Die Überschrift zu diesem Beitrag nimmt bereits vorweg, was sich in den letzten Tagen wie ein Lauffeuer auf Social-Media verbreitet hat. Marc Voosen, seit fast 9 Jahren feste Personalie auf dem Gehaltszettel der Firma Nash und Markenbotschafter schlechthin, hat sich entschieden, getrennte Wege zu gehen – und Nash den Rücken zu kehren.
Der aktuelle Podcast auf dem Youtube-Kanal von Nash vermittelt genauere Einblicke in die Hintergründe. Hier steht Marc Lukas Welschenbach Rede und Antwort – wir finden: das Gespräch ist überaus ehrlich und unverstellt und „echt“.
Das ist Marc Voosen

Marc Voosen hat sich um die Verbreitung der Marke Nash in Deutschland verdient gemacht: Marc steht für die Marke Nash, wie das in vergleichbarer Weise Alain Blair in UK tut. Nicht zuletzt seinem Engagement ist es zu verdanken, dass sich die Nash-Trade Show als zentraler Händler-Messe in Deutschland etabliert hat.

Ganz zu schweigen von seinem Wirken als Vermittler der Marke mit dem Slogan „Make it happen“, die seine Person ebenso verkörpert: Mit seiner Erfahrung als Karpfenangler stellte er sich als prägendes Gesicht in das Zeichen der Wissensvermittlung und wirkte proaktiv auf die Weiterentwicklung der Produktpalette mit: Mit Tackle, das „von Anglern für Angler“ hergestellt wird und das die Messlatte dessen, was Tackle in Design und Funktionalität leistet, neu definiert.
Marc Voosen kündigt bei Nash – Das sind die Gründe

Die Entscheidung zur Kündigung war, wie Mark verschiedentlich beteuert, keine leichte Entscheidung. Aber sie war das Ergebnis von Veränderungen innerhalb der Firma. Und was ursprünglich im England, dem Sitz der Firma, durch die Übertragung der Firma auf den Sohn von Kevin Nash – selber kein Angler – begann, das setzte sich mittelbar auch in Bezug auf das Wirken von Marc Voosen fort. Hintergrund hierzu: Kevin Nash war krankheitsbedingt nicht mehr in der Lage, das Geschäft weiterzuführen.
Marc zwischen Routine und Selbstwirksamkeit
Marc hatte im Zuge dieser Firmen-Übertragung den ehedem engen Kontakt nicht mehr so „gefühlt“ und wahrgenommen. Das Gefühl, wirklich etwas zu bewegen, habe darunter gelitten. Hinzu kommt, wie Mark eingesteht: Irgendwann – nach fast 9 Jahren – habe er die Wiederholungen eher als Routine wahrgenommen, die seiner Selbstwirksamkeit im Wege stand. Sicher, – das mag in anderen Jobs auch der Fall sein, aber auch dieser Punkt hat Einfluss auf Marks Entscheidung genommen. Und überhaupt, so Mark, sei es ja eher die Ausnahme als die Regel, dass man einen Job wirklich sein ganzes Leben lang macht…

Neuanfang – Ausblick für Marc
In Summe blickt aus alledem hervor: Für Marc ist die Zeit gekommen, etwas Neues zu beginnen. Marc spricht im Video von einer neuen Möglichkeit, sich in neue Gefilde zu begeben, ohne dabei alles zurücklassen, was er sich bis dato aufgebaut habe – auch durch seine Erfahrungen aus der Selbstständigkeit. Marc geht zumal in der beruhigenden Gewissheit, dass das bestehende Nash-Team mit all‘ seinen Kompetenzen und Personalien die Marke Nash auch ohne sein Mitwirken in die Zukunft tragen wird. Andernfalls, so Marc, hätte er die Entscheidung auch nicht getroffen…
Und so entwickelt sich ein Gespräch, das weit über die Grenzen des Angelns hinausgeht und auch die ein- oder andere Frage über berufliche Kompetenzen, ehrliche Selbsteinschätzung und gesellschaftliche Veränderungen aufwirft.
Wir wünschen dir viel Spaß mit dem ungeschönt-ehrlichen Youtube-Video, zu dem du hier gelangst (hier klicken).
