur ein paar Stunden den Zielfisch zu fangen, reizt mich total. Da ich in einer Großstadt lebe, sind Parkseen allgegenwärtig und perfekt für meine Angelei. Aktuell befische ich einen 1,5 ha großen Parksee. Über den Fischbestand weiß man relativ wenig, da nur eine Handvoll Angler an diesem See fischen. Das Angeln gestaltet sich aufgrund der vielen Menschen am See sehr schwierig. An ein Zelt ist gar nicht zu denken.

Mobil bleiben, den Spot wechseln

Ich konzentriere mich auf Kurzsession von 4-6 Stunden in der Nacht. Ich setze an dem See auf zwei verschiedene Taktiken, um die volle Breite der Möglichkeiten nutzen zu können. Bei der ersten Variante setze ich auf einen Futterplatz, den ich mehrere Wochen vorbereite. Ich setze dabei auf die Scopex Squid Range von Nash und kombiniere Pellet (2 und 6 mm) mit gecrushten Boilies und Boilies in den Größen 15 mm und 18 mm. Verfeinert wird der Mix mit Dosenmais und Spot Syrup.

twelvefeetmag nash tackle enrico iwen kurzsession am parksee 3 -  - Karpfenangeln im Frühjahr, Karpfenangeln am Parksee, Enrico Iwen

Bei meiner zweiten Variante setze ich auf Single Hookbaits mit kleinen PVA Sticks. Ich angle hier gerne mit kleinen Pop-Ups (12 mm oder 15 mm) am Fang Gyro-Rig. Bei dieser Taktik lege ich auch alle zwei Stunden meine Ruten um, wenn an einem Spot nichts läuft. Diese Taktik funktioniert an kleineren Seen immer sehr gut. Gerade im Winter und Frühjahr bewegen sich die Fische sehr wenig. Wenn der Biss nicht innerhalb kurzer Zeit kommt, hast du wahrscheinlich den falschen Spot. Mobil bleiben und den Spot wechseln, bringt bei kaltem Wasser oft den Erfolg.

Als Spot habe ich mir bei meiner jetzigen Session eine kleine schwimmende Brutinsel und einen großen Ast im Wasser ausgesucht. Beide Ruten liegen auf einer Tiefe von 1,30 -1,80m.

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Die Taktik geht auf

Nach nur zwei Stunden läuft die Rute an der Brutinsel mit dem Pop-Up ab. Im ersten Moment fühlt sich der Fisch seltsam an. Er lässt sich zu einfach einholen. Brasse? Oh nein, dachte ich mir. Kurz vor dem Kescher sehe ich dann den Fisch. Ein großer Schuppi. So wie ich ihn sehe, so sieht er wahrscheinlich auch das Licht meiner Kopflampe. Der Fisch gibt Vollgas und bleibt natürlich hängen. Also rein in die Wathose und ab zum Fisch. Der Teil vom See ist relativ flach und dadurch ich konnte dem Fisch folgen. Nach kurzer Zeit konnte ich den Fisch dann auch lösen und sicher Keschern. Ein glückliches Ende einer Kurzsession am Park See.

twelvefeetmag nash tackle enrico iwen kurzsession am parksee 1 -  - Karpfenangeln im Frühjahr, Karpfenangeln am Parksee, Enrico Iwen

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