Es ranken sich viele Gerüchte und Mythen um diesen einen Karpfen. Eik Weis, Teamangler bei Carpleads und Nautika, hat sich in dem vergangenen Jahr in die Liste der glücklichen Fänger eintragen können. Über seine Story berichtet Eik heute bei uns – los geht´s.

Gerade auf der Suche nach neuen Gewässern, an denen ich mich neuen Herausforderungen stellen konnte, machte mich ein alter und sehr guter Freund – nennen wir ihn mal „Mr. H“ – auf diesen See aufmerksam. Man sagt nicht ohne Grund: „Nur Zeiler sind geiler“ und in diesem Vereinssee schwimmt einer, der zeitgleich noch ein richtiger Brocken ist.

Zufällig kannte ich ein paar Feederangler, die Mitglieder in diesem Verein sind – darunter auch der Vorsitzende. Nach einem kurzem Telefonat war ich Mitglied und konnte meine Jagd beginnen.

twelvefeetmag eik weis zeiler 1 -  - zeiler, Eik Weis, Carpleads

Die Jagd beginnt

Es war Winter, es war kalt, aber ich war sehr motiviert. Nach meinen Informationen gab es wohl sehr viele kleine Schuppis in diesem See. Ich machte dich also darauf bereit, mich durchangeln zu müssen.

Da ich den Platz schon etwas unter Futter gesetzt hatte, konnte ich auch gleich in meiner ersten Session ein paar schöne Schuppis landen. Lange kampfstarke Fische im schönen dunkelroten Winterkleid. Und gar nicht mal so klein, wie mir vorher mitgeteilt wurde. So angelte ich mich bis zum Frühjahr auf diesem Platz durch und konnte bei immer besseren Fangbedingungen etwas fangen.

twelvefeetmag eik weis zeiler 2 -  - zeiler, Eik Weis, Carpleads

Der Zeiler im Morgengrauen

Von dem Zeiler jedoch keine Spur. Alle Fische auf diesem Platz liefen nach dem Biss sofort mit voller Kraft nach rechts – sehr eindrucksvoll war, da es echt immer so lief.

Bis dieser eine Biss am frühen Morgen in Richtung meines Bissanzeigers kam. Diesmal nicht mit Vollgas nach rechts, sondern eher langsam aber stetig immer weiter nach links. Noch hatte ich natürlich keinerlei Verdacht, sowas kann ja mal schnell passieren, dachte ich.

Im Morgengrauen und dem Schein meiner Kopflampe blitzten vor dem Kescher dann große Schuppen auf und mir wurden schlagartig die Knie weich wie Butter und meine Finger lösten blitzschnell die Rollenbremse. Jede weitere Flucht des Fisches war wie ein Boxschlag in den Magen. Doch nach gefühlt 12 Runden Boxen hatte ich ihn endlich im Kescher. Es hatte sich ausgezahlt. Ich war überwältigt von diesem außergewöhnlichen Karpfen. Es war die erste Begegnung und das erste Mal, das ich den „H Zeiler“ in den Händen hielt. Bis heute noch ein unbeschreiblicher Moment.

twelvefeetmag eik weis zeiler 4 -  - zeiler, Eik Weis, Carpleads

Mehr über Eik und seine Angelei erfahren