Sie sind zweifarbig. Sie sind attraktiv und sie bringen mehr Fisch. Davon sind wir nicht nur überzeugt, das spiegelt sich auch in den Fängen wieder, die wir und viele andere auf Wafter erzielen konnten. Wafter sind Köder, die in ihrem Eigengewicht ausgeglichen sind. Sie schwimmen nicht, sie liegen aber auch nicht auf dem Gewässergrund auf. Sie sind in der Schwebe und gleich das spezifische Eigengewicht des Hakens aus. Ergo – sie fliegen viel leichter ins Karpfenmaul als sinkende Köder, schwimmen aber auch nicht außerhalb des Sichtfeldes der Fische, wenn sie sich über dein Futter hermachen.

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Das Phänomen Futterplatz leer, Hookbaits aber noch da

Jeder wird es kennen. Das Phänomen, wenn man morgens nach einer Blank-Nacht mit dem Boot über den Futterplatz fährt und man seinen Augen nicht trauen mag. Das gesamte Futter ist weg, der Hakenköder ist aber noch da. Gepiept hat es die ganze Nacht aber überhaupt nicht. Wie kann das sein? Plausibel ist die Erklärung, dass die Fische unter Umständen so vorsichtig gefressen haben, dass der Hakenköder einfach zu schwer war und immer wieder aus dem Maulbereich herausgefallen ist. Gibt´s doch gar nicht, könnte man meinen. Kommt aber leider viel öfters vor, als man denkt. Die Erklärung liegt häufig im Ansaugdruck, den der Fisch erzeugt. Fischt man beispielsweise sehr oft mit den gleichen Ködergrößen, so nimmt der Fisch jeden Köder ähnlich auf und passt seinen Energieaufwand genau daran an. Ist da jetzt ein Köder, der sich nicht natürlich verhält, sondern eventuell sogar schwerer ist als alles andere drumherum, bleibt dieser Köder als einziger zurück. Sehr vorsichtige Fische reagieren dabei oftmals mit einer negativen Reaktion und lassen den Köder tatsächlich über. Die Köderindustrie bietet aus diesem Grund Köder an, die sich unter Wasser genauso verhalten sollen, wie das Freifutter. Der Haken soll dabei keine Rolle mehr spielen und das Gewicht irrelevant werden. Nicht unbegründet funktionieren Wafter häufig wesentlich besser, als sinkende Köder als Hookbaits. Selbst wenn diese vom Aussehen her identisch erscheinen.

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Zweifarbigkeit – Natürlich mit einem hohen Maß an Attraktion

Thomas Roll von der Baitfabrik wollte mit seinen neuen Multi Colour Waftern zwei Dinge vereinen. Natürlichkeit und visuelle Attraktivität und dabei möglichst auch noch zwei verschiedene Geschmacksrichtung in einem einzigen Köder vereinen. Gesagt, getan. Dabei herausgekommen sind Hookbaits, die nicht nur mehrfarbig, sondern gleichzeitig auch noch mehrere Aromen kombinieren. Lemon Black Pepper, Lemon Fruit, Scopex-Bloodworm und Scopex Zimt.

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Fruchtig mit Spice – Lemon Black Pepper

Es ist der Geruch von Limette, der prägnant und frisch wirkt, gleichzeitig drückt aber auch eine starke Gewürznote in den Vordergrund. Es ist tatsächlich etwas in Vergessenheit geraten – Black Pepper Oil. Ein natürlicher Zusatz, der hochattraktiv ist. Das weiß natürlich auch Köderhersteller Thomas Roll. Die ätherischen Öle und die Schärfe, die das Black Pepper Oil mit sich bringt, erzielt eine unvergleichliche Duft- und Geschmacksnote. Einer unserer Favoriten aus dem gesamten Hookbait-Programm der Baitfabrik.

Intensiver Frucht-Wafter – Lemon Fruit

Wer auf Frucht steht, kommt an diesem Köder nicht vorbei. Fruchtige Aromen paaren sich mit süßem Geschmack. Ein Köder, der sich perfekt für die Instantangelei anbietet. Süß und fruchtig, dazu auch noch visuell attraktiv. Karpfenangler, was willst du mehr? Die eingebrachten Auftriebsmittel bringen auch diesen Waftern den nötigen Auftrieb, wobei die schweren Komponenten den Köder im Gleichgewicht behalten und die Vorzüge eines Wafters erzeugen – ausbalanciert und schwerelos. Auch bei diesem Köder spielt Lemonaroma eine übergeordnete Rolle und charakterisiert diese Sorte maßgebend.

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Klassiker trifft Stinker – Scopex Bloodworm

Wir entfernen uns ein wenig von den fruchtigen Komponenten und widmen uns den herben, würzigen aber auch hier zugleich cremigen Aromanoten. Die Baitfabrik mischt hier kräftige Noten mit der cremigen Würze von Scopex. Die Farbe spielt auch hier einen wichtigen Aspekt. Gelb und hellbraun/creme dominieren. Das führt zu einem relativ hellen Köder, der dadurch natürlich besonders auf dunklen Böden ins Auge fällt. Bloodworm, also Zuckmückenlarven und ein klassischer Scopexgeruch führen zu einer wilden Mischung, die sich von den bisherigen Fruchtködern deutlich absetzt. Top – ein cooler Köder, der ideal zu Fischboilies aber auch zu Creme-Ködern passt.

Creme und Spicy – Scopex Zimt

Intensiv und einzigartig. Das entsteht, wenn man Scopexaromen mit dem Gewürz Zimt mischt. Eine intensive Note, die natürlich an Winterfutter erinnert. Wer seine Karpfenangler-Laufbahn vielleicht mal mit dem Stippangeln begonnen hat, der kennt die alten Futterrezepte, die auch schon unsere Großväter kannten. Gewürze oder Inhaltsstoffe wie Spekulatius waren früher attraktiv und bringen auch heute noch zahlreiche Fische an den Haken. Die kleinen 16 mm Multi Colour Wafter in der Sorte Scopex Zimt lassen Erinnerungen daran hochkommen und erzielen schon auf uns Angler in der Redaktion einen positiven Eindruck. In jedem Falle ein attraktiver Köder, der die Vorraussetzungen mitbringt, vielleicht auch im Winter eingesetzt zu werden. Starke Aromen wirken hier manchmal Wunder und bringen auch träge Kaltwasserfische auf die Matte. Je leichter der Köder zur kalten Jahreszeit ins Karpfenmaul fliegt, desto größer ist die Chance, einen der wenigen Kaltwasserfische zu erwischen.

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