Das kleine Einmaleins des Karpfenangelns bringt einige grundsätzliche Handgriffe und Kniffe mit sich, ohne deren Beherrschung kein Angler auskommt, der erfolgreich Fische fangen möchte. Umso wichtiger ist es da, dass diese Handgriffe sitzen.
Kleine Details – große Wirkung
Und gleichzeitig ist es umso verwunderlicher, dass es gerade diese vermeintlich einfachen Dinge sind, die manchmal nicht mit der nötigen Sorgfalt und Aufmerksamkeit angegangen werden.Die Folgen können fatal sein – gerade, was das neuralgische Endgame vom Haken bis zum Übergang der Montage auf die Hauptschnur – anbelangt. Sitz der Knoten auch wirklich fest? Habe ich die richtige Montage und Hakengröße und -Form gewählt? Das sind nur zwei von vielen Fragen, die im Zusammenhang mit der Montage und Präsentation des Rigs auftauchen. Ihre Bedeutsamkeit wird spätestens dann offensichtlich, wenn es um die Frage der Hakeffekts, der Vermeidung von Fischverlusten im Drill und – unmittelbar damit verbunden – der Knotenfestigkeit geht.

Leadcore: Eine neuralgische Komponente
Apropos Knotenfestigkeit: Was beim eigentlichen Rig die Aufgabe des Knotens ist, das ist im Falle von Leadcore-Material, das die erste Wahl vieler Angler für ihren Leader darstellt, die Frage des richtigen Splicens. Beim Splicen wird das Bleikern-Material mittels einer besonders dünnen Nadel (Splicing-Nadel) ineinander verschränkt. Hier wird sich ein altes physikalisches Grundprinzip zunutze gemacht.
Die richtige Anwendung vorausgesetzt, garantiert das Splicen des dicken Leadcore-Materials eine ungleich höhere Knotenfestigkeit als es beim Knoten der Fall wäre. Und vor allem: Die Verwendung von Leadcore ermöglicht eine unauffällige Rigpräsentation bei Gewährleistung einer sehr hohen Abriebsfestigkeit.
Dieser Mehrwert wirkt etwaigen Schwierigkeiten bei der Verwendung von Leadcore auf. Der dafür erforderliche Splicevorgang aber ist es, der vielen Anglern Kopfzerbrechen bereitet. Zugeben: Das längsseitige Aufspalten des Materials mit der dünnen Ködernadel erfordert schon etwas Fingerfertigkeit, zumal jedes Leadcore-Material etwas anders beschaffen ist. Gerade beim Leadcore-Splicen gilt: Übung macht den Meister. Dabei ist das leichtgängige Splicen neben der Frage der Fingerfertigkeit auch eine Frage des richtigen Werkzeugs.
Patrick zeigt, wie‘s geht: So spliced man Leadcore richtig
Ein guter Lehrmeister ist an dieser Stelle Gold wert. Wie gut, dass Nash Teamangler Patrick Gorißen im neuen kostenlosen Video auf dem twelve ft. YouTube Kanal Abhilfe schafft. Er erklärt dir, worauf es beim Splicen ankommt. Und es zeigt sich: Mit ein paar einfachen Handgriffen geht das Splicen geschmeidig und reibungslos von der Hand – und bringt deine Montage binnen kürzester Zeit auf den Weg zu den Fischen. Inklusive der Sicherheit und dem beruhigenden Gefühl, dass die Verbindung hält. Auch bei den großen Exemplaren am anderen Ende!
Wir wünschen dir viel Spaß mit den Leadcore-Tipps von Patrick Gorißen auf dem twelve ft. Youtube-Kanal!

