Noch ist das Wasser kalt und die Fische träge. Aber es juckt so in den Fingern.

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Recht simpel – aber effektiv

Trotz Kälte müssen doch schon Fische beißen. Doch wo soll man jetzt angeln? Flach? Tief? Vielleicht im Holz? Auf einem Plateau? Die Angelei ist wahrlich nicht leicht zu dieser Zeit. Wir haben uns daher Hilfe geholt und Andreas Ulrich von HZ-Baits um seine Hilfe gebeten.

Andreas, schön, dass du uns in deine aktuelle Angelei einblicken lässt bzw. deine Erfahrungen aus den letzten Jahren mit unseren Lesern teilst. Welche Spots gefischst du zu dieser Zeit bevorzugt?

Zu dieser Jahreszeit suche ich mir meist abfallenden Kanten in Ufernähe. Dort kann ich zum einen den durch die Sonne schnell aufgewärmten Uferbereich , aber auch tieferliegende Spots am unteren Ende der Kante befischen. Meist machte ich die Erfahrung,  dass ich die Fische im Flachen zwar sehen kann, gefressen haben sie jedoch dann trotzdem im tieferen Sektor. 

Sind es eher größere oder kleinere Gewässer?

Da es bei uns kaum größere Gewässer gibt, sind es meist Seen zwischen 10 und 30ha. Der Gewässercharakter wechselt vom typischen Baggersee bis zum Natursee. 10-30 ha erscheinen mir ohnehin als eine optimale und überschaubare Größe für den Erfolg bei kaltem Wasser!

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Wichtig ist die schnelle Abgabe von Lockstoffen – hier zu sehen: ein Boilie aus der HZ-Baits Active Range

Wie wichtig ist das Thema Futter bei aktuellen Verhältnissen?

Futter ist zu dieser Jahreszeit, neben einem guten Spot, wohl das A und O. Ich gehe nach dem Prinzip „Weniger ist manchmal mehr“ vor und füttere nur wenig Beifutter. Kleine Mengen aus 16 und 20mm gut arbeitender Boilies kommen bei mir zum Einsatz . Jungs, die mich kennen, wissen das ich immer eine Rute „15+1“ fische. Das bedeutet: 1 Hakenköder und 15 Boilies frei gefüttert. Bei mir ist das nicht nur bei kaltem Wasser eine hervorragende Taktik, auch in der übrigen Zeit des Jahres, hat sich dieses Prinzip als wahrer Big Fish-Magnet herausgestellt. 

Was genau fütterst und fischst du bei kaltem Wasser?

Ich selber fische und füttere ausschließlich nur Boilies. Ich bin kein Fan von Partikeln oder sonstigem Schnickschnack. Wie oben beschrieben nutze ich schnell arbeitende Köder aus unserer Active Range.
Mussel und Krill nutze ich da bevorzugt . Ein 10er Poppi als Eyecatcher, kommt häufig als Topping dazu. Wichtig bei kaltem Wasser sind Köder, die rasch ihre Lockstoffe freisetzen.

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Weichfutter – immer ein gutes Mittel um für Attraktivität zu sorgen!

Und was ist der Vorteil der HZ-Baits Active Range bei kaltem Wasser?

Der Vorteil der Active Range liegt zum großen Teil an den vielen wasserlöslichen Bestandteilen. Zusammen mit einem hohen Anteil an Fischmehl bringt diese Köderserie eine optimale Vorraussetzung mit sich. 

Was fischen deine Teamangler bei aktuellen Verhältnissen am liebsten?

Von meinem Team weiß ich , das sie gern kleine Pellets oder auch Groundbait in Kombination mit unseren Liquids nutzen. Unser Boilieteig findet jetzt auch seinen Einsatz , sei es um das Blei oder den Boilie geknetet. Wer die Kneterei nicht so gerne mag, kann den Boilieteig auch als Futterballen in unmittelbarer Ködernähe einsetzen.

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Ein weisser 10mm Poppi als Topping für den sonst recht unauffälligen Hakenköder

Danke für deine Infos und bis zum nächsten Mal! 

Ich bedanke mich und wünsche euren Lesern viel Erfolg für den kommenden Frühling! 

HZ-Baits online

Alle genannten Produkte können auf der Webseite von HZ-Baits angesehen und gekauft werden.