Ein großer Karpfen im Dunkeln, die Abhakmatte liegt bereit und die Kamera ist ebenfalls startklar. Eigentlich könnte jetzt das perfekte Fangfoto entstehen. Zur Wahrheit gehört aber auch: Gerade beim Nachtangeln entscheidet nicht nur der Fisch vor der Kamera über das Ergebnis. Vielmehr: Es gehören zwei dazu: Angler und Fisch. Und damit diese beiden sich auf den Tanz zwischen Hochheben, mit Wasser versorgen, wieder absetzen und Auslöser betätigen einlassen können, ist vor allem eines entscheidend: Das richtige Licht!

Tatsache: Das Fangfoto bei Nacht ist nur so gut, wie die Beleuchtung des Anglers. Neben all‘ den anderen Unwägbarkeiten ist diese Beleuchtung der Faktor, den man am ehesten zu seinen Gunsten beeinflussen kann.

Mit LumiCatch zum perfekten Fangfoto bei Nacht. Ein Tutorial -
Philipp Woywode – als erfahrener Videograph weiß er: Auf das richtige Licht kommt es an – gerade bei Nacht!

Ein bekanntes Szenario – Und eine Problemlösung

Mit LumiCatch zum perfekten Fangfoto bei Nacht. Ein Tutorial -
Siehst du hier noch Verbesserungspotential?

Wer seine Nachtfotos bisher mit einer Kopflampe, einer Taschenlampe oder einer direkt auf den Fisch gerichteten Lichtquelle gemacht hat, kennt das Problem. Entweder wird der Angler geblendet, der Fisch wirkt überstrahlt oder der Hintergrund verschwindet komplett in der Dunkelheit. Mit einer durchdachten Lichtführung lassen sich solche Probleme vermeiden.

Das entscheidende Stichwort lautet: indirektes und kontrolliertes Licht. Und genau hier kommen die LumiCatch-Leuchten von Fishsense in’s Spiel. Wir helfen dir in folgenden Zeilen Zeilen dabei, mit Lumicatch zum perfekten Fangfoto bei Nacht zu kommen.

Einen allgemeinen Überblick zu den Lumicatch-Leuchten findest du hier (hier klicken).

Der häufigste Fehler: zu viel Licht von vorne

Beim Fangfoto in der Nacht liegt die Versuchung nahe, die stärkste verfügbare Lichtquelle direkt auf den Fisch zu richten. Für die Kamera ist das allerdings selten die beste Lösung. Hartes Licht von vorne sorgt schnell für starke Kontraste, helle Reflexionen auf nassen Schuppen und ein flaches Motiv.

Noch problematischer wird es, wenn die Lichtquelle direkt hinter der Kamera oder sogar auf Kopfhöhe des Anglers steht. Dann schaut der Angler während des gesamten Fotoshootings praktisch in die Lichtquelle. Das ist unangenehm und führt dazu, dass die Augen zusammengekniffen werden – nicht gerade die besten Voraussetzungen für ein entspanntes Fangfoto.

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Eine Kopflampe kommt bei nächtlichen Fangfotos schnell an ihre Grenzen!

Besser ist es, die Lichtquelle seitlich zu positionieren und nicht direkt auf Gesicht oder Fisch zu richten.

Die Grundregel: Licht von der Seite

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Das Set-Up zur Foto-Session steht – Die LumiCatch-Leuchten ermöglichen ein perfektes seitliches Streulicht. Bereit zum Ablichten!

Für ein gutes Nachtfoto kannst du deine Beleuchtung zunächst folgendermaßen aufbauen:

  • Die Abhakmatte beziehungsweise der Aufnahmebereich bildet den Mittelpunkt.
  • Die erste Leuchte steht etwa 1,5 bis 2,5 Meter seitlich vom Aufnahmebereich entfernt.
  • Die Leuchte wird leicht erhöht positioniert.
  • Das Licht wird schräg auf den Fisch und den Bereich vor dem Angler geführt – nicht frontal in Richtung Gesicht.
  • Eine zweite Lichtquelle kann auf der gegenüberliegenden Seite als dezentes Aufhelllicht eingesetzt werden.

Der Winkel ist dabei wichtiger als maximale Helligkeit. Ein seitlicher Lichteinfall bringt Struktur in den Fisch und erzeugt deutlich mehr Tiefe im Bild.

Gerade hier spielt ein System wie LumiCatch seine Stärke aus: Die Leuchten lassen sich flexibel am Angelplatz positionieren und ihre Helligkeit stufenlos regulieren. Dadurch kannst du die Lichtmenge an die jeweilige Situation anpassen, anstatt zwischen „zu dunkel“ und „viel zu hell“ wählen zu müssen.

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Indirekte Beleuchtung statt Flutlicht

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indirekte Beleuchtung – auch im Camp selber

Das Ziel sollte nicht sein, die gesamte Umgebung taghell auszuleuchten. Ein gutes Nachtfoto darf durchaus nach Nacht aussehen.

Versuche deshalb, das Licht möglichst indirekt beziehungsweise weich auf das Motiv zu bringen. Die Lichtquelle sollte nicht unmittelbar in Richtung der Augen des Anglers oder direkt in die Kamera strahlen.

Eine Möglichkeit besteht darin, die Leuchte etwas seitlich und oberhalb des Aufnahmebereichs zu positionieren und den Lichtkegel so auszurichten, dass der Fisch gleichmäßig ausgeleuchtet wird. Der Angler bleibt dabei außerhalb der direkten Lichtachse. Das Ergebnis: Der Fisch ist klar erkennbar, die Farben bleiben natürlich und der Angler wird nicht geblendet.

Gerade bei längeren Fotosessions ist dieser Punkt nicht zu unterschätzen. Denn wenn du nach jedem Foto erst einmal die Augen zusammenkneifen oder dich von der Lichtquelle wegdrehen musst, wird aus dem entspannten Fangfoto schnell eine anstrengende Angelegenheit.

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Wie weit sollte die Leuchte vom Fisch entfernt stehen?

Eine pauschale Entfernung gibt es nicht. Zu nah bedeutet meistens: sehr hartes und punktuelles Licht. Zu weit entfernt bedeutet dagegen, dass du die Leistung unnötig hochdrehen musst.

Als Ausgangspunkt haben sich etwa 1,5 bis 2,5 Meter Abstand zum Aufnahmebereich bewährt. Anschließend wird die Position über den Winkel und die Helligkeit feinjustiert.

Dabei gilt eine einfache Regel:

Je näher die Leuchte steht, desto geringer sollte die Helligkeit ausfallen.

Je weiter sie entfernt steht, desto stärker kann die Leistung angepasst werden.

Das ist insbesondere bei einem großen Fisch sinnvoll. Ein 20-Kilo-Karpfen braucht nicht automatisch mehr Licht als ein kleinerer Fisch. Entscheidend ist vielmehr, wie gleichmäßig der gesamte Aufnahmebereich ausgeleuchtet wird.

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Gleichmäßige Ausleuchtung entspricht der natürlichen Lichtverteilung

Die richtige Dimmung: Weniger ist oft mehr

Einer der größten Vorteile einer regelbaren Beleuchtung ist, dass du nicht mit voller Leistung arbeiten musst.

Starte lieber mit einer niedrigen Helligkeitsstufe und erhöhe die Leistung langsam. Als grobe Orientierung kannst du zunächst mit etwa 20 bis 40 Prozent beginnen. Ist der Fisch noch zu dunkel, wird nachgeregelt.

Der entscheidende Punkt: Nicht der Fisch muss möglichst hell erscheinen, sondern das gesamte Motiv sollte ausgewogen wirken.

Ein zu hell beleuchteter Karpfen verliert schnell seine natürliche Zeichnung. Gleichzeitig kann ein überstrahltes Gesicht des Anglers das gesamte Bild dominieren.

Ein guter Test ist deshalb ein Probefoto. Kontrolliere dabei nicht nur den Fisch, sondern auch:

  • Sind die Schuppen noch sauber strukturiert?
  • Sind Kopf und Augen des Fisches erkennbar?
  • Ist das Gesicht des Anglers gleichmäßig ausgeleuchtet?
  • Gibt es harte Schatten?
  • Wirkt der Hintergrund noch natürlich?
  • Muss der Angler wegen des Lichts die Augen zusammenkneifen?

Wenn du diese Fragen mit „ja“ beziehungsweise „nein“ beantworten kannst, bist du bereits deutlich näher am perfekten Nachtfoto.

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Die Sonne geht unter

Zwei Leuchten: Hauptlicht und Aufhellung

Bei einem größeren Setup kannst du mit zwei Lichtquellen arbeiten.

Eine Leuchte übernimmt das Hauptlicht. Sie steht seitlich versetzt und liefert die eigentliche Ausleuchtung des Fisches.

Die zweite Leuchte wird deutlich schwächer eingestellt und dient lediglich dazu, die Schatten auf der gegenüberliegenden Seite etwas aufzuhellen.

Wichtig: Beide Leuchten müssen nicht gleich hell sein.

Im Gegenteil. Ein Verhältnis von beispielsweise 30 bis 40 Prozent für das Hauptlicht und 10 bis 20 Prozent für das zweite Licht kann deutlich natürlicher wirken als zwei gleich starke Lichtquellen.

So entsteht ein plastischer Eindruck, ohne dass der Fisch von allen Seiten mit Licht „zugeschüttet“ wird.

Das modulare LumiCatch-System ist genau auf eine solche flexible Ausleuchtung ausgelegt. Neben der Base können zusätzliche Support-Leuchten eingesetzt werden, um größere Bereiche wie Abhakmatte, Rod Pod oder weitere Bereiche des Angelplatzes abzudecken.

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Der Angler sollte nicht in die Lichtquelle schauen

Das ist vielleicht der wichtigste Tipp für entspannte Nachtfotos.

Positioniere die Leuchten niemals so, dass der Angler direkt in die Lichtquelle schauen muss. Gerade bei längeren Belichtungszeiten oder mehreren Aufnahmen hintereinander wird das schnell unangenehm.

Besser:

  • Leuchte seitlich am Aufnahmebereich vorbei.
  • Leuchte leicht von oben.
  • Leuchte den Fisch aus, nicht das Gesicht frontal.
  • Und: lieber indirekt und etwas schwächer als direkt und maximal hell.

Dadurch bleibt der Angler entspannt und kann sich auf das Wesentliche konzentrieren: den Fisch sicher zu halten.

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Tolles Foto – Petri Heil, Philipp!

Auch der Hintergrund gehört zum Foto

Ein gutes Fangfoto besteht nicht nur aus Fisch und Angler.

Wenn hinter dem Motiv völlige Dunkelheit herrscht, kann das Bild schnell künstlich wirken. Gleichzeitig sollte der Hintergrund natürlich nicht heller sein als das eigentliche Motiv.

Versuche deshalb, einen kleinen Teil des Angelplatzes mitzunehmen. Ein angedeutetes Bivvy, das Rod Pod, ein Stück Ufer oder die Wasserfläche reichen bereits aus, um dem Foto mehr Tiefe zu geben.

Genau hier spielt eine flexible Campbeleuchtung ihre zweite Stärke aus. Die LumiCatch-Leuchten sind nicht nur für das eigentliche Fangfoto gedacht, sondern können den gesamten Angelplatz situationsabhängig ausleuchten. Durch die regelbare Helligkeit lässt sich dabei vermeiden, dass aus dem nächtlichen Angelplatz eine grell beleuchtete Bühne wird.

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Kamera und Licht aufeinander abstimmen

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Eine vernünftige Kamera (hier: Video-Kamera) ist neben dem Licht die wichtigste Bedingung für gute Fotos

Auch die beste Beleuchtung ersetzt keine vernünftigen Kameraeinstellungen.

Bei einem Smartphone solltest du möglichst auf eine automatische Nachtfunktion verzichten, wenn dadurch die Belichtungszeit extrem verlängert wird. Der Fisch bewegt sich, der Angler bewegt sich – Verwacklungen sind dann vorprogrammiert.

Bei einer Kamera gilt ebenfalls: lieber ausreichend Licht schaffen und mit moderater ISO-Empfindlichkeit fotografieren, als das Bild mit extrem hoher ISO künstlich aufzuhellen.

Der entscheidende Vorteil einer guten Beleuchtung besteht deshalb nicht darin, dass die Kamera „mehr sieht“. Sie ermöglicht dir vielmehr, mit kontrollierteren Kameraeinstellungen zu arbeiten.

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Das indirekte Beleuchtungsprinzip ist auch für den Zelteingang prädestiniert!

Der perfekte Aufbau in fünf Schritten

Wenn es beim nächsten Nachtfang schnell gehen muss, kannst du dich an diesem einfachen Schema orientieren:

  1. Abhakmatte und Aufnahmebereich vorbereiten.
  2. Hauptleuchte etwa 1,5 bis 2,5 Meter seitlich positionieren.
  3. Licht leicht von oben und schräg auf den Fisch führen.
  4. Mit niedriger Helligkeit starten und schrittweise dimmen.
  5. Bei zwei Leuchten die zweite Lichtquelle deutlich schwächer als das Hauptlicht einstellen.

Anschließend ein Testfoto machen und die Lichtposition korrigieren.

Nicht die maximale Helligkeit entscheidet über ein gutes Nachtfoto. Entscheidend ist, dass das Licht dort ankommt, wo es gebraucht wird – und dort möglichst wenig stört, wo es nichts zu suchen hat.

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Das perfekte Nachtfoto braucht kein Flutlicht

Gutes Licht beim Nachtangeln bedeutet nicht, den Angelplatz möglichst hell zu machen. Im Gegenteil: Die besten Ergebnisse entstehen häufig mit erstaunlich wenig Licht.

Der Karpfen soll im Mittelpunkt stehen. Seine Zeichnung, seine Farben und seine Größe sollen sichtbar werden. Gleichzeitig soll der Angler entspannt bleiben und nicht von einer grellen Lichtquelle geblendet werden.

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Mit seitlicher Positionierung, einem sinnvollen Abstand, indirekter Lichtführung und der richtigen Dimmung lässt sich genau dieser Effekt erreichen.

Und genau hier liegt der besondere Reiz eines flexibel steuerbaren Lichtsystems: Du kannst die Beleuchtung an das Motiv anpassen – und nicht das Motiv an die Beleuchtung.

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LumiCatch wurde laut Fishsense genau aus solchen Situationen am Wasser heraus entwickelt. Die Leuchten kombinieren die Funktion eines Stormpoles beziehungsweise Banksticks mit einer flexibel steuerbaren Beleuchtung und lassen sich manuell oder per App in der Helligkeit anpassen.

Denn wenn nachts endlich der Fisch kommt, den du dir gewünscht hast, sollte nicht das Licht zum Problem werden.

Sondern dafür sorgen, dass du dich später auch noch genau an diesen Moment erinnern kannst.

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Mehr über LumiCatch erfahren

Du hast Lunte gerochen und möchtest deine Nachfotografie auf das nächste Level heben – und außerdem die anderen Vorteile der LumiCatch-Leuchten in Anspruch nehmen? Dann gelangst du hier direkt zum den offiziellen Shop-Seiten von Fishsense mit ihren LumiCatch-Leuchten (hier klicken).