Egal ob im In- oder Ausland, ob naturbelassene Kiesgrube oder Paylake: Meine Taktiken ähneln sich oft. Ich bin kein Freund davon, großflächige Futterplätze anzulegen, ganz nach dem Motto „viel hilft viel“. Ich gehöre zu den Fallenstellern, d.h. suchen, beobachten, finden, punktgenaues ablegen und qualitatives Futter drauf. That´s it! Viele kennen mich als unruhigen Geist, der mit dem Boot so lange rumtuckert, bis er mit einem Spot 100% zufrieden ist. Die Zeit am Wasser ist kostbar und sollte so effektiv wie möglich genutzt werden aber selbstverständlich hat jeder andere Prioritäten. Die Hauptsache ist, ihr habt Spaß an dem, was Ihr tut!

twelvefeetmag Sebastian Brandau Avid Carp 3 -  - Sebastian Brandau, Avid Carp

Lockwirkung ab der ersten Sekunde

Beim Futter setze ich auf die Baits von Carp-Corner, ein kleines Familienunternehmen, die sich Qualität auf die Fahne geschrieben hat. Die übelst stinkende Knobizilla und die Proto Pralinen des Insektanas, jeweils durchbohrt und mit Kork zum Wafter gemacht, brachten mir in der Vergangenheit schon die ein oder andere richtige Granate. Meine Baits behandele ich einige Tage vor der Session mit einem guten Schluck Liquid, menge sie durch, streue nach und nach Whirlpool Stickmix darüber und lasse sie schön trocknen, bis eine harte Kruste entstanden ist. Somit habe ich ab der ersten Sekunde eine Lockwirkung auf meinem Platz, an dem unsere Freunde nur sehr schwer vorbeikommen.

twelvefeetmag Sebastian Brandau Avid Carp 2 -  - Sebastian Brandau, Avid Carp

Genau wie bei den Murmeln gibt es in Sachen Tackle keine Kompromisse, hier vertraue ich auf Avid Carp, einer innovativen Firma mit Produkten von Karpfenanglern für Karpfenangler. Favorisiert präsentiere ich meine Bodenköder/Wafter am Anti-Blow-out-Rig und am Kombi-Rig, diese beiden Methoden haben sich in Sachen Effektivität bewährt. Perfekt für dies Rig‘s eignet sich das Outline Tackle von Avid Carp, hier findet jeder Carphunter passenden Stuff.

Eine Rute abseits des Futterplatzes

Ist mein Futterplatz angenommen und läuft, ist es manchmal ratsam, eine Rute etwas abseits des Futterplatzes zulegen. Diese Taktik hat mir den ein oder anderen Brummer beschert. Beim Schnorcheln konnte ich des öfteren beobachten, wie eine Schule über den Platz zog und die großen Muttis mit etwas Abstand die Sache begutachtet und abgewartet haben, was passiert. Aber wie heißt es so schön, wer fängt, hat recht…

twelvefeetmag Sebastian Brandau Avid Carp 1 -  - Sebastian Brandau, Avid Carp

Dieses Jahr verfolgte ich das heißgeliebte Thema Luftdruck und musste bei meiner ganzen Fischerei wieder zu dem Entschluss kommen, dass ab einem Luftdruck von 1025 hPa man meistens Tackle-Fotos macht. Selbstverständlich gibt es Gewässer, die weniger empfindlich sind und andere, an denen man wirklich nur nach Luftdruck fischen gehen sollte. Aber wer kann es sich schon leisten, seine Angelei nach dem Luftdruck zu planen? Man nimmt sich Urlaub, fährt ans Wasser und hofft, die besten Voraussetzungen zu haben. In diesem Sinnen wünsche ich euch für die verbleibende Saison schreiende Piepser!

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