Wir können über einen weiteren Teamzuwachs im deutschsprachigen Pro Line Team berichten. Der niederländische Bait- und Tackledealer verstärkt sich mit David Gumhold aus Österreich. David hat der Schneeschmelze an seinen heimischen Seen schon entgegengefiebert, um die erste Session mit den neuen Produkten von Pro Line zu starten. Dabei konnte er direkt zwei richtig gute und makellose Schuppis zum Landgang überreden. Sein Erfolgsköder war in diesen kalten Wintermonaten, zumindest was die Wassertemperatur betrifft, der neue „Fruity Raspberry“ – an dieser Stelle haben wir bereits über diesen neuen Köder berichtet. Um sich kurz vorzustellen und einen kleinen Einblick in seine Angelei zu geben, hat uns David ein paar Zeilen zukommen lassen, in denen er von seinem gelungenen Einstand berichtet.

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David setzt auf den Fruity Raspberry

Für mich ging es, aufgrund einer extrem kalten Februarwoche mit Temperaturen bis -15 Grad, erst Mitte März zum ersten Mal ans  Wasser. Da nahezu alle Gewässer, die ich befischen konnte, zugefroren waren, musste ich mich somit vorerst in Geduld üben. Als es dann endlich los ging, hatte ich voller Euphorie natürlich gleich die komplette Pro Line-Range mit im Gepäck. Da die Wassertemperatur aber lediglich bei knapp 7 Grad lag, war für mich klar, dass ich auf den neuen Fruity Raspberry setze. Dieser speziell für den Winter entwickelte Boilie enthält unter anderem einen Flavour auf Alkoholbasis und ist somit perfekt für kalte Wassertemperaturen geeignet.

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Ich befestigte einen 15 mm Sinker, getoppt mit einem 12 mm Raspberry Pop-Up Dumbell an meinem D-Rig. Danach ging es ab damit ans Ende einer abfallenden Kante. Da das Wetter auch zu diesem Zeitpunkt noch extrem kalt war, vermutete ich die Fische erfahrungsgemäß im eher tieferen Bereich des Sees. Noch eine Handvoll halbierter 15er und 20er Himbeerkugeln über den Bodenköder verteilt, und das Warten begann.

Ein gelungener Einstand im Pro Line Team

Keine dreißig Minuten später gab mein Bissanzeiger einen kurzen Piepser von sich. Kurz darauf hüpfte mein Swinger auf und ab. Beim Aufnehmen der Rute spürte ich, dass es definitiv kein Satzkarpfen war, der sich meinen Fruity gegönnt hatte. Was würde dort wohl am Ende hängen? Der erste Fisch mit neuen Ködern, ich glaube ein jeder kennt das Gefühl. Es schwirren einem tausend Gedanken durch den Kopf und man kann seinen Pulsschlag im Kopf spüren. Aber zum Glück überschattete mein Adrenalin das Szenario in meinem Kopf letztendlich doch ein wenig. Etwa zehn Minuten später durfte ich einen richtig dicken Schuppi in den Maschen meines Keschers bestaunen.

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Am dritten Morgen meiner Session gelang mir mit identischer Taktik sogar noch der Fang eines zweiten richtig guten Fisches. Dieses Mal war es allerdings ein ganz langsamer Run, was mich bei diesen Wassertemperaturen nicht gerade verwunderte. Auch diesen Fisch konnte ich einige Zeit später auf der Habenseite verbuchen. Natürlich machten wir auch von diesem schönen Fisch noch ein paar Bilder. Danke dafür an meinen Buddy Jan.

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Sind das nicht zwei echte Prachtkerle und außerdem ein mega Einstand im Team? Ich habe jedenfalls richtig Bock auf die neue Herausforderung mit der Firma Pro Line. Die Saison 2021 kann kommen!

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