Heute gibt es drei Tipps für Köder, die du während der Laichzeit beachten solltest. Unser Autor und Nash Mediamann Thilo Schulze erklärt, welche Baits er verwendet und wie er vorgeht, um die Fische vor, während und nach der Laichzeit zu überlisten. Check seine Tipps und hol dir einen der Fische, die in den kommenden Tagen wahrscheinlich auch bei dir in Stimmung kommen werden.

3 Top-Köder für die Laichzeit

Bald ist es wieder soweit: die Laichzeit steht vor der Tür. Die meisten von uns gehen dann gar nicht erst ans Wasser und meiden diese Zeit. Und das, obwohl sich in vielen Gewässern nahezu der gesamte Seebestand an einem Fleck befindet. Ich bin der Auffassung, dass es immer lohnenswert sein kann, sein Rig an der richtigen Stelle zu positionieren. Denn nur wer am Wasser ist, kann auch Fische fangen! Und gerade der Köder spielt meiner Meinung nach da eine entscheidende Rolle.

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Die 2-Wege Strategie

Ich verwende bei meiner Angelei zum größten Teil den Citruz Cultured Pop-Up von Nash. Ein strahlend pinker Köder, der nur so vor Auffälligkeit strotzt. Denn zwischen diesen vielen Fischen, die nichts anderes als Fortpflanzung im Sinn haben, sind immer noch Karpfen dabei, die sich bisher noch nicht so beteiligen wie ihre Artgenossen. Diese gilt es mit einem hellen, auffälligen und schwebenden kleinen Punkt im Wasser zu erwischen. Außerdem gibt der Cultured Pop-Up mit einer langsam auflösenden Ummantelung viele Attraktoren, Vitamine und Mineralien ab. Mehr Attraktivität in Verbindung mit der Auffälligkeit in Einem habe ich bisher in noch keinem Köder gefunden!

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Aminos fangen Kilos

In einer kleinen Kiesgrube in meiner Nähe konnte ich laichende Fische in einem flachen, krautigen Bereich entdecken. Der Boden war sehr hell und einige Einzelfische, die sich am Rande des Schauspiels aufhielten, erspähte ich mit meiner Polbrille. Diese Fische suchten nach Nahrung!
Ein Zeichen dafür, dass ein sinkender dunkler Boilie sich vielleicht lohnen würde. Dazu nutzte ich einen Scopex Squid Cultured Hookbait, der auch wie im o.g. Beispiel eine Außenhaut hat, die sich langsam löst. Gerade zur Laichzeit benötigen die Fische Kraftreserven, die sie in Form von Proteinen aufnehmen können. Was wäre da besser, als ein mit Aminosäuren vollgestopfter Hakenköder, der sich gleichzeitig vom hellen Untergrund abhebt?
Kurzum: Ich konnte einen wirklich guten Fisch landen. Hätte ich dieses Phänomen nicht vorher gesehen, hätte ich wahrscheinlich mitten drin mit einem Pop-Up geangelt. Und wer weiß, was dann passiert wäre?!

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Auffällige, attraktive Partikel

Eine weitere Herangehensweise ist der Einsatz von Partikeln wie Tigernüssen, Mais oder Hanf. Hin und wieder nutze ich kleine helle Gaben, zerkleinere diese und lege sie punktuell am Hakenköder ab oder verwende PVA-Bags. Eine einzelne halbierte Tigernuss, die ihren weißen Kern nach oben zeigen lässt, ist wie ein kleiner „Snack to Go“ und bleibt selten unbemerkt. Auch hier sollte wieder klar sein, dass umherziehende Fische sich eigentlich nur für das Eine interessieren. Wenn man aber punktuell und wenig füttert, kann das eine weitere Möglichkeit sein, einen Biss zu provozieren.

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