Sommerzeit ist Stalking-Zeit. Naja, vielleicht nicht für Jedermann, aber für unseren Autor Matthias Plöger, der uns in Ausgabe 18 mit auf eine Reise in die Welt des Stalkens nimmt. Zwischen Schule, Beruf und wie bei Matthias, Studium, entstehen immer wieder kleinere Zeitfenster, die man sinnvoll nutzen kann. Schnell ans Wasser, bewaffnet mit nur einer Rute und vielleicht einer spärlichen Auswahl an Tackle. Eine Handvoll Baits und die Polbrille dürfen natürlich nicht fehlen. Mit diesem Stuff macht sich Matthias Plöger regelmässig auf den Weg, um seinen Zielfischen nachzustellen. Wie man in seinem Artikel sehen kann, geht es hier nicht nur um kleinere Fische, die man beim Stalken vielleicht vermuten könnte. Er fängt Fische über 20 Kilo mit seinem Angelstil und lässt tagelanges Warten und Hoffen in den Hintergrund rücken. Eine Story, so packend wie der Adrenalinausstoß unmittelbar nachdem sich die Schnur spannt und der Anschlag gesetzt wird.

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Matthias Plöger in: Stalking

Wieder sitze ich in der Bibliothek der Universität und versuche für mich nicht zu verstehende Formeln und Reaktionsmechanismen der Chemie in meinen Kopf zu bekommen. Das gefühlte sekündliche Vibrieren des Handys meiner Sitznachbarin, wird auf den Holztisch übertragen. Der rechts neben mir sitzende Student hat sich wohl eine Erkältung eingefangen und nießt in einer Tour. Er zieht im Sekundentakt seinen Schnott hoch. Als sich dann noch zwei junge Typen mit an den Tisch setzen, um sich lautstark über ihre Tinderdates zu unterhalten wird es mir zu viel. Ich muss raus. Ich packe meine Sachen zusammen und mache mich auf den Weg zum See. Dort bin ich für mich allein, kann mich konzentrieren oder meine Gedanken schweifen lassen und mir einfach mal eine kleine Auszeit nehmen. Es herrscht Stille. Natürlich kann das ganze nicht ohne eine Rute im Wasser passieren. Denn wenn ich schon mal am Wasser bin, kann ich ja auch gleich angeln. Das Schöne an dieser Angelei ist, dass man einfach kaum etwas braucht.

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