Kennst du schon den Purple Milk+? Dieser Boilie besticht durch sein cremig-süßes Aroma und seine extravagante Farbe. Bei den Jungs von Pfalzbaits befindet sich der Purple Milk+ seit einigen Monaten in der Testphase und zahlreiche gute Karpfen konnten bereits auf diesen Köder gefangen werden. Nun ist das Endprodukt fertig und der Purple Milk+ seit wenigen Tagen im Online-Shop der Jungs erhältlich. Teamer Steffen Dzieminski berichtet von dem Weg zum Purple Milk+ und seinen ersten Erfahrungen mit diesem Boilie. Los geht´s.

Der Weg zum Purple Milk+

Ich konnte es kaum erwarten, die ersten Boilies zum Testen in der Hand zu halten. Schnellstens musste ein Zeitfenster gefunden werden, um ans Wasser zu kommen. Als es einige Tage später soweit war, wurden alle Ruten mit dem Prototyp auf den Plätzen abgelegt und jeweils nur eine Hand dazu gefüttert. Bewusst wollte ich keine Masse füttern, sondern einfach mal ausprobieren, wie die Karpfen darauf reagieren.

Keine 30  Minuten später meldete sich mein Bissanzeiger, mein Plan sollte aufgehen. Ich hatte die Rute im Drill, wollte gerade ins Boot steigen, bis ich einen Biss auf der zweiten Rute bekam. Und nun? Irgendwie konnte ich dann beide Fische landen. Danach eine schnelle Nachricht an Inhaber Patric – funktioniert.

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Okay, die Euphorie war groß. Es war aber auch nur ein Test an einem Gewässer. Also musste unser Plan für die Testphase erweitert werden. Patric und ich planten einen Wochentrip nach Frankreich. Es sollte an ein nicht ganz so einfaches Gewässer gehen. Wenn testen, dann doch richtig. Doch es sollte alles anders kommen. Corona machte uns einen Strich durch die Rechnung, ins Ausland fahren war nicht möglich. Ein neuer Plan musste her. Nach langem hin und her war uns klar, wir bleiben in Deutschland.

Ein launisches Testgewässer

Es sollte für sieben Tage an einen größeren See gehen. Kein einfaches Gewässer, launisch und nicht einfach zu befischen – optimal für unseren Zweck. Am See angekommen, bauten wir alles auf und suchten uns Plätze, an denen wir die Ruten ablegen wollten. Dann war es wieder soweit. Den Prototyp ans Haar und die Ruten auf ausgesuchten Plätzen abgelegt. Wir suchten uns unterschiedliche Plätze aus. Ich befischte den Uferbereich und Patric suchte Plätze im Freiwasser. So wollten wir möglichst viele verschiedenen Situationen testen.

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Es war schon Anfang November und wir hatten noch unglaubliche 17 Grad Außentemperatur mit Hochdruck. Na, ob das was gibt? Die erste Nacht war es ruhig. Auch hier fütterten wir nur geringe Mengen. Die Karpfen sollten den Reiz des Köders finden. Nachfüttern wollten wir erst nach Aktivitäten.

Launisch ist der See, das war uns ja bekannt, aber auch der Morgen nach der ersten Nacht verlief ruhig. An den Plätzen wollten wir jedoch festhalten. Vertrauen hatten wir. Die zweite Nacht brach an. Alle Ruten lagen auf ihren Plätzen bereit. Um 22:30 Uhr vernahm ich dann seltsame Geräusche. Ein Wetterwechsel der anderen Art sollte auf uns einbrechen. Sturmböen zogen über den See. Also raus, um zu kontrollieren, ob beim Wind auch alles sicher ist. Der Sturm dauerte 20 Minuten, dann kehrte wieder Ruhe ein. Dann plötzlich ein Vollrun auf einer meiner Ruten. Schon während des Drills spürte ich, dass es sich um einen besseren Karpfen handeln muss. So sollte es auch sein. Es hatte wieder funktioniert!

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Zahlreiche Fänge auf Purple Milk+

Auch bei Patric häuften sich nun die Bisse. Es spielten sich unglaubliche Szenen ab, wir hatten gerade die Ruten frisch beködert. Die erste Rute abgelegt, ich saß noch im Boot und wartete, bis Patric seine zweite Rute holte, dann wieder Vollrun. Es vergingen gerade mal fünf Minuten vom Ablegen bis zum Fischkontakt.

Die sieben Tage vergingen wie im Flug und der Test verlief mit all den Wetterumständen mehr als vielversprechend. Insgesamt hatten wir 17 Runs und jede Menge Motivation, den Prototypen ins Sortiment aufzunehmen.

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Wir haben die Tests im Sommer bei 23 Grad und im Herbst um die 10 Grad Wassertemperatur, aber auch bei winterlichen Temperaturen von ca. 5 Grad Wassertemperatur sowie Instant durchgeführt – in jeder Situation konnten wir erfolgreich Karpfen fangen. Jetzt musste ein Name her. In der Teamgruppe wurde wild spekuliert und diskutiert, diverse Produktnamen hin und her geschrieben. Letztendlich viel unsere gemeinsame Entscheidung auf den Produktnamen Purple Milk+.

Purple Milk+ – das sagt Pfalzbaits zu dem Boilie

Unser Milchprotein-Boilie, mit seiner angenehmen leichten Süße und einem angenehmen fruchtigem Aroma, muss nicht lange vorgefüttert werden. Verschiedene Getreidemehle sowie hochwertige Milchproteine und Milchprodukte geben diesem Boilie einen cremigen Geschmack und ein ausgezeichnetes Aminosäureprofil. Das von uns zugegebene Aroma ist zu 100% wasserlöslich.

Durch die Verwendung von Birdfood lockern wir die Struktur des Boilies noch etwas auf, um seine Wirkung unter Wasser noch weiter zu erhöhen. Verschiedene Sweetner, unter anderem auch NHDC, geben dem Boilie eine leicht süßliche Note.

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Aufgrund seiner hohen Wasserlöslichkeit erfüllt er zu jeder Jahreszeit seine Aufgabe und kann auch bei niedrigen Wassertemperaturen hervorragend für das Instant Angeln eingesetzt werden. Wir haben diesen Boilie sowohl im Sommer, als auch im Winter im Einsatz und setzen ihn für Instant Angeln und auch für längere Futterkampagnen ein.

Unser Purple Milk + Boilie hat durch sein hervorragendes Protein-Kohlenhydrat-Verhältnis eine kurze Durchlaufzeit sowie einen sehr hohen Nährwert für den Karpfen.

-> Hier geht´s zum Purple Milk+

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