Es gibt Situationen, in denen es beim Karpfenangeln darauf ankommt, die Spreu vom Weizen zu trennen. Man mag darüber streiten, ob es ein Luxusproblem ist, aber diese Trennung, die betrifft eben manchmal auch die Größe der Fische!
Hand auf’s Herz: Es ist ein nachvollziehbarer Wunsch vieler Angler, die großen Exemplare fangen zu wollen. Und dabei können einem – je nach Besatzdichte, Spot-Wahl und weiterer Besonderheiten – die kleineren Fische manchmal einen Strich durch die Rechnung machen – was nicht zwangsläufig heißt, dass sie nicht auch willkommen wären.

Der Modus der Selektion – Viele Wege
Und all‘ das führt uns zur Frage nach dem Modus, oder anders: dem „Wie“. Fürwahr: Zur Frage der Selektion großer Karpfen gibt es viele Ansichten und Mittel: Allem voran: Die Ködergröße. Die Idee dahinter: Großer Fisch = großes Maul. Kleiner Fisch = kleineres Maul. Es ist das Prinzip des Aussiebens.
Allein: Die Praxis hat auch gezeigt, dass dieses Mittel alleine nur bedingt funktioniert. Selbst Boilies der Kategorie 30mm werden da von manch‘ kleinerem Fisch aufgenommen. Auch das einfache „Aussitzen“ und das Hoffen auf den Großen ist da kein guter Berater. Das gleicht einem Lotteriespiel.

Eine Gleichung– viele Variablen
Offenbar bedarf es also noch weiterer Stellschrauben-Anpassungen, um den ganz dicken Exemplaren bzw. dem Zielfisch auf die Schliche zu kommen. Während sich kleinere Karpfen scharenweise auf dein Futter „einschießen“, greift nämlich zugleich ein weiterer Grundsatz: Große Fische meiden diesen Tumult am Futterplatz. Gleichzeitig haben sie andere Fressgewohnheiten, als ihre kleineren Artgenossen.

Big-Fisch-Selektion – Mark Hofman knackt den Code
Und je mehr Variablen diese Gleichung bekommt, desto größer ist auch der Hebel, den du ansetzen kannst. Das beste Lehr-Beispiel, wie du gezielt große Karpfen herausselektieren kannst, findest du im aktuellen Film auf twelve ft. PRO. Hier wird Mark Hofman am riesigen Orellana-Stausee in Spanien von kleineren Karpfen in Schach gehalten. Aber sei Ziel besteht nunmal im Fang eines ganz großen Ausnahme-Exemplares.
Mit Maß und Ziel gelingt es Mark, durch die geschickte Kombination aus Technik, Taktik und Futter – und nicht zuletzt: seinen Erfahrungswerten – ein ganz großen Orellana-Fisch zu überlisten! Zielfisch-Mission geglückt!
Neben diesem Lehrbuch-Beispiel zur Big-Fisch-Selektion vermittelt der Film ferner ganz viel Abenteuer-Spirit am riesige Orellana-Stausee! Hier gelangst du direkt zur aktuellen Episode von Keep Searching mit Mark Hofman (hier klicken)







