Corona…wem hat es nicht die Pläne zerschlagen? Horror-Meldungen, Home-Office, Homeschcooling – all das waren und sind Herausforderungen, denen wir uns aktuell stellen müssen. Grenzschließungen brachten endgültig meine Pläne für meine geplanten Sessions in Frankreich und Italien in diesem Jahr zum Erliegen. Doch auch dies gehört zur Flexibilität, denn Dank The Carp Specialist konnte ich mühelos meine Sessions auf das nächste Jahr umbuchen – danke nochmals an Jeroen Albers. Aber natürlich möchte man dennoch ans Wasser. So ergab sich nach einem Gespräch mit einem Freund für mich die Möglichkeit, einen Privatsee in meiner Nähe zu befischen – 25 ha Gewässer, eine ehemalige Kiesgrube, ich war happy!

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Vertrauen in die Köder

Und wie sich sehr bald herausstellten sollte, beherbergt dieses Gewässer auch tolle Fische. Ich war aber einfach nur glücklich, überhaupt ans Wasser zu kommen. Ich möchte hier gar keine Werbung für meine Baits machen, denn denen vertraue ich zu 100 Prozent – egal wo oder zu welcher Zeit. Vertrauen in seine Baits ist bestimmt eines der wichtigsten Dinge, neben Erfahrung und Taktik. Und Nutrabaits ist für mich ein Garant, mir keine Gedanken um mein Futter oder Köder machen zu müssen. So kann ich mich voll und ganz auf andere Dinge konzentrieren, wie z.B. Location und Taktik.

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Auch während meines ersten Besuchs des neuen Gewässer war es so. Nach einigen Runden um den See stand meine Platzwahl fest. Ich begann mit Hilfe von Futterboot und Echolot, mir ein Bild zu machen. Tja, eine Kiesgrube, bis 17 Meter tief, wenig Struktur, steilabfallende Kanten – nicht unbedingt das, was man gerne vorfinden möchte. Doch auch hier müssen die Karpfen ja fressen und auf Nahrungssuche gehen.

Es läuft und läuft

So legte ich meine Ruten einfach direkt vor meinen Füssen ab. Genau das Gegenteil, was anscheinend einige andere Karpfenangler an diesem Gewässer machen. Ruhig und mit etwas Vorsicht begann ich, etwas Futter zu verteilen. Pünktlich zum frühen Abend dann der erste Anbiss, ein schöner Schuppenkarpfen mit 13 Kilo. Zwei weitere Spiegelkarpfen sollten in dieser Nacht noch folgen. Zur Krönung biss am folgenden Morgen ein weiterer Spiegler mit 21 Kilo. Wow, was ein Start!

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In dem Gewässer befinden sich jedoch auch viele Brassen, die mich ärgerten und mich nach kurzer Zeit zum Umdenken meiner Taktik brachten. Hookbaits, sehr hart und mit 25 mm sollten die Lösung sein. Nur gut, dass Nutrabaits diese neu im Programm führt. Kurze Rigs, große Köder, am langen Haar – so sah meine neue Taktik aus. Auch wenn ich nicht alle Brassen fernhalten konnte, so wurden es doch deutlich weniger. Ich konnte mich dennoch über eine Ausbeute an tollen, markanten und auch alten Karpfen freuen. Mehrmals sogar weit über 20 Kilo, ich war begeistert. Das Gewässer wird mich wiedersehen!

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