Irgendwann muss man sich eine Pause gönnen. Wenn auch kurz, aber für eine schnelle Nacht schaffe ich es trotz finaler Produktionsphase ans Wasser. Mein Platz ist gut vorbereitet, schließlich halte ich die Fische dauerhaft bei Laune.

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Ein Meilenstein in der Spätsommerangelei von Felix Kaczmarek

Nur die gute Vorbereitung bringt mir Erfolg am Fluss. Ich drücke also auf den Standy-Knopf meines Rechners, greife mir noch zwei Tüten neuer Prototypen-Boilies von Successful-Baits und ab geht´s in Richtung Wasser. Es ist längst dunkel geworden und die Schleusen schon geschlossen, sodass ich an meinem Platz keine störenden Schiffe erwarten muss. Dann bleibt auch das Futter liegen, was ansonsten durch den enormen Sog in alle Richtung verstreut werden würde. So ist das an begradigten Flussstücken leider.

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Als er sich auf den Weg zum Wasser macht, ist die Nacht längst angebrochen. Die Schifffahrt ist abgeflacht und alle Schleusen geschlossen.

Doch die Schifffahrt hat nicht nur ihre Schattenseiten. Die ganze Nacht über passiert nur wenig und als ich in aller Frühe erwache, befürchte ich ohne Fisch an den Schreibtisch zurückkehren zu müssen. Doch gerade also ich mich erneut umdrehe, bekomme ich einen heftigen Run. Ich nehme die Rute auf und merke direkt, dass sich meine Schnur zwischen den vielen Steinen verfangen hat. Ihr kennt sicher dieses Gefühl, wenn die Schnur an einem Hindernis reibt. Grauenvoll!

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Die Früchte des Frühherbstes – lecker!

Dank dicker Schlagschnur, passiert zunächst nichts. Irgendwann muss der Fisch so nah an den Steinen sein, dass  sich die Schnur eventuell selber lösen kann. Und so passiert es tatsächlich. Die Schnur ist frei und der Fisch taucht ein erstes Mal an der Oberfläche auf. Wahnsinn! Ein Schuppenkarpfen! Und dazu auch noch ein großer! Bisher hatte ich nur einen kleinen Schuppi unter 15 Kilogramm fangen können, weshalb ich mir ein besonderes Ziel für 2015 ausgedacht habe. Dieser Fisch sollte der erste Meilenstein meines Ziels werden. Ein wunderschöner Fisch! Kurz nach meinem Fang bricht der Tag an. Erst dämmert es und dann blintzelt die Sonne durch leichte Nebelschwaden und trocknet Graser und Bäume vom nächtlichen Tau. Für mich heisst es wieder ab ins Büro, wobei ich noch einige Stunden oder gar Tage ausharren könnte… Mit dem Release der sechsten Ausgabe wird aber auch wieder mehr Zeit für die Angelei bleiben.

Bleibt euch treu und geht euren eigenen Weg. Viel Arbeit und ein paar Gedanken über die Materie Karpfenangeln reicht, um auch an schwierigen Gewässern erfolgreich zu sein.

PEACE!
Felix Kaczmarek

Anm. der Redaktion: Bereits wenige Tage später, knallt es bei Felix so richtig und ihm gelingt der Fang eines ganz besonderen Fisches! Darüber bald mehr!

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Eine Rakete für Felix Kaczmarek. Die passenden Worte gibts in wenigen Tagen!