Es ist Sommer. Die Wassetemperaturen sind teilweise sehr hoch und zerren am Sauerstoff und der Kraft unserer Zielfische. Diese Kombination ist oftmals ein Indiz und ausschlaggebender Grund für eine geringe Futteraufnahme und seltene Aktionen. Doch, dass es auch anders gehen kann und der Sommer kein Loch sein muss, beweist Strategy Teamangler und twelve ft. Autor Robert Raditzky. Der aus München stammende Karpfenangler schraubte seine persönliche Bestmarke ein wenig nach oben. Ihm gelang der Fang eines fetten Schuppis – die Einzelheiten entlocken wir ihm persönlich.

twelvefeetmag robert raditzki pb 3 -  - Schuppenkarpfen, Robert Raditzki, karpfenangeln, Austria

Robert über seinen größten Schuppi

Sommerflaute – ja, so begann auch meine letzte 3-Tages-Session an einem Gewässer, an dem ich noch eine Rechnung offen hatte. Freitagmorgen, das Camp steht, die Montagen perfekt am Futterplatz abgelegt, doch es tut sich bis zu den Abendstunden gar nix. Der ganze See war still, keinerlei Aktivitäten waren auszumachen. Wie es dann immer so ist, beginnt man irgendwann an seiner Taktik zu zweifeln: Liegt das Rig gestreckt? Ist noch genug Futter am Spot? Ich begann meine Montagen zu kontrollieren und an meinen Rigs zu tüfteln. Die Ruten am gleichen Spot neu platziert, ging es in die Nacht.

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Mit starkem Vertrauen in meine Montagen und meinen Futterplatz aus SAGA Baits und Partikeln, genehmigte ich mir noch ein Bierchen, ehe es auf dem Bedchair gemütlich wurde. Das Vertrauen wurde belohnt, denn in den Morgenstunden kam endlich der erlösende Dauerton und der Adrenalinpegal schoss nach oben. Schon nach den ersten Metern spürte ich, dass dieser Fisch ein Besserer sein musste. Mit Hilfe meiner Freundin, die parallel das Schlauchboot startklar machte, begann ein spannender Drill. Als schlussendlich dieser fette Schuppi über den Kescherrand glitt, folgte ein lauter Jubelschrei und alle vorherigen Zweifel waren vergessen. Nach zwei Jahren warten, konnte ich endlich meine persönliche Bestmarke knacken. Der Fisch verpasste die 25 Kilo-Grenze nur um ein Haar, was der Freude über diesen Fisch keinen Abbruch gab.

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