Sebastian und ich sind seit Mitte September sehr aktiv und erfolgreich an einem uns neuen Flussabschnitt an der Elbe unterwegs und fangen uns mehr als nur satt. Auf einen wirklichen Wasseranstieg der Elbe warten wir bis heute noch vergebens, mehr als einen Meter Wasseranstieg war bis jetzt leider noch nicht drin gewesen, aber die Fische laufen trotzdem wie sau. Der Abschnitt, den wir gewählt haben, ist eine steile Außenkurve mit sehr tiefen Buhnen. Der Vorteil ist dabei, dass das Futter sehr lange am Platz liegen bleibt. Diese steile Außenkurve wurde schon einige Wochen vorher von uns im Dunkeln mit dem Schlauchboot und Außenborder penibel abgefahren, bevor wir überhaupt einmal Fischen waren.

twelvefeetmag Christopher Schneider Flussangeln 17 -  - Sportex. Kryston, Sebastian Fischer, Christopher Schneider

Am Strom erfolgreich

Die erste Session stand an, das Wetter passte und ein milder aber starker Wind drückte die Wellen ans Ufer. Unsere Ruten wurden alle in unterschiedlichen Tiefen positioniert um herauszufinden, wo die Fische denn überhaupt jetzt fressen. Unerwartet liefen die Fische gleich in der ersten Nacht an den flacheren Spots und Basti legte gleich mit einen 27 Kilo Schuppi vor. Was ein Fisch und das aus dem Strom. Ein Puzzleteil schöner als das andere fand den Weg in unser Keschernetz. Nach jeder Session mussten die Schlagschnüre, Leader und Vorfächer wieder getauscht und erneuert werden, zu viele Steine, Muscheln und Krabben fanden den Kontakt mit unseren Tackle. Köder waren bis 25 mm Authentic-Fish und Marine-T Boilies aus dem Hause Nautika-Baits, welche schon seit längerer Zeit unser volles Vertrauen haben. Die Wollhandkrabben mochten die Köder genauso gern und somit war einwrappen und ständiges kontrollieren der Hakenköder Pflichtprogramm.

twelvefeetmag Christopher Schneider Flussangeln 16 -  - Sportex. Kryston, Sebastian Fischer, Christopher Schneider

Über 50 Pfund zum Jahresabschluss

Nach ca. zwei Wochen liefen die Fische auf einmal tiefer und vor allem tagsüber. Den Grund wussten wir leider nicht, weil weder das Wetter noch der Wasserstand sich geändert hatte. Während Basti einen Brecher nach dem anderen fing, gab ich mich mit den schlankeren Fischen sehr zu frieden. Solch einen Herbst hatte ich seit Jahren nicht mehr erlebt.

twelvefeetmag Christopher Schneider Flussangeln 2 -  - Sportex. Kryston, Sebastian Fischer, Christopher Schneider

Anfang November musste ich einige Nächte alleine am Wasser verbringen, da sich unsere Schichten kreuzten. Und da war er dann plötzlich: Mein Herbstfisch, den ich mir gewünscht hatte aber nicht mehr wirklich mit gerechnet hatte. Die Waage blieb bei 26,5 kg stehen und für mich war das Jahr nach diesem makellos beschuppten Fisch beendet, alles andere würde nur noch ein Bonus sein.

twelvefeetmag Christopher Schneider Flussangeln 12 -  - Sportex. Kryston, Sebastian Fischer, Christopher Schneider

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